Pyrenäen-Roadtrip für ambitionierte Autofahrer: Vom Mittelmeer zum Atlantik
8-tägige Mietwagenreisen
Auf den schönsten Passstraßen der Pyrenäen zwischen Spanien und Frankreich, Mittelmeer und Atlantik
Ein Roadtrip für ambitionierte Autofahrer und Genießer, die die Geraden des Alltags verlassen und das Glück im Rhythmus der Kurven suchen.
Früh am Morgen, wenn Nebel in den Tälern hängt und das erste Licht auf den Asphalt fällt, gehören die Straßen Ihnen allein. Im Mai und Juni, im September und Oktober liegt über dem Gebirge jene stille Magie, die viele Fahrer suchen: leere Straßen, klare Sicht, perfektes Licht. Unterwegs erwarten Sie handverlesene Hotels – Belle-Époque-Häuser und Paradores, die legendäre Estación de Canfranc - heute ein Luxus-Hotel.
Es geht nicht um Geschwindigkeit, nicht um Adrenalin – sondern um das „schöne Unterwegssein“. Diese Selbstfahrerreise lädt dazu ein, den Umweg zu zelebrieren, die unendlichen Möglichkeiten einer Route wahrzunehmen und sich einfach darauf einzulassen, was als Nächstes kommt.
Die Reiseroute folgt dem großen Pyrenäenbogen von der Costa Brava in Katalonien bis an die baskische Atlantikküste – über mehr als 15 markante Pässe beiderseits der spanisch-französischen Grenze. Von den mediterranen Küstenrücken und Hochrampen Kataloniens und Andorras führt die Linie weiter über die langgezogenen Höhen Aragoniens in die klassischen französischen Passstraßen der „Route des Cols Pyrénéens“. Namen wie Envalira, Bonaigua, Pailhères, Tourmalet, Aubisque, oder Aspin stehen für fahrerische Präzision und machen diesen Pyrenäen-Roadtrip zu einer der erlebnisreichsten Selbstfahrerreisen zwischen Mittelmeer und Atlantik.
In Okzitanien, dem historischen Kern des französischen Südens, begegnen Sie der „Architektur der Pässe“: Napoleon III. ließ mit der Route des Cols eine 952km lange Straße durch die nördlichen Pyrenäen erbauen, die die französischen Thermalbäder und Täler verband und bis heute als Meisterstück straßenbautechnischer Schönheit gilt.
Im Baskenland rollen Sie über uralte Handelsrouten, wo sich die Spuren von Pilgern, Schmugglern und Händlern über Jahrhunderte kreuzten. Hier endet Ihr „Grenzschlängeln“.
Die Reise auf einen Blick
Reisedauer: 8 Tage One-way-Reise für Selbstfahrer
Reisestrecke: 15 Pässe und ca. 1500 km durch die spanischen und französischen Pyrenäen
Start / Ziel: Costa Brava (Katalonien) → Hondarribia (Atlantik) - Bilbao (für Flugreisende)
Fahrstrecken: 150–270 km pro Tag | 3–5 Std. reine Fahrzeit
Signature Passstrecken: spektakulären Aussichten, wenig Verkehr, sportlichen Kurven.
Beste Reisezeit: Mai – Juni | September – Oktober
Unterkünfte: Handverlesene Hotels entlang der Route – Paradores, kleine Château-Hotels, die legendäre Estación de Canfranc
Restaurant-Empfehlungen für genussvolles Reisen
Fahrcharakter: Nebenstraßen, alte Passrampen und Panoramastrecken mit meist wenig Verkehr
Detailliertes Roadbook: Das ausführliche Kartenmaterial führt Sie über kleine D-, C- und A-Regionalstraßen
Highlights der Route
- Traumpässe der Pyrenäen
- Künstlerorte wie Cadaqués, Colliure, Ceret
- romantische Bergdöfer
- die klassische Route des Cols mit Tourmalet, Soulor und Aubisque
- Abschluss im Parador de Hondarribia am Atlantik
- Porsche Fahr-Erlebnis: mieten Sie Ihren Traum-Porsche - Porsche 911 Carrera, Porsche 911 Cabrio, Porsche 718 Cayman
Diese sportliche Mietwagenreise oder Selbstfahrerreise folgt der natürlichen Linie des Pyrenäenbogens und verbindet Fahrfreude und Komfort.
Die Tage sind bewusst rhythmisch komponiert: morgens Kurven, Pässe und Licht; nachmittags Zeit für Orte, Ausblicke und kulinarische Pausen.
Tag 1 – Anreise nach Katalonien - Willkommen an der Costa Brava
Ihr Anreisetag führt Sie ins Herz des Empordà, jenes katalanische Hinterland zwischen der Costa Brava und den Pyrenäen, wo Weinberge, Olivenhaine und jahrhundertealte Landhäuser das Landschaftsbild prägen. Hier beginnt das kurvenreiche Grenzschlängeln entlang des Pyrenäenbogens, das Hin- und Her zwischen Spanien und Frankreich.
Bei Fluganreise nach Barcelona übernehmen Sie am Flughafen Ihren Mietwagen und reisen nordwärts. Schon nach wenigen Minuten weicht der Stadtverkehr offenen Landschaften, Pinienhainen und kleinen Ortschaften. Wer diesen Roadtrip zwischen Mittelmeer und Atlantik mit einem besonderen Akzent versehen möchte, wählt einen Porsche Sportwagen.
So wohnen Sie
5*Boutique-Hotel Mas de Torrent (Mitglied der Luxus-Kollektion Relais & Châteaux). Die restaurierte katalanische Landhaus-Masía aus dem 18. Jahrhundert verbindet historische Architektur mit modernem Luxus: elegante Natursteinwände, warmes Holz, Terracotta-Böden und dezente, geschmackvolle Einrichtung. Manche Suiten verfügen über private Terrassen oder einen kleinen Pool. Exzellentes Restaurant mit regionaler Küche.
Zwischenübernachtungen bei Anreise mit dem eigenen Auto
Wenn Sie mit dem eigenen Auto von Ihrem Heimatort anreisen möchten, sind wir Ihnen gerne bei der Organisation von entsprechenden Zwischenübernachtungen behilflich. Sie haben die Wahl: Entweder Sie bevorzugen „technische Zwischenstopps“ in der Nähe der Autobahn, um möglichst schnell an Ihr Urlaubsziel zu gelangen.
Alternativ besteht auch die Möglichkeit – ganz nach dem Motto „der Weg ist das Ziel“ – bereits auf der Fahrt in Ihr Urlaubsziel interessante Orte, Besichtigungen und Aktivitäten einzubinden. Ein lohnenswerter Zwischenstopp wäre z.B. die Kulturmetropole Lyon, deren Geschichte auf die Zeit vor Christus zurückreicht. Weitere Optionen sind Straßburg, Ginebra, Besancon, Bordeaux, Perigueux, Avignon, Marseille, Montpellier, Carcassonne, Perpignan, uvm. Wenn Sie die Natur der Stadt vorziehen, wäre der Lac du Bourget in der Nähe von Lyon oder einer der zahlreichen Natur- bzw. Nationalparks wie Cevennen ein lohnenswerter Stopp. Je nachdem, ob Sie aus dem hohen Norden oder den südlicheren Gefilden starten und wo genau Ihr Urlaubsziel liegt, erstellen wir gemeinsam mit Ihnen individuell Ihr maßgeschneidertes Rahmenprogramm. Rufen Sie uns gerne an oder geben Sie einfach bei Ihrer Reise-Anfrage mit an, dass Sie an Zwischenübernachtungen interessiert sind, dann unterbreiten wir Ihnen entsprechende Vorschläge.
Tag 2 l Die Küste der Künstler: Cadaqués – Collioure - die Côte Vermeille
Felder, Olivenhaine und Korkeichenwälder begleiten Ihren Reisetag entlang der nördlichen Costa Brava. Zunächst nach Begur, dessen Burghügel seit Jahrhunderten den alten Handelswegen über die Costa Brava wacht. Weiter östlich erreichen Sie L’Escala, wo die Ruinen von Empúries an die Ankunft der Griechen im 6. Jh. v. Chr. erinnern – ein Ort, an dem die mediterrane Kultur erstmals die Iberische Halbinsel berührte.
Wenig später nimmt die Straße an Spannung zu. Die Strasse nach Cadaqués windet sich durch ein karges Schiefermassiv, das Dalí als „versteinertes Meer“ beschrieb. In den Gassen des weißen Küstenorts lebten Künstler und Schriftsteller, lange bevor die Region erschlossen wurde. Die Nähe des Cap de Creus, wo die Pyrenäen ins Mittelmeer stürzen, verleiht diesem Ort eine besondere Klarheit des Lichts.
Ab jetzt reisen Sie nur noch westwärts, zunächst über die Corniche Route, die legendäre Küstenstraße zwischen Weinbergen und schroffen Klippen. Immer wieder öffnen sich Ausblicke auf Buchten, Terrassenweinbau und das Licht der Côte Vermeille – jener Purpurküste, an der die Pyrenäen abrupt ins Meer abfallen.
Collioure - zwischen Hafen und Königsschloss, pastellfarbenen Häusern und dem glitzernden Meer malten Matisse und Derain die Geburtsbilder des Fauvismus. Ein Spaziergang durch die Gassen oder entlang der Mole führt mitten hinein in das Licht, das Generationen von Künstlern inspirierte.
Signature-Abschnitte – legendäre Küstenstraße Corniche-Route
Fahrtstrecke: ca. 140 km | Fahrzeit: ca. 3,5 Std.
Tag 3 l Über historische Grenzräume nach Ax-les-Thermes
Während der heutigen Etappe werden Sie viermal über die französisch-spanische Grenze fahren. Der Tag beginnt an der Côte Vermeille und führt rasch in jene Höhenrücken, die seit der Antike als Übergänge zwischen mediterraner Küste und Pyrenäen dienten. Der Anstieg zur Tour de Madeloc (652 m) eröffnet einen weiten Blick über Küste und Gebirge. Die Anlage gehörte zu einem Netz aus Wachtürmen, das im Mittelalter und später im 17. Jahrhundert unter der französischen Krone ausgebaut wurde. Von hier kontrollierte man Seewege, Schmuggelrouten und die Annäherung feindlicher Flotten – ein strategischer Punkt, der die Bedeutung dieser Küstenregion erklärt.
Ab jetzt folgen Sie historischen Verbindungswegen, die Frankreich und Spanien seit Jahrhunderten miteinander verknüpfen. Auf kurzer Distanz wird mehrfach die Grenze überquert – Grenzschlängeln zwischen zwei Kulturräumen, sichtbar in Architektur, Sprache und Landschaft. Später erreichen Sie Ripoll, dessen Kloster Santa Maria zu den bedeutenden romanischen Ensembles Kataloniens zählt.
Mit dem Übergang in die Cerdanya wird die Landschaft weiter. Bei Puigcerdà öffnet sich ein weites Hochtal, ehe die Straße erneut die Grenze kreuzt. Es beginnt der Anstieg zum Col de Pailhères (2 001 m) – eine lange, klare Rampe durch offene Höhen. Die Strecke gehört zu den klassischen Übergängen der französischen Pyrenäen.
Der Tag endet in Ax-les-Thermes, dessen Thermen seit römischer Zeit genutzt werden. Mehr als sechzig heiße Quellen machen die Stadt zu einem der ältesten Heilbäder der Pyrenäen. Flussläufe, Gipfel und heiße Quellen prägen den Charakter dieses Ortes bis heute.
So wohnen Sie
Hotel Le Chalet, Ax-les-Thermes
Traditionelles Haus mit Lage an der Thermenpromenade. Komfortable Zimmer, viele mit Blick auf Fluss oder Ortskern. Das hauseigene Restaurant ist für regionale Spezialitäten bekannt. Die Thermenanlagen sind in wenigen Minuten fußläufig erreichbar – idealer Ausgangspunkt für die nächsten Pyrenäenetappen.
Signature-Abschnitte – Das Glück liegt in den Kurven
Tour de Madeloc liegt rund 10km vom Mittelmeer und der spanischen Grenze entfernt auf einer Anhöe der Monts Albères. Unter Kennern gilt die Straße zum Turm als äußerst anspruchsvoll und extrem steil, allerdings lohnt sich der Anstieg auf 652m Höhe vor allem wegen der tollen Fernsicht.
Col de Pailhères (2.001m) zählt zu den klassischen Übergängen der französischen Hochpyrenäen
knapp über 2000m hoch, gehört der Pass bereits seit einigen Jahren immer wieder zum Programm der Tour de France. Auf 10,6km werden hier 871 Höhenmeter überschritten.
Fahrtstrecke: ca. 280 km | Fahrzeit: ca. 5,5 Std.
Tag 4 | Über klassische Pyrenäenpässe nach Arreau
(Port d’Envalira – Port de la Bonaigua – Col du Portillon – Col de Peyresourde)
Der Tag führt durch einige der markantesten Übergänge der mittleren und zentralen Pyrenäen – eine Linie, die Höhenräume, alte Verkehrsachsen und historische Kulturregionen miteinander verbindet. Die Comminges – einst eigenständige Grafschaft zwischen Gascogne und Couserans, verband das Comminges die Täler der Garonne mit den Pyrenäenpässen. Handelswege, Viehtrieb und Pilgerpfade prägten die Orte; romanische Brücken und Kirchen zeugen bis heute von dieser Grenz- und Verbindungsrolle.
Von Ax-les-Thermes führt die Route zunächst nach Andorra, dessen isolierte Tallage über Jahrhunderte politische Eigenständigkeit begünstigte. Der Anstieg zum Port d’Envalira (2 408 m) – dem höchsten frei befahrbaren Straßenpass der Pyrenäen – öffnet ein Panorama, das die geologische Weite des Hochgebirges sichtbar macht. Lange Rampen, klare Linien, offenes Terrain.
Der Port de la Bonaigua (2 072 m) bildet den alpinen Höhepunkt des Tages. Seit der Antike war dieser Übergang eine Schlüsselstelle für Handel und Transhumanz. Er verbindet die Täler der Pallars-Region mit dem Val d’Aran – einem Gebiet mit eigener Sprache, eigener Rechtstradition und einer wechselvollen Grenzgeschichte zwischen der Krone Aragon und dem Königreich Frankreich.
Wer mit mehr Zeit und Muse unterwegs sein möchte, dem empfehlen wir eine Zwischenübernachtung in Vielha im Arán-Tal
Über den Col du Portillon – ein unscheinbarer, jedoch kulturhistorisch bedeutender Grenzübergang zwischen Aran und Haute-Garonne – erreichen Sie erneut Frankreich. Der Pass war in Kriegs- und Exilzeiten einer der stillen Rückzugswege über die Pyrenäen. Nur wenige Kilometer später folgt der Col de Peyresourde (1 569 m), eine klassische Etappe der Tour de France und eine der ältesten überlieferten Übergangsrouten zwischen Comminges und Bigorre.
Am Schnittpunkt alter Saumwege entwickelte sich Arreau zum Handelsplatz zwischen Tal und Höhe. Fachwerk, Brücken und kleine Speicherhäuser erinnern an den Tausch von Salz, Wolle und Käse, der die Bergökonomien über Jahrhunderte zusammenhielt.
Signature-Abschnitte – Das Glück liegt in den Kurven
Port d’Envalira - der über 2.400m hohe Pass ist der höchstgelegene Straßen-Pass der Pyrenäen und Grenzpass zwischen Frankreich und dem Fürstentum Andorra.
Port de la Bonaigua - der 2072m hohe Pass ins katalanische Hochtal Val d´Arán liegt auf der europäischen Hauptwasserscheide: die norwestliche Flanke entwässert über die Garonne zum Atlantik, die östliche zum Ebro und ins Mittelmeer
Col du Portillon - knapp 1.300m hoch ist der Pass die Verbindung zwischen dem französichen Bagnères de Luchon und dem spanischen Bossost. Er gehört regelmäßig zur Streckenplanung der Tour de France
Col de Peyresourde - auch dieser 1.569m hohe Pass der Pyrenäen gehört immer wieder zur Tour de France
So wohnen Sie
Hôtel d’Angleterre, Arreau
Historisches Haus im Herzen von Arreau. Französische Eleganz, klassisch eingerichtete Zimmer, teilweise mit Blick auf die Neste. Ruhige Atmosphäre, idealer Ausgangspunkt für die kommenden Westpyrenäen-Passlinien.
Fahrtstrecke: ca. 380 km | Fahrzeit: ca. 7,5 Std.
Tag 5 I Die Klassikpässe der Hochpyrenäen – Über Aspin, Tourmalet und die Gletscherkämme
Drei große Pässe, fließende Linien und viel Panorama – hier verdichtet sich die Route des Cols zur Essenz der französischen Hochpyrenäen. Die Route führt über klassische Hochstraßen in die historische Landschaft zwischen Aure, Adour und dem Vorfeld des Pic du Midi.
Von hier steigt die Straße gleichmäßig zum Col d’Aspin (1 489 m) an – ein klassischer Übergang der westlichen Zentralpyrenäen. Seit dem 18. Jahrhundert nutzten Händler und Viehhirten diesen Pass, später wurde er zu einer festen Größe der frühen Tour-de-France-Routen.
Anschließend beginnt der lange Anstieg zum Col du Tourmalet (2 115 m) - der "schlechte Weg" - so die Übersetzung des Begriff Tourmalet, dem mythischen Pass des französischen Radsports. Sein Name erscheint bereits in mittelalterlichen Landregistern; der Übergang markierte eine der wichtigsten Verbindungslinien zwischen Bigorre und dem ehemaligen Grafengebiet von Aure. Die Passrampe öffnet weite Blicke auf die Nordflanken des Pic du Midi de Bigorre.
Optional bietet sich der kurze Abstecher zum Port de Boucharo an – hier bestaunen Sie den spektakulären Cirque de Gavarnie, ein Felskessel mit gigantlischen Ausmaßen - 2km Durchmesser und rund 1700m hohe Wände mit gigantischen Wasserfällen, UNESCO-Welterbe.
Signature-Abschnitte – Das Glück liegt in den Kurven
Tour-de-France-Pässe: Col d’Aspin (1489m)
Col du Tourmalet (2115m) - höchster Straßenpass der französischen Pyrenäen. Hier werden 1400 Höhenmeter auf 15 km überwunden, er gilt zusammen mit den legendären Pässen der Tour de France als einer der härtesten Hochgebirgspässe.
Cirque de Gavarnie Technisch anspruchsvoll, landschaftlich überwältigend.
So wohnen Sie
Hôtel Les Templiers
Kleines Traditions-Hotel, Individuelle Zimmer, kunstvolle Details, ruhige Lage unweit der Promenade.
Distanz: ≈ 140 km Fahrzeit: 3 Std.
Tag 6 | Über die großen Westpässe nach Canfranc und ins Bergamphitheater von Lescun
Die Straße liegt wie ein Schicksalspfad in der Bergwelt. Gigantische Felsrampen und endlose Gipfelmassive der Pyrenäen ragen in den Himmel.
Der Col d’Aubisque: seit seiner Eröffnung 1910 gilt der Aubisque als Sinnbild der Pyrenäenpässe. Sein Name steht für Eleganz und Herausforderung zugleich – im Radsport, in der Geschichte der französischen Straßenkunst und in der Wahrnehmung der Landschaft als kulturelles Erbe. Die Felsgalerien und Hangtrassen, die Napoléon III. anlegen ließ, verbinden die Orte Béost und Arrens-Marsous und machten den Pass im 19. Jahrhundert zu einem Symbol moderner Straßenbaukunst im Hochgebirge. Die Linie ist klar, die Ausblicke weit – eine der ikonischen Etappen des Pyrenäenbogens.
Hinter dem Übergang nach Laruns beginnt der Anstieg zum Col du Pourtalet (1 794 m), einer alten Schmuggler- und Viehtriebsroute, die seit Jahrhunderten den Austausch zwischen dem Béarn und Aragón ermöglichte. Die Passhöhe markiert zugleich den kulturellen Übergang zwischen franko-okzitanischem Einfluss und der romanischen Welt Nordspaniens.
Am Nachmittag erreichen Sie die Estación Internacional de Canfranc. Der monumentale Grenzbahnhof von 1928 – ein Bauwerk der Belle Époque, einst Symbol des europäischen Verkehrsprojekts zwischen Frankreich und Spanien – ist heute als Hotel restauriert.
Von Canfranc führt eine kurze Strecke Über den legendären Somport-Grenzpass (1632m) zurück nach Frankreich in die spektakuläre Bergwelt des Cirque de Lescun. Das Bergdorf Lescun liegt in einem natürlichen Felsamphitheater, eingerahmt von hohen Pyrenäengipfeln.
Signature-Abschnitte - Das Glück liegt in den Kurven
Col d´Aubisque: legendenverdächtige Pässe, die berühmte Panoramalinie mit Felsgalerien – Pflichtstück jeder Pyrenäen-Roadtrips!
Col du Pourtalet (1794m) Grenz-Pass zwischen Frankreich und Spanien, auf 34 km nicht besonders steil
Somport-Pass (1632m) zählt zu den ältesten und kulturell bedeutendsten Übergängen der Pyrenäen und des Camino Francés der Jakobspilger. Bereits Kelten und Römer nutzen den Übergang.
Fahrtstrecke: ca. 290 km | Fahrzeit: ca. 5–6 Std.
Verlängerung in in Torla – Nationalpark Ordesa y Monte Perdido
Verlängern Sie Ihren Aufenthalt um eine weitere Nacht in Torla und entdecken Sie den Nationalpark Ordesa y Monte Perdido intensiver – bei einer leichten Wanderung zu den Wasserfällen im Ordesa-Tal oder einer geführten 4x4-Panoramatour zu den Aussichtspunkten oberhalb des Canyons. Neben dem Ordesa-Tal laden das stille Valle de Bujaruelo und das hochgelegene Vió-Tal zu Erkundungen ein. Wer weiter in den Süden fährt, erreicht den Cañón de Añisclo, eine wilde Schlucht mit uralten Buchen und rauschenden Wasserfällen.
Torla ist einsehr schönes Pyrenäendorf zum Innehalten: klare Bergluft, mittelalterliche Gassen und schmackhafte Gastronomie.
Tag 7 | Letzte große Etappe zum Atlantik nach Hondarribia
Vom letzten Pass bis zum Leuchtturm in Hondarribia im Rhythmus des Grenzschlängelns, dort, wo der große Pyrenäenbogen am Atlantik sein Ende findet. Es ist die stille Krönung einer Reise, die das Fahren selbst zur Kunst werden lässt.
Die Straße zieht sich in harmonischen Schwüngen über die Weideflächen, und mit jedem Kilometer wird die Landschaft sanfter, das Licht wärmer, der Atem des Meeres spürbar, es öffnet sich der Blick auf das französische Baskenland.
Wenig später erreichen Sie das lichtdurchflutete Saint-Jean-de-Luz. Die Stadt, einst Bühne der Hochzeit von Ludwig XIV. und Maria Theresia, vereint Seebadcharme und baskische Lebensart. Im Hafen schaukeln die Boote, Möwen kreisen über den Fischhallen, und entlang der Promenade spürt man das Salz des Atlantiks.
Über Hendaye führt der Weg über den Bidassoa-Grenzfluss zurück nach Spanien und Hondarribia, wo Festungsmauern, Fischerhafen, Gassen und Meer miteinander verschmelzen.
Am Abend, wenn die Sonne über dem Atlantik versinkt, ruht der Parador de Hondarribia still über der Bucht. Die Mauern der alten Festung, Zeugen vergangener Jahrhunderte, fangen das goldene Licht des Sonnenuntergangs ein. Von der Terrasse aus sehen Sie den Leuchtturm Faro de Higuer, den letzten Punkt des Pyrenäenbogens – dort, wo das Gebirge endet und die Wellen beginnen.
Die Erinnerung an die Kurven der Berge klingt nach – ein leiser, vollkommener Schlussakkord mit dem Geschmack des Atlantiks!
Distanz: ≈ 240 km | Fahrzeit: 4½ – 5 Std.
Ihr Hotel:
Parador de Hondarribia, historische Festungsanlage über dem Hafen, mit Blick auf die Bucht von Hendaye.
Zum kulinarischen Ausklang geben wir sehr gerne Empfehlungen, Tischreservierung inklusive.
Tag 8 | San Sebastián - Bilbao – Abschied
Hinter Ihnen liegen Gipfel, Küsten und Grenzen, vor Ihnen das Gefühl, ein Stück des Gebirges mitgenommen zu haben: die Stille der Höhen, den Geruch der Bergwälder und des Meeres, das Spiel des Lichts über den Pässen und die großartige Gastfreundschaft der Menschen, die Sie auf Ihrer Reise getroffen haben.
Entlang der baskischen Küste fahren Sie über San Sebastián nach Bilbao, hier geben Sie Ihren Mietwagen zurück. Vielleicht gönnen Sie sich in diesen Städten noch entspannte Kultur- und Schlemmertage.
Es gibt noch so viel zu entdecken im bezaubernd schönen grünen Norden Spaniens – gern stellen wir Ihnen auf Wunsch weitere individuelle Reisevorschläge zusammen, um Ihre Route fortzuschreiben.
Fahrtstrecke: ca. 120 km | Fahrzeit: ca. 1,5 Std.
Verlängerungstag in San Sebastián
Gönnen Sie sich einen schönen Tag in San Sebastián - die königliche Stadt der Belle Epoque!
Die „Perle des Golfs von Biskaya“ verdankt ihren Weltruf der wundervollen Lage an der muschelförmigen Bucht „La Concha“ zwischen den Bergen Monte Urgull im Osten und Monte Igueldo im Westen. Eine Auffahrt auf den Monte Igueldo bietet Ihnen ein herrliches Panorama über Stadt und Bucht. Die moderne Skulptur der Windkämme, „Peine del Viento“ und die Strandpromenade entlang der "Concha" gehören unbedingt zum Programm. Genießen Sie kulinarische Kreationen in den vielen Pintxos-Bars der stimmungsvollen Altstadt mit dem Marktviertel und dem Fischer-Hafen.
Verlängerungstag in Bilbao
Gönnen Sie sich einen schönen Tag in Bilbao – Spaniens Stadt der Avantgarde!
Die einstige Industriestadt hat sich zu einer modernen Kulturmetropole von Weltrang entwickelt. Bilbao, umgeben von den grünen Hügeln des Baskenlands, liegt malerisch an der Ría del Nervión, die sich bis zum Atlantik öffnet.
Ihr Weltruhm gründet sich heute auf das ikonische Guggenheim-Museum von Frank Gehry, dessen Titanplatten wie Segel im Wind glänzen. Doch Bilbao bietet weit mehr: die mittelalterliche Altstadt „Siete Calles“ mit Kirchen, kleinen Plätzen und lebendigem Treiben, die elegante Gran Vía mit ihren Boutiquen, sowie moderne Architektur am Flussufer, wo Brücken, Uferpromenaden und avantgardistische Bauten eine neue Skyline formen.
Ein Spaziergang führt Sie vorbei an der Markthalle La Ribera, einem kulinarischen Tempel voller Farben und Aromen, bis zum Theater Arriaga, das an die Belle Époque erinnert. Auch Kunst im öffentlichen Raum prägt die Stadt – von Werken Eduardo Chillidas bis zu Louise Bourgeois’ berühmter Spinnen-Skulptur vor dem Guggenheim.
Genießen Sie zum Abschluss einen Abend in einem der vielen Restaurants oder Bars – Bilbao verbindet baskische Tradition mit kreativer Avantgarde und ist heute eine der spannendsten Genussstädte Spaniens.
Reiseleistungen
- 7 x Übernachtungen mit Frühstück in handverlesenen Hotels entlang der Route, zum Teil exqusite historische Hotels, Paradores, kleine Château-Hotels
- allfällige Permits (vorbehaltlich Genehmigung)
- bei Mietwagenreise: Mietwagen Ihrer Wahl mit unbegrenzten Kilometern und grenzüberschreitender Zulassung (Frankreich–Spanien):
Wahlweise Sportwagen, Cabriolet oder Touring-Fahrzeug.
Porsche Fahr-Erlebnis: mieten Sie Ihren Traum-Porsche - Porsche 911 Carrera, Porsche 911 Cabrio, Porsche Cayenne, Porsche Panamera - Detailliertes Roadbook: mit Strassenkarten, Etappenbeschreibungen, Hintergrundtexten zu Geschichte, Kultur und Landschaft.
Sonstige Leistungen
- ABANICO-Reiseinformationspaket inkl. vielseitigem Karten- und Informationsmaterial mit wertvollen Insider-Tipps
- Restaurant-Empfehlungen
- örtliche Steuern und Gebühren
- Reise-Sicherungsschein
- Service: unser eigenes Büro in Granada mit 24-Stunden-Notfallservice garantiert Ihnen deutschsprachige Reiseassistenz und unbeschwertes Reisen
Nebenkosten l Nicht inkludierte Leistungen
- An-/Abreise
► Gern buchen wir für Sie Flüge zu tagesüblichen Preisen - Benzin, Maut- und Parkgebühren
- alle nicht erwähnten Mahlzeiten
- alle nicht erwähnten Eintrittsgelder
- Reise-Versicherungspakete
- persönliche Trinkgelder
Wissenswertes für Ihre Reise – Pyrenäen-Mietwagenreise oder Selbstfahrerreise
Die Pyrenäen zeigen sich im Verlauf des Jahres in ganz unterschiedlichem Licht – vom klaren Frühjahrsblau bis zu den goldenen Farben des Herbstes. Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Charakter, doch für einen Roadtrip mit offenen Pässen und stabilem Wetter gilt: Mai bis Juni und September bis Mitte November sind die besten Reisezeiten.
Im Baskenland herrscht neben atlantischem Klima in Meeresnähe, im Landesinneren ein überwiegend kontinentales Klima. Das atlantische Klima ist durch viel Feuchtigkeit bei milden Temperaturen gekennzeichnet.
Im Frühling (Mai–Juni) sind die Berge noch schneebedeckt, während in den Tälern bereits alles blüht. Die Luft ist klar, der Verkehr gering, und die Farben wirken intensiv. Ideal für Reisende, die die Ruhe der Vorsaison schätzen.
Der Sommer (Juli–August) bietet lange Tage, milde Temperaturen auf den Höhen und angenehme Wärme an der Atlantikküste. In dieser Zeit herrscht am meisten Betrieb in den Kurorten und Bergregionen, doch viele Nebenstrecken bleiben ruhig und einsam.
Der Herbst (September–Oktober) gilt als Geheimtipp: Das Licht wird weicher, die Wälder färben sich, und die Fernsicht ist oft spektakulär. Auch die gastronomische Saison beginnt – Weinlese, Pilze, Kastanien und die ersten kräftigen Berggerichte.
Das Klima entlang der Route ist vielfältig. Die atlantischen Westpyrenäen sind feuchter und üppig grün, während der mittlere und östliche Abschnitt deutlich trockener und sonniger ist. In den Hochlagen kann es selbst im Sommer kühl werden, besonders in den frühen Morgenstunden oder bei Passüberquerungen über 1 500 Meter. Leichte Jacken und Pullover gehören daher ebenso ins Gepäck wie Sonnenbrille und Sonnenschutz.
Porsche Fahr-Erlebnis: mieten Sie Ihren Traum-Porsche - Porsche 911 Carrera, Porsche 911 Cabrio, Porsche 718 Cayman
Voraussetzungen
- Mindestalter des Fahrers und zusätzlichen 2. Fahrer 25 Jahre (35 Jahre bei Turbo-Modellen)
- Führerschein seit mind. 5 Jahren
- gültige Ausweisdokument: Ausweisdokument und europäischer oder internationaler Führerschein Gültigkeit von mind. 5 Jahren
- Bei der Fahrzeugübergabe werden auf Ihrer Kreditkarte eine Sicherheitskaution von 2.500 € blockiert
Termine
Termine frei wählbar!
Ganzjährig buchbar
Optimale Reisezeit
April - Juni
September - November
Preise pro Person
| individuelles Preisangebot | auf Anfrage |
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Monica Baur-Martinez Reiseberatung & Geschäftsführung
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