Nostalgie-Zugreise mit dem La Robla Express zwischen Bilbao und León
3-tägige Zugreisen
Mit dem La Robla Express zwischen Bilbao und León – eine 3-tägige Zugreise
Diese Kurzreise mit dem La Robla Express richtet sich an Reisende, die klassische Eisenbahnreisen schätzen: ein historisch geprägter Hotelzug, unterwegs auf einer traditionsreichen Bahnlinie durch den Norden Spaniens. Wir empfehlen diese Zugreise als Reisebaustein eingebettet in einem größeren Reiseprojekt.
Der La Robla Express verkehrt auf einer Strecke, die einst für den Bergbau und den regionalen Personenverkehr von zentraler Bedeutung war. Die schmalspurige Linienführung erschließt abgelegene Täler, ländliche Regionen und kleine Orte abseits moderner Hochgeschwindigkeitsrouten. Die Reise verbindet Eisenbahngeschichte, Landschaft und Kultur auf entschleunigte Weise – mit Zeit zum Beobachten, Ankommen und Verweilen.
Der Zug rollt gemächlich durch Berglandschaften, Flusstäler und weite Ebenen zwischen Baskenland und Kastilien-León. Große Panoramafenster in den Salonwagen erlauben den Blick auf eine Landschaft, die sich bewusst fernab moderner Verkehrsachsen entfaltet. Für Liebhaber historischer Züge ist diese Reise ein seltenes Beispiel dafür, wie Bahnnostalgie und zeitgemäßer Komfort heute zusammenfinden.
Begleitete Ausflüge mit dem komfortablen Reisebus ergänzen die Zugfahrt und ermöglichen Besichtigungen entlang der Strecke. Der Zug selbst bleibt dabei stets Ihr fester Mittelpunkt – als ruhiger Aufenthaltsort, Salon und Nachtquartier zugleich.
Bilbao – Espinosa de los Monteros – Jakobsweg - Cistierna – León v.v.
- 3-tägige Luxus-Zugreise mit internationalem Publikum und ausgewähltem Ausflugsprogramm
- Bilbao – kulturelles Zentrum des Baskenlands
- Ojo Guareña – weitläufiger Karsthöhlenkomplex
- Frómista und romanische Dörfer am Jakobsweg
- León – historische Hauptstadt des alten Königreichs León
Regionale Küche entlang der Strecke
Das Frühstück wird täglich an Bord eingenommen. Mittag- und Abendessen finden – je nach Tagesablauf – entweder im Zug oder in ausgewählten landestypischen Restaurants entlang der Strecke statt. Die Küche Nordspaniens spiegelt dabei die Regionen wider, die der Zug durchquert: bodenständig, regional verankert und passend zum Charakter dieser Reise.
Reisen ohne Kofferpacken – Eisenbahnerlebnis mit Ruhe
Während tagsüber Ausflüge und Besichtigungen stattfinden, steht der Zug nachts auf gesicherten Gleisen in den Bahnhöfen. So genießen Sie erholsamen Schlaf ohne nächtliche Fahrbewegungen – ein Prinzip klassischer Hotelzüge, das das Reisegefühl zusätzlich entschleunigt. Ein erfahrenes Bordteam begleitet die Reise, für alle Ausflüge steht ein eigener Reisebus zur Verfügung.
Kabinen & Ausstattung an Bord des La Robla Express
Der La Robla Express verfügt über 28 klassische Doppelkabinen, wie sie für historische Hotelzüge dieser Kategorie typisch sind. Die Kabinen sind funktional, gut durchdacht und auf entspanntes Bahnreisen ausgelegt.
Die Kabinenfläche beträgt ca. 3,5m². Jede Kabine verfügt über zwei übereinander angeordnete Kojen (Etagenbetten), wie sie aus klassischen Nachtzügen bekannt sind.
Die Kojen messen jeweils ca. 180 × 70 cm und sind mit Leselicht, Ablagen und Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet. Zur Grundausstattung jeder Kabine gehören:
- eigenes Bad mit Dusche, WC und Waschbecken
- Klimaanlage mit individueller Regelung
- Kleiderschrank bzw. Stauraum
- Spiegel, Steckdosen und Bordtelefon
- täglicher Kabinenservice
Salonwagen – der soziale Mittelpunkt des Zuges
Drei großzügige Salonwagen stehen den Gästen ganztägig zur Verfügung. Sie sind mit großen Panoramafenstern, bequemen Sitzgruppen, Barbereich und Frühstücksservice ausgestattet. Hier wird gelesen, beobachtet, diskutiert – und das langsame Vorüberziehen der Landschaft bewusst erlebt.
Ein Zug für Eisenbahnfreunde
Der La Robla Express ist kein Luxuszug, sondern ein nostalgischer Hotelzug auf historischer Bahnlinie. Wer das klassische Eisenbahngefühl, das sanfte Rollen auf Schmalspurstrecken und den Charakter eines traditionsreichen Eisenbahnprojekts schätzt, findet im La Robla Express ein herrliches Reiseerlebnis.
Die Geschichte der spanischen Eisenbahn beginnt auf Kuba, Kolonie Spaniens bis 1898. Am 10. November 1837 wurde hier, 28 km von La Havanna entfernt, der erste Zug Spaniens eingesetzt. Den Hintergrund lieferte der Zuckerrohranbau, der dadurch einfacher und schneller in den Hafen nach Havanna und somit ins Mutterland exportiert werden konnte. Einer der für den Bau der Eisenbahnlinie verantwortliche Ingenieur war der Katalane Miquel Biada.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde auch auf dem spanischen Festland der Traum dieser Technik Wirklichkeit. Am 28. Oktober 1848 wurde die 30 km lange Bahnstrecke zwischen Barcelona, das sich immer mehr zu einer aufstrebenden Handelsstadt am Meer entwickelte, und Mataró, wo sich Teile der Textilindustrie niedergelassen hatten, eröffnet und damit die erste Bahnlinie auf der Iberischen Halbinsel ins Leben gerufen. Dadurch wurden zwei damals dringende Probleme des Landes gelöst: Das schlecht ausgebaute Straßensystem und die Bedrohung durch die Bandeleros, jenen Straßenräubern, die in ganz Spanien und so auch in Katalonien aktiv waren. Der damalige Zug bestand aus 25 Wagen und bei seiner ersten, 58 Minuten dauernden Fahrt begleiteten 900 Reisende den Zug.
Im Gegensatz zu den meisten Ländern Europas, die die englische Spurweite von 1.435 mm einführten, wählte Spanien eine Spurweite von „6 kastilischen Fuß“, 1.674 mm, die später auf 1.688 mm erweitert wurden. Begründet wurde diese Breite durch die geografischen Besonderheiten Spaniens. Durch eine größere Spurweite, so der Gedanke, würden stärkere Lokomotiven einsetzbar sein, wie es die vielen Bergketten Spaniens verlangten. Dies allerdings zum Nachteil eines mit dem Rest Europas verbundenen Güter- und Personenverkehrs.
Die zweite Bahnlinie Spaniens wurde 1851 von Königin Isabel II zwischen Madrid und Aranjuez eröffnet und kurz darauf bis nach Albacete erweitert. Auch hier spielten wirtschaftliche Interessen eine wichtige Rolle. Die landwirtschaftlichen Güter um Madrid, besonders die Erdbeeren aus Aranjuez, sollten schnell und gefahrlos in die Hauptstadt gebracht werden. 1855 besaß Spanien bereits ein 400 km umfassendes Eisenbahnnetz, deren Bauherren vor allem ausländische private Investoren waren. Im selben Jahr trat das erste spanische Eisenbahngesetz in Kraft, das den Bau weiterer Bahnlinien regeln sollte. Bis 1865 wuchs das spanische Bahnnetz auf 4.756 km an und wurde damit hinter England, dem Mutterland der Bahn, und Frankreich zum drittgrößten Europas.
Die ersten Schmalspurbahnen wurden 1877 gebaut. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in Spanien bereits 10.000 km Breitspur- und 5.000 km Schmalspurbahnlinien.
Da im spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) fast alle Bahnlinien und Züge zerstört wurden, verstaatlichte das Franco-Regime alle privaten 1.688 mm Breitspurgesellschaften und das heutige Netz der Spanischen Staatseisenbahn (Red Nacional de los Ferrocarriles Españoles – kurz RENFE genannt) wurde gegründet. Die bis dahin aufgrund der verschiedenen privaten Betreiber existierenden 30 unterschiedlichen Signalsysteme und Vorschriften wurden vereinheitlicht und große Teile des Streckennetzes elektrifiziert, neue Lokomotiven und Eisenbahnwagen eingesetzt. Die Streckengeschwindigkeit stieg auf 140 km/h an. 1975 wurde die letzte Dampflok stillgelegt, es handelte sich um eine Mikado 1-4-1, die heute im Eisenbahnmuseum in Madrid zu sehen ist.
Nach Francos Tod in den 1980er Jahren war oberstes Ziel, den regionalen Transport zu verbessern. Es entstanden die sogenannten Cercanías, die Nahverkehrszüge. 1992 ging zur Weltausstellung EXPO 92 in Sevilla der Hochgeschwindigkeitszug AVE (Alta Velocidad Española) ins Netz, der seitdem Madrid mit Sevilla auf der 1.435 mm Regelspurweite verbindet und die früher 574 km (heute 471 km) von 6 Stunden Fahrzeit auf 2 Stunden und 15 Minuten verkürzte. Schnellzüge mit dem TALGO-RD Spurenweiten-Wechselsystem ermöglichen eine nahtlose Verknüpfung mit der alten Breitspurweite.
Schwerpunkt der spanischen Bahnpolitik heute ist die Erweiterung des Hochgeschwindigkeitsnetzes, was allerdings zu Lasten der übrigen Bahnlinien ging und scharfe Kritik besonders bezüglich der Kosten- Nutzung- Rechnung auslöste. Anfang 2005 kam es zu einer Teilprivatisierung der spanischen Eisenbahn und die Ära der RENFE wurde beendet. Zwei neue Gesellschaften wurden gegründet: Adif und Renfe Operadora. Die Adif verwaltet das staatliche Schienennetz und die Bahnhöfe, während Renfe Operadora als Eisenbahnverkehrsunternehmen sich um den Personen- und Gütertransport kümmert und in Ballungszentren auch einige Nahverkehrsbahnhöfe verwaltet. Nichts desto trotz liegt Spanien mit seinem Hochgeschwindigkeitsnetz von 2.665 km europaweit auf dem ersten Platz vor Frankreich und Deutschland und stellt hinter China das zweitlängste der Welt dar.
Tag 1 | Freitag – Von Bilbao nach Espinosa de los Monteros
Anreise nach Bilbao in Eigenregie - die baskische Kulturmetropole erwartet Sie!
Gerne sind wir Ihnen bei der Anreise-Planung behilflich und arrangieren arrangieren für Sie Ihren Vorab-Aufenthalt.
Am frühen Nachmittag geben Sie Ihr Gepäck um 14:00 Uhr am Bahnhof Estación de La Concordia in Bilbao ab. Das markante modernistische Gebäude aus dem Jahr 1902 zählt zu den architektonischen Zeugnissen der Belle Époque in Bilbao.
Um 15:00 Uhr erfolgt der Empfang der gesamten Reisegruppe an Bord des La Robla Express. Nach dem Einrichten in den Kabinen nimmt der Zug Kurs auf Espinosa de los Monteros.
Mit dem begleitenden Reisebus besuchen Sie zunächst die hoch über dem Ebro gelegene Stadt Frías, eine der kleinsten Städte Spaniens, sowie die nahegelegenen Wasserfälle von Tobera, eingebettet in eine grüne Schluchtenlandschaft.
Am Abend erreichen Sie Espinosa de los Monteros, eine traditionsreiche Kleinstadt in der Region Las Merindades. Abendessen und Übernachtung erfolgen hier.
So wohnen Sie
Übernachtung an Bord des La Robla Express in Espinosa de los Monteros
Leistungen des Tages
Gepäckservice ab Bahnhof La Concordia in Bilbao
Zugfahrt Bilbao – Espinosa de los Monteros
Busausflug nach Frías
Besuch der Wasserfälle von Tobera
Abendessen an Bord
Bootsfahrt Bilbao
Geniessen Sie eine ca. 2stündige Bootsfahrt auf dem Nervión-Fluss vom Zentrum Bilbao´s zur berühmten Hängebrücke "Puente Colgante" und bis zur Atlantik-Mündung. Sie fahren entlang der neuen Kunstmeile mit dem Guggenheim-Museum und dem Maritimen Museum, sehen die alten Reedereien und Kai-Anlagen und erhalten einen lebhaften Eindruck, wie sich Bilbao "von innen heraus" erneuert und neu definiert hat.
Guggenheim-Museum
Besichtigung des eindrucksvollen Guggenheim-Museums von Stararchitekt Frank O. Gehry. Die schöpferische Freiheit des Architekten Frank O. Gehry hat aus dem Projekt eines vornehmlich funktionalen Gebäudes ein wahrhaft multidimensionales Kunstwerk werden lassen. Wir empfehlen eine Architektur-Führung in deutscher Sprache.
Mit Einheimischen unterwegs - privat geführter Stadtrundgang - Bilbao
Entdecken Sie verschwiegene Ecken und stille Plätze mit einem deutschsprachigem Stadtführer bei einer privat geführten Stadtbesichtigung mit kleiner Einführung in die spanische Sprache. Er führt Sie u.a. zu den fotogenen Punkten der Stadt, zur Zubizuri-Brücke von Calatrava, den von Norman Foster kreierten Metrostationen, zum historischen Café Iruña, zum 100-jährigen Baskenmützenladen, zum „Museo del vino“ etc.
Ihr Vorteil einer privaten Stadtbesichtigung: der Stadtführer geht ganz auf Ihre Wünsche und Interessen ein und gestaltet mit Ihnen Ihre Stadtbesichtigung hochinteressant, spannend und für Sie zeitsparend.
Verlängerungstag in Bilbao
Gönnen Sie sich einen schönen Tag in Bilbao – Spaniens Stadt der Avantgarde!
Die einstige Industriestadt hat sich zu einer modernen Kulturmetropole von Weltrang entwickelt. Bilbao, umgeben von den grünen Hügeln des Baskenlands, liegt malerisch an der Ría del Nervión, die sich bis zum Atlantik öffnet.
Ihr Weltruhm gründet sich heute auf das ikonische Guggenheim-Museum von Frank Gehry, dessen Titanplatten wie Segel im Wind glänzen. Doch Bilbao bietet weit mehr: die mittelalterliche Altstadt „Siete Calles“ mit Kirchen, kleinen Plätzen und lebendigem Treiben, die elegante Gran Vía mit ihren Boutiquen, sowie moderne Architektur am Flussufer, wo Brücken, Uferpromenaden und avantgardistische Bauten eine neue Skyline formen.
Ein Spaziergang führt Sie vorbei an der Markthalle La Ribera, einem kulinarischen Tempel voller Farben und Aromen, bis zum Theater Arriaga, das an die Belle Époque erinnert. Auch Kunst im öffentlichen Raum prägt die Stadt – von Werken Eduardo Chillidas bis zu Louise Bourgeois’ berühmter Spinnen-Skulptur vor dem Guggenheim.
Genießen Sie zum Abschluss einen Abend in einem der vielen Restaurants oder Bars – Bilbao verbindet baskische Tradition mit kreativer Avantgarde und ist heute eine der spannendsten Genussstädte Spaniens.
Tag 2 l Samstag Romanisches Palencia und weiter nach Cistierna
Während Sie Ihr erstes Frühstück an Bord genießen, fährt der Zug nach Mataporquera. Von hier aus beginnt eine Busfahrt durch die Kulturlandschaft des Románico Palentino, einer der bedeutendsten romanischen Regionen Europas entlang des Jakobswegs.
Sie besuchen Carrión de los Condes, Frómista und Saldaña. In Frómista steht die romanische Kirche San Martín im Mittelpunkt, eines der schönsten Beispiele romanischer Baukunst in Spanien. Ergänzt wird der Tag durch den Besuch des historischen Canal de Castilla, eines ehrgeizigen Wasserbauprojekts des 18. Jahrhunderts.
Zeit zur freien Verfügung und Mittagessen unterwegs.
Am Nachmittag führt die Reise weiter zur römischen Villa La Olmeda, berühmt für ihre außergewöhnlich gut erhaltenen Bodenmosaike.
Zurück an Bord bringt Sie der La Robla Express nach Cistierna, wo Abendessen und Übernachtung stattfinden.
So wohnen Sie
Übernachtung an Bord des La Robla Express in Cistierna.
Leistungen des Tages
Frühstück an Bord
Zugfahrt Espinosa de los Monteros – Mataporquera
Busausflug Románico Palentino (Carrión, Frómista, Saldaña)
Besuch des Canal de Castilla
Mittagessen in einem lokalen Restaurant
Besichtigung der Villa romana La Olmeda
Abendessen
Tag 3 l Sonntag – Von Cistierna nach León
Während des Frühstücks rollt der Zug gemächlich nach San Feliz. Von dort aus fahren Sie mit dem Bus in die Provinzhauptstadt León.
Im Rahmen der Stadtbesichtigung erkunden Sie die historische Altstadt mit der Basilika San Isidoro und der gotischen Kathedrale von León, einem der bedeutendsten Sakralbauten Spaniens.
Anschließend bleibt Zeit für eigene Erkundungen und das gemeinsame Mittagessen. Die Reise endet gegen 16:00 Uhr in León.
Leistungen des Tages
- Frühstück an Bord
- Geführte Stadtbesichtigung León (Altstadt, San Isidoro, Kathedrale)
- Mittagessen
Gerne sind wir Ihnen bei der Abreise-Planung behilflich.
Anschlussprogramme stellen wir gerne individuell nach Ihren Vorstellungen für Sie zusammen.
Reiseleistungen Zugreise-Arrangement
- 3-tägige Zugreise - Schienen-Kreuzfahrt zwischen Bilbao und León
- 3 x Übernachtung im Nostalgie Reisezug La Robla Express Suite
- à la carte Frühstücksbuffets an Bord des Zuges
- gastronomische Abend- und Mittagessen inkl. Wein und Tischgetränke in ausgesuchten Restaurants bzw. an Bord des Zuges
- Willkommens-Aperitif an Bord
- Tafelwasser in der Minibar der Suite
- Hausschuhe und div. Reiseutensilien wie Necessaire etc.
- exklusives Animationsprogramm mit Live-Musik an Bord
- mehrsprachige Reisebegleitung während der Zugreise und für die Ausflüge
- alle Ausflüge und Besichtigungen laut Programm (inkl. aller Eintrittsgelder)
- vollklimatisierter Luxusreisebus für die Ausflüge
- tägliche Presse
Sonstige Leistungen
- ABANICO-Reiseinformationspaket mit hochwertiger Reiseliteratur
- örtliche Steuern und Gebühren
- Service: unser eigenes Büro in Granada mit 24/7-Notfallservice garantiert Ihnen deutschsprachige Reiseassistenz und unbeschwertes Reisen
Diese Reise wird von uns für Renfe Viajeros S.A. vermittelt.
Wir empfehlen, vor und nach der Zugreise jeweils eine weitere Übernachtung einzuplanen.
Sehr gerne organisieren für Sie Ihre Anreise und Transfer-Services sowie zusätzliche Übernachtungen in San Sebastián und Santiago de Copostela in Übereinstimmung mit dem Zugfahrplan.
Nebenkosten l nicht inkludierte Leistungen
- An-/Abreise
► Gerne buchen wir für Sie Flüge zu tagesaktuellen Preisen - Extra: Privat-Chauffeur für Hoteltransfers und Kofferservice arrangieren wir gerne für Sie - Preise auf Anfrage
- Anschlussprogramme und zusätzliche Übernachtungen arrangieren wir gerne für Sie - Preise auf Anfrage
- Reise-Versicherungspakete
- alle nicht erwähnten Mahlzeiten
- alle nicht erwähnten Eintrittsgelder
- persönliche Trinkgelder
Die Reise ist nicht für Personen mit stark eingeschränkter Mobilität geeignet. Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.
Hier finden Sie allgemein gültige und wichtige Detailinformationen für Ihre Reise mit dem Reisezug La Robla Express.
Reisezeiten und Ausflugsprogramm bleiben unabhängig vom Reiseverlauf dabei identisch.
Gerne senden wir Ihnen einen detaillierten Reiseverlauf.
Die Reise ist nicht für Personen mit stark eingeschränkter Mobilität geeignet - bitte kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.
Bitte beachten Sie, dass bei dieser Reise gesonderte Zahlungs- und Stornokonditionen gelten:
| Anzahlung | (fällig direkt bei Buchung) | 40% des Reisepreises |
| Restzahlung | (fällig 21 Tage vor Antritt der Reise) | 60% des Reisepreises |
Der Schmalspurzug La Robla Express - Informationen
Im La Robla Express reisen Sie in einem klassischen spanischen Hotelzug auf einer traditionsreichen schmalspurigen Bahnlinie, die ursprünglich für den Bergbau und den regionalen Personenverkehr gebaut wurde. Der Zug verbindet Eisenbahngeschichte mit zeitgemäßem Komfort und steht für entschleunigtes Reisen auf Schienen.
Der La Robla Express besteht aus vier Schlafwagen und drei Salonwagen. Insgesamt stehen 28 Doppelkabinen zur Verfügung, ausgelegt für maximal 54 Passagiere. Ein professionelles Bordteam begleitet die Reise rund um die Uhr.
Der Zug ist bewusst überschaubar gehalten und vermittelt das Gefühl klassischer Bahnreisen abseits moderner Hochgeschwindigkeitsstrecken.
Die Suiten
Sie wohnen in klassischen Doppelkabinen, wie sie für historische Hotelzüge typisch sind. Die Kabinen sind funktional gestaltet und auf das Wesentliche konzentriert – ideal für Reisende, die das Eisenbahnerlebnis in den Vordergrund stellen.
Jede Kabine verfügt über zwei übereinander angeordnete Kojen (Etagenbetten) sowie ein privates Bad mit Dusche und WC. Klimaanlage, Leselichter, Stauraum und Bordtelefon gehören zur Grundausstattung.
Details
Kojen: ca. 0,70 m × 1,80 m
Anordnung: zwei Etagenbetten
Kabinenfläche inkl. Bad: ca. 3,5 m²
Ausstattung: Dusche/WC, Waschbecken, Klimaanlage, Stauraum, Leselicht, Spiegel, Steckdosen
Die Salonwagen
Drei großzügige Salonwagen stehen den Gästen ganztägig zur Verfügung. Hier wird das Frühstück eingenommen, gelesen, beobachtet und die vorbeiziehende Landschaft erlebt. Große Fenster ermöglichen einen freien Blick auf Täler, Flüsse und historische Bahnlandschaften.
Die Bar ist tagsüber geöffnet und dient als zentraler Treffpunkt an Bord. Die Salonwagen bilden das gesellschaftliche Zentrum des Zuges und unterstreichen den Charakter klassischer Bahnreisen.
Das Leben an Bord
Ein erfahrenes Team begleitet die Reise: Lokführer, Zugpersonal, Servicekräfte und Busfahrer sorgen für einen reibungslosen Ablauf.
Nachts steht der Zug in den Bahnhöfen, sodass Sie ruhig schlafen können. Der Zug bleibt während der Aufenthalte zugänglich und kann jederzeit verlassen werden.
Parallel zur Zugfahrt begleitet ein komfortabler Reisebus die Reise und ermöglicht alle Ausflüge und Besichtigungen entlang der Route.
Die Geschichte der spanischen Eisenbahn beginnt auf Kuba, Kolonie Spaniens bis 1898. Am 10. November 1837 wurde hier, 28 km von La Havanna entfernt, der erste Zug Spaniens eingesetzt. Den Hintergrund lieferte der Zuckerrohranbau, der dadurch einfacher und schneller in den Hafen nach Havanna und somit ins Mutterland exportiert werden konnte. Einer der für den Bau der Eisenbahnlinie verantwortliche Ingenieur war der Katalane Miquel Biada.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde auch auf dem spanischen Festland der Traum dieser Technik Wirklichkeit. Am 28. Oktober 1848 wurde die 30 km lange Bahnstrecke zwischen Barcelona, das sich immer mehr zu einer aufstrebenden Handelsstadt am Meer entwickelte, und Mataró, wo sich Teile der Textilindustrie niedergelassen hatten, eröffnet und damit die erste Bahnlinie auf der Iberischen Halbinsel ins Leben gerufen. Dadurch wurden zwei damals dringende Probleme des Landes gelöst: Das schlecht ausgebaute Straßensystem und die Bedrohung durch die Bandeleros, jenen Straßenräubern, die in ganz Spanien und so auch in Katalonien aktiv waren. Der damalige Zug bestand aus 25 Wagen und bei seiner ersten, 58 Minuten dauernden Fahrt begleiteten 900 Reisende den Zug.
Im Gegensatz zu den meisten Ländern Europas, die die englische Spurweite von 1.435 mm einführten, wählte Spanien eine Spurweite von „6 kastilischen Fuß“, 1.674 mm, die später auf 1.688 mm erweitert wurden. Begründet wurde diese Breite durch die geografischen Besonderheiten Spaniens. Durch eine größere Spurweite, so der Gedanke, würden stärkere Lokomotiven einsetzbar sein, wie es die vielen Bergketten Spaniens verlangten. Dies allerdings zum Nachteil eines mit dem Rest Europas verbundenen Güter- und Personenverkehrs.
Die zweite Bahnlinie Spaniens wurde 1851 von Königin Isabel II zwischen Madrid und Aranjuez eröffnet und kurz darauf bis nach Albacete erweitert. Auch hier spielten wirtschaftliche Interessen eine wichtige Rolle. Die landwirtschaftlichen Güter um Madrid, besonders die Erdbeeren aus Aranjuez, sollten schnell und gefahrlos in die Hauptstadt gebracht werden. 1855 besaß Spanien bereits ein 400 km umfassendes Eisenbahnnetz, deren Bauherren vor allem ausländische private Investoren waren. Im selben Jahr trat das erste spanische Eisenbahngesetz in Kraft, das den Bau weiterer Bahnlinien regeln sollte. Bis 1865 wuchs das spanische Bahnnetz auf 4.756 km an und wurde damit hinter England, dem Mutterland der Bahn, und Frankreich zum drittgrößten Europas.
Die ersten Schmalspurbahnen wurden 1877 gebaut. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in Spanien bereits 10.000 km Breitspur- und 5.000 km Schmalspurbahnlinien.
Da im spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) fast alle Bahnlinien und Züge zerstört wurden, verstaatlichte das Franco-Regime alle privaten 1.688 mm Breitspurgesellschaften und das heutige Netz der Spanischen Staatseisenbahn (Red Nacional de los Ferrocarriles Españoles – kurz RENFE genannt) wurde gegründet. Die bis dahin aufgrund der verschiedenen privaten Betreiber existierenden 30 unterschiedlichen Signalsysteme und Vorschriften wurden vereinheitlicht und große Teile des Streckennetzes elektrifiziert, neue Lokomotiven und Eisenbahnwagen eingesetzt. Die Streckengeschwindigkeit stieg auf 140 km/h an. 1975 wurde die letzte Dampflok stillgelegt, es handelte sich um eine Mikado 1-4-1, die heute im Eisenbahnmuseum in Madrid zu sehen ist.
Nach Francos Tod in den 1980er Jahren war oberstes Ziel, den regionalen Transport zu verbessern. Es entstanden die sogenannten Cercanías, die Nahverkehrszüge. 1992 ging zur Weltausstellung EXPO 92 in Sevilla der Hochgeschwindigkeitszug AVE (Alta Velocidad Española) ins Netz, der seitdem Madrid mit Sevilla auf der 1.435 mm Regelspurweite verbindet und die früher 574 km (heute 471 km) von 6 Stunden Fahrzeit auf 2 Stunden und 15 Minuten verkürzte. Schnellzüge mit dem TALGO-RD Spurenweiten-Wechselsystem ermöglichen eine nahtlose Verknüpfung mit der alten Breitspurweite.
Schwerpunkt der spanischen Bahnpolitik heute ist die Erweiterung des Hochgeschwindigkeitsnetzes, was allerdings zu Lasten der übrigen Bahnlinien ging und scharfe Kritik besonders bezüglich der Kosten- Nutzung- Rechnung auslöste. Anfang 2005 kam es zu einer Teilprivatisierung der spanischen Eisenbahn und die Ära der RENFE wurde beendet. Zwei neue Gesellschaften wurden gegründet: Adif und Renfe Operadora. Die Adif verwaltet das staatliche Schienennetz und die Bahnhöfe, während Renfe Operadora als Eisenbahnverkehrsunternehmen sich um den Personen- und Gütertransport kümmert und in Ballungszentren auch einige Nahverkehrsbahnhöfe verwaltet. Nichts desto trotz liegt Spanien mit seinem Hochgeschwindigkeitsnetz von 2.665 km europaweit auf dem ersten Platz vor Frankreich und Deutschland und stellt hinter China das zweitlängste der Welt dar.
Die Anreise ist bei dieser Reise nicht inkludiert und erfolgt in Eigenregie. Unsere Leistungen beginnen und enden ab dem Ort, der aus dem Leistungsabschnitt unserer Reisebeschreibungen hervorgeht (z.B. Flughafen im Reiseland).
Gerne buchen wir Ihre Flüge mit renommierten Fluggesellschaften zum aktuellen Tagespreis, rail&fly Tarife sind auf Anfrage möglich.
Reisen Sie mit dem eigenen Auto an, sprechen Sie uns für weitere Informationen gerne an.
In unseren Reisepreisen sind keine Reiseversicherungsangebote enthalten.
Da mehrere Faktoren, die Sie nicht beeinflussen können, dazu führen können, dass Sie die Reise nicht antreten können, empfehlen wir allen Reisenden den Abschluss einer Reiserücktritts-, Reiseunfall- und Reisekrankenversicherung (bei Wanderreisen zusätzlich eine Bergungskostenversicherung). Bei der Reiserücktrittsversicherung sollte darauf geachtet werden, dass auch nicht-medizinische Schadensfälle für Sie und Ihre Familie abgedeckt sind. Auslandskrankenschein oder Krankenversichertenkarte sollten mit ins Reisegepäck.
Wir empfehlen unseren Reisenden eine Reiseversicherung der Allianz Global Assistance. Tarife, Konditionen und Direktbuchungsmöglichkeit finden Sie hier (Hartmann und Seiz oHG)
Unsere eigene Incoming-Agentur in Granada mit über 30jähriger Erfahrung ist mit unseren Leistungsträgern in Spanien und Portugal bestens verlinkt. Von hier aus wird Ihre Reise logistisch vorbereitet und organisiert. Wir setzen mit unseren langjährigen Mitarbeitern vor Ort auf auserwählte, persönliche Kontakte, um unseren Gästen authentische und sozialverträgliche Reiseerlebnisse bieten zu können. Unsere perfekt deutschsprachigen Kollegen in Granada stehen Ihnen als Reiseassistenz mit einem 24-Stunden-Notfall-Telefon stets zur Verfügung.
Bei ABANICO Individuell Reisen treffen Sie auf Spezialisten - wir kennen jede Route, jeden Winkel unserer Reiseangebote. Mit über 30-jähriger Agentur-Erfahrung in Spanien drehen wir aus Begeisterung für das Land noch immer jeden Stein auch in den entlegensten Winkeln um. Unser Experten-Wissen kommt den hohen Erwartungen unserer Gästen zu Gute.
„Entschleunigtes Reisen“ bzw. „slow travel“ ist ein wesentliches Element unserer Reisen. Mit unserem System der individuell auswählbaren Reisebausteine können unsere Gäste ihren eigenen Reise-Rhythmus finden. Unsere Reisen werden nahezu ausschließlich ohne Anreise angeboten.
Auszeichnungen: Spain Tourism Award
Das Spanische Ministerium für Tourismus und das Spanische Fremdenverkehrsamt zeichneten uns aus als den besten Reiseveranstalter für Individualreisen nach Spanien und die damit verbundene Förderung von spanischen Regionen abseits der großen Touristenströme.
Termine
- 05.06.2026 - 07.06.2026
-
11.09.2026 - 13.09.2026
Strecke León - Bilbao
- 19.06.2026 - 22.06.2026
- 25.09.2026 - 27.09.2026
Preise pro Person
3-tägige Luxus-Zugreise
| Kabine |
Offizieller Reisepreis |
| Suite Doppelbelegung |
1.300 € |
| Suite Einzelbelegung |
2.200 € |
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