Azoren Wanderreise: Santa Maria & São Miguel – Vulkane, Küstenwege und Walbeobachtung

Azoren Wanderreise: Santa Maria & São Miguel – Vulkane, Küstenwege und Walbeobachtung

9-tägige Individuelle Reisen

Azoren Wanderreise: Die Sonneninsel Santa Maria und die Vulkanwelt von São Miguel

Diese außergewöhnliche Wanderreise verbindet zwei Inseln, die unterschiedlicher kaum sein könnten und gerade deshalb ein besonders facettenreiches Bild der Azoren vermitteln: Santa Maria, die älteste und sonnigste Insel des Archipels, und São Miguel, die grüne Vulkaninsel mit ihren berühmten Kraterlandschaften und Thermalquellen.

Santa Maria, die älteste Insel der Azoren, entstand vor rund acht Millionen Jahren. Innerhalb des UNESCO Global Geoparks nimmt sie eine besondere Rolle ein, denn nur hier wurden bedeutende marine Fossilien entdeckt, die Einblicke in die frühe Entstehungsgeschichte des Archipels ermöglichen. Rote Tonböden, fossile Küstenformationen, Weinbergterrassen und die einzigen natürlichen Sandstrände der Azoren prägen das Bild der Insel. Aufgrund ihrer warmen Farben und ihres vergleichsweise trockenen Klimas wird Santa Maria häufig als die Sonneninsel der Azoren bezeichnet.

Wanderungen führen durch die geschützten Landschaften des Barreiro da Faneca, dessen rote Erdfarben einen überraschenden Kontrast zum Blau des Atlantiks bilden. Entlang der Küste eröffnen sich Ausblicke auf die spektakuläre Bucht von São Lourenço, deren Weinbergterrassen seit Jahrhunderten das Landschaftsbild prägen. Kleine Dörfer, alte Walfängerpfade und stille Badebuchten vermitteln einen Eindruck von jener Ursprünglichkeit, die auf vielen Inseln Europas längst verloren gegangen ist.

Ein kurzer Inselflug bringt Sie anschließend nach São Miguel, der größten und grünsten Insel des Azoren-Archipels. Gewaltige Vulkankessel, dampfende Thermalgebiete und einige der bekanntesten Landschaften Portugals prägen das Bild dieser Insel. Die Kraterseen von Sete Cidades, die Vulkanlandschaft von Furnas und die geschützte Region der Lagoa do Fogo gehören zu den eindrucksvollsten Naturdenkmälern des UNESCO Global Geoparks Azoren und vermitteln einen faszinierenden Einblick in die vulkanische Entstehungsgeschichte des Atlantiks. Heiße Quellen, Fumarolen und vulkanische Erdöfen prägen eine Landschaft, die seit Jahrhunderten eng mit dem Leben der Inselbewohner verbunden ist.

Die Gewässer rund um die Azoren zählen zu den bedeutendsten Walbeobachtungsgebieten Europas. Über 25 Wal- und Delfinarten wurden hier nachgewiesen. Pottwale sind ganzjährig anzutreffen, während im Frühjahr sogar Blauwale die Inseln passieren. Die Begegnung mit diesen Meeressäugern gehört zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen des Archipels.

Höhepunkte der Reise

  • Die Sonneninsel Santa Maria und die grüne Vulkaninsel São Miguel
  • Wanderungen durch rote Tonlandschaften, entlang spektakulärer Küsten und zu berühmten Kraterseen
  • Sete Cidades, Furnas und die Vulkanwelt der Azoren
  • Wal- und Delfinbeobachtung im Atlantik
  • Die einzigen natürlichen Sandstrände der Azoren
  • UNESCO Global Geopark Azoren
  • Individuelle Reise mit handverlesenen Unterkünften
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  • Vor der Reise
    Gemeinsam mit Ihrem persönlichen Reiseberater von ABANICO Individuell Reisen, Ihrem deutschen Reiseveranstalter für maßgeschneiderte Spanien- und Portugalreisen, gestalten Sie den Ablauf Ihrer Reise. Ihre Interessen, Ihr Reisetempo und Ihre Vorstellungen bestimmen die Planung – jede Reise entsteht individuell.
  • Während der Reise
    Vor Ort begleiten Sie erfahrene Reiseassistenten, Reisechauffeure, Wanderleiter oder Reiseleiter. Gemeinsam mit ihnen gestalten Sie den täglichen Ablauf Ihrer Reise flexibel und können jederzeit entscheiden, wie Sie Ihre Zeit nutzen möchten.
  • Persönliche Betreuung vor Ort
    Ihre Reiseassistenten koordinieren Transfers, Ausflüge und vorgebuchte Leistungen und sorgen für eine reibungslose Organisation Ihrer individuellen Rundreise.
  • Unterwegs mit persönlicher Begleitung
    Auch wenn Sie eigene Wege gehen möchten, bleiben Ihre Ansprechpartner jederzeit erreichbar. So genießen Sie Ihre Reise unabhängig und gleichzeitig mit der Sicherheit einer persönlichen Betreuung.
  • Mehr Freiheit auf Reisen
    Sie sind flexibel unterwegs, sparen wertvolle Urlaubszeit und können sich ganz auf die Erlebnisse Ihrer Reise konzentrieren.
Azoren - 9 Inseln im Atlantik

Azoren - 9 Inseln im Atlantik

Mitten im Atlantik, etwa 1.500 Kilometer westlich der portugiesischen Küste, erhebt sich ein Archipel aus neun Vulkaninseln. Tiefblaue Kraterseen, grüne Vulkankessel, schroffe Basaltküsten, Wasserfälle und ursprüngliche Kulturlandschaften machen die Azoren zu einer der faszinierendsten Naturregionen Europas. Der gesamte Archipel gehört zum UNESCO Global Geopark Azoren und vereint auf engem Raum eine außergewöhnliche geologische Vielfalt.

Die Inseln gliedern sich in drei Gruppen:

  • die Ostgruppe mit São Miguel und Santa Maria
  • die Zentralgruppe mit Terceira, Graciosa sowie dem berühmten „Triângulo“ aus Pico, Faial und São Jorge
  • die abgelegene Westgruppe mit Flores und Corvo. Jede Insel besitzt ihren eigenen Charakter und wird von den Einheimischen traditionell mit einer Farbe verbunden. São Miguel gilt als die grüne Insel, Santa Maria als die gelbe oder rote Insel, Faial als die blaue Insel und Pico als die schwarze Insel der Lavafelder und Weinberge.

Die Gewässer rund um die Inseln zählen darüber hinaus zu den bedeutendsten Walbeobachtungsgebieten Europas. Über 25 Wal- und Delfinarten wurden hier nachgewiesen.

Das Klima der Azoren wird vom Golfstrom geprägt. Die Winter sind mild, die Sommer angenehm warm, ohne extreme Hitze. Durch die Lage mitten im Atlantik wechseln Sonne, Wolken und kurze Regenschauer oft innerhalb weniger Stunden. Die Inseln präsentieren sich dadurch ganzjährig grün und wasserreich.

Die Farben der Azoren

Die Einheimischen beschreiben ihre Inseln häufig über Farben, die den jeweiligen Charakter besonders treffend widerspiegeln. Diese Farbbezeichnungen gehen auf Landschaft, Vegetation, Gesteine, Blumen oder traditionelle Bauweisen zurück und werden bis heute verwendet.

  • São Miguel – die grüne Insel
  • Santa Maria – die gelbe oder rote Insel
  • Faial – die blaue Insel
  • Pico – die schwarze Insel
  • São Jorge – die braune Insel
  • Terceira – die violette Insel
  • Flores – die rosa Insel
  • Graciosa – die weiße Insel
  • Corvo – die schwarze oder dunkle Insel

 

Die Inseln im Überblick

São Miguel – Die "grüne" Insel: Vulkanwelten, Gärten und Atlantik

São Miguel ist die größte Insel des Archipels und für viele Besucher der erste Berührungspunkt mit den Azoren. Die Insel vereint die bekanntesten Landschaften der Azoren.
Empfohlene Aufenthaltsdauer:
5–8 Tage

  • Kraterseen von Sete Cidades
  • Vulkanregion Furnas
  • Lagoa do Fogo
  • Europas einzige Teeplantagen
  • Thermalquellen und botanische Gärten

São Miguel eignet sich besonders für:

  • Erstbesucher
  • Wanderreisen
  • Natur- und Kulturreisen
  • Walbeobachtung
  • Mietwagenrundreisen

Mögliche Reisebausteine:

  • Wanderungen in Sete Cidades, Furnas und an der Lagoa do Fogo
  • Wal- und Delfinbeobachtung ab Ponta Delgada
  • Besuch der Teeplantagen Gorreana und Porto Formoso
  • Baden in den Thermalbecken von Furnas und Caldeira Velha
  • Küstenwanderungen an der Nordküste
  • See-Kajak und Canyoning
  • Vogelbeobachtung
  • Kulinarische Entdeckungen rund um den Cozido das Furnas
  • City-Tour Ponta Delgada


Santa Maria – Die "gelbe" Insel, Sonneninsel

Santa Maria ist die älteste Insel der Azoren und unterscheidet sich landschaftlich deutlich von den übrigen Inseln. Das Klima ist trockener und sonniger als auf den übrigen Inseln.
Empfohlene Aufenthaltsdauer:
3–5 Tage

Charakteristisch sind:

  • rote Tonlandschaften
  • fossile Küstenformationen
  • Weinbergterrassen
  • die einzigen natürlichen Sandstrände der Azoren

Besonders geeignet für:

  • Küstenwanderungen
  • Badeurlaub
  • Naturfotografie

Mögliche Reisebausteine:

  • Wanderungen durch den Barreiro da Faneca
  • Küstenwanderungen rund um São Lourenço
  • Badeaufenthalt an der Praia Formosa
  • Geologische Exkursionen zu Fossilienfundstellen
  • Weinverkostungen bei lokalen Produzenten
  • Bootsfahrten, Kajak- und Schnorchelausflüge


Pico – Die "schwarze" Insel: Vulkan, Wein und Wale

Über Pico erhebt sich mit 2.351 Metern der höchste Berg Portugals. Die Weinlandschaft von Pico gehört seit 2004 zum UNESCO-Welterbe.
Empfohlene Aufenthaltsdauer:
3–5 Tage

Die Insel ist geprägt von:

  • schwarzen Lavafeldern
  • Weinbergen in Lavasteinmauern
  • spektakulären Küsten
  • traditioneller Walfangkultur

Besonders geeignet für:

  • Wanderer
  • Bergsteiger
  • Weinliebhaber
  • Naturfotografen

Mögliche Reisebausteine:

  • Aufstieg auf den Pico (2.351 m), den höchsten Berg Portugals
  • Wanderungen durch die UNESCO-Weinlandschaft
  • Besuch ehemaliger Walfangstationen
  • Walbeobachtung vor der Südküste
  • Lavahöhlen und Vulkanzentren
  • Weinverkostungen in den historischen Adegas
  • Inselkombination mit Faial und São Jorge


Faial – Die "blaue" Insel: Seglerinsel und Vulkanlandschaften

Faial verdankt ihren Beinamen den zahlreichen blühenden Hortensienhecken. Der Ausbruch des Capelinhos im Jahr 1957 veränderte die Insel nachhaltig und schuf eine eindrucksvolle Asche- und Lavawüste.
Empfohlene Aufenthaltsdauer:
2–4 Tage

Bekannt sind:

  • der Yachthafen von Horta
  • der Vulkankegel Caldeira
  • die Vulkanlandschaft von Capelinhos

Mögliche Reisebausteine:

  • Wanderung durch die Caldeira von Faial
  • Besuch des Vulkans Capelinhos und seines Interpretationszentrums
  • Segelatmosphäre im Hafen von Horta
  • Tageswanderungen entlang der Küste
  • Inselhopping nach Pico und São Jorge
  • Botanische Gärten und Hortensienlandschaften


São Jorge – Die "braune" Insel, Insel der Fajãs

São Jorge ist eine der ursprünglichsten Wanderinseln Europas. Berühmt sind die sogenannten Fajãs – kleine, fruchtbare Ebenen am Fuß steiler Klippen.
Empfohlene Aufenthaltsdauer:
3–5 Tage

Die bekannteste:

  • Fajã da Caldeira de Santo Cristo

Besonders geeignet für:

  • ambitionierte Wanderer
  • Naturfreunde
  • Ruhesuchende

Mögliche Reisebausteine:

  • Wanderung zur Fajã da Caldeira de Santo Cristo
  • Mehrtägige Küstenwanderungen entlang der Fajãs
  • Besuch traditioneller Käseproduzenten
  • Vogelbeobachtung
  • Kajaktouren in den Küstenlagunen
  • Kombination mit Pico und Faial


Terceira – Die "violette" Insel: Kultur, Natur und viel Geschichte

Terceira verbindet Kultur und Natur wie kaum eine andere Azoreninsel. Die historische Altstadt wurde 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Empfohlene Aufenthaltsdauer:
3–4 Tage

Höhepunkt:

  • Angra do Heroísmo

Weitere Besonderheiten:

  • Vulkanhöhlen
  • traditionelle Feste
  • grüne Weidelandschaften

Mögliche Reisebausteine:

  • UNESCO-Welterbe Angra do Heroísmo
  • Vulkanhöhlen Algar do Carvão und Gruta do Natal
  • Weinregion Biscoitos
  • Küstenwanderungen
  • Traditionelle Feste und Folklore
  • Kulinarische Entdeckungen der Inselküche

Flores – Die "rosa" Insel der Wildnis und Wasserfälle

Viele Azorenkenner halten Flores für die schönste Insel des Archipels. Aufgrund ihrer isolierten Lage besitzt die Insel eine besondere Ursprünglichkeit.
Empfohlene Aufenthaltsdauer:
3–5 Tage

Die Landschaft ist geprägt von:

  • Wasserfällen
  • Kraterseen
  • Basaltsäulen
  • üppiger Vegetation

Mögliche Reisebausteine:

  • Wanderungen zwischen den Kraterseen
  • Wasserfallroute von Fajã Grande
  • Bootsausflüge entlang der Steilküsten
  • Vogelbeobachtung
  • Naturfotografie
  • Inselkombination mit Corvo

Corvo – Die "schwarze" oder "dunkle" Insel: die kleinste des Azoren-Archipels

Auf Corvo leben nur wenige Hundert Einwohner. Das Zentrum der Insel bildet eine gewaltige Caldera, die fast die gesamte Insel einnimmt.
Corvo wurde von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt. Die Insel wird üblicherweise als Tagesausflug von der Insel Flores besucht.

Empfohlene Aufenthaltsdauer:
Tagesausflug oder 1 Nacht
Mögliche Reisebausteine:

  • Wanderung durch die große Caldera
  • Beobachtung von Seevögeln
  • Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung

Graciosa – Die weiße Insel: Ruhe und Vulkanhöhlen

Graciosa gilt als die ruhigste Insel der Azoren.  Furna do Enxofre - dabei handelt es sich um eine gewaltige Vulkanhöhle mit unterirdischem Schwefelsee.
Die Insel wurde von der UNESCO als Biosphärenreservat ausgezeichnet.
Empfohlene Aufenthaltsdauer:
2–3 Tage

Bekannt sind:

  • Windmühlen
  • Weinberge
  • die Furna do Enxofre

Mögliche Reisebausteine:

  • Besuch der Furna do Enxofre
  • Fahrradtouren über die Insel
  • Wanderungen durch Weinberge und Küstenlandschaften
  • Thermalbad Carapacho
  • Kulinarische Entdeckungen abseits bekannter Routen
  • Kombination mit Terceira

Klima und beste Reisezeit

April bis Juni

Die wohl schönste Reisezeit.

  • frisches Grün
  • Hortensienblüte beginnt
  • angenehme Temperaturen zwischen 18 und 24 °C
  • ideale Wanderbedingungen
  • gute Chancen auf Blauwalbeobachtungen

Juli bis September

Sommer auf den Azoren.

  • 22 bis 28 °C
  • beste Badebedingungen
  • längste Sonnenscheindauer
  • Hauptreisezeit

Oktober

Besonders angenehm für Wanderreisen.

  • weniger Besucher
  • oft stabiles Wetter
  • noch warme Wassertemperaturen

November bis März

Mild, aber wechselhafter.

  • 14 bis 19 °C
  • grüne Landschaften
  • ruhige Reisezeit

Unterwegs auf den Azoren

Obwohl die Azoren mitten im Atlantik liegen, ist das Reisen zwischen den Inseln überraschend unkompliziert. Regelmäßige Inlandsflüge, Fähren und gut ausgebaute Straßennetze ermöglichen es, die Inselwelt flexibel und individuell zu entdecken.

Anreise auf die Azoren

Die meisten internationalen Flüge erreichen die Azoren über Lissabon oder Porto. Direkte Verbindungen bestehen saisonal auch von verschiedenen europäischen Städten nach São Miguel, Terceira oder Faial. Für Reisen nach Santa Maria, Pico, São Jorge, Flores, Corvo oder Graciosa erfolgt die Anreise meist über einen kurzen Inlandsflug.

Die wichtigsten internationalen Flughäfen befinden sich auf:

  • São Miguel (Ponta Delgada)
  • Terceira (Lajes)
  • Faial (Horta)

Inselflüge

Die Fluggesellschaft SATA Air Açores verbindet alle neun Inseln miteinander. Die Flugzeiten sind kurz und ermöglichen auch Inselkombinationen innerhalb weniger Reisetage.

  • São Miguel – Santa Maria: ca. 20 Minuten
  • São Miguel – Terceira: ca. 40 Minuten
  • Terceira – Faial: ca. 45 Minuten
  • Faial – Flores: ca. 1 Stunde


Fähren zwischen den Inseln

Innerhalb der Zentralgruppe - das Triangulo - spielt die Fähre eine wichtige Rolle.
Besonders gut verbunden ist das sogenannte Triangulo. Die Überfahrten dauern meist nur zwischen 30 und 60 Minuten und eignen sich ideal für Inselhopping ohne Flugzeug. Wir empfehlen, die Mietwagen nicht mit der Fähre auf die nächste Insel überzusetzen.

  • Faial – Pico: ca. 30 Minuten
  • Pico – São Jorge: ca. 50 Minuten
  • Faial – São Jorge: ca. 1 Stunde

Mietwagen auf den Azoren

Für die meisten Inseln ist ein Mietwagen die beste Möglichkeit, die Landschaften individuell zu erkunden. Die Straßen sind überwiegend gut ausgebaut und wenig befahren. Die Entfernungen bleiben überschaubar. Selbst auf São Miguel erreichen Sie die meisten Sehenswürdigkeiten innerhalb von 30 bis 60 Minuten. Die Übernahme und Rückgabe der Mietwagen wird durch unsere Partner vor Ort schnell und unbürokratisch abgewickelt.
Auf kleineren Inseln wie Corvo oder Graciosa ist ein Mietwagen häufig nicht notwendig.

Mietwagen empfehlen wir insbesondere auf:

  • São Miguel
  • Santa Maria
  • Terceira
  • Pico
  • Flores
  • Faial


Wandern und Transfers

Viele Wanderwege beginnen und enden an unterschiedlichen Orten. Daher sind Transfers oftmals sinnvoll und es können auch lineare Wanderungen bequem durchgeführt werden.
ABANICO organisiert für Sie:

  • Transfers zu den Wanderungen
  • Gepäcktransporte
  • Flughafentransfers
  • private Inselrundfahrten


Unsere Empfehlungen

Jede Insel erzählt ihre eigene Geschichte. Erst das Zusammenspiel von Vulkanen, Ozean, Traditionen und außergewöhnlichen Landschaften macht die Azoren zu einem der faszinierendsten Reiseziele Europas.

Für Erstbesucher
São Miguel + Santa Maria

Für Wanderfreunde
São Jorge + Pico + Faial + Santa Maria

Für Naturbegeisterte
Flores + Corvo

Für Kulturinteressierte
Terceira + São Miguel

Für Genießer
Pico + Faial + São Miguel

Für Azoren-Kenner und Wiederholungsgäste
Santa Maria + São Jorge

Für intensive Azoren-Erlebnisse
Große Inselrundreise über São Miguel, Terceira, Faial, Pico, São Jorge, Flores und Corvo
Diese Route deckt die landschaftlich und kulturell interessantesten Inseln des Archipels ab.

Als Spezialist für individuelle Azorenreisen kombiniert ABANICO diese Reisebausteine flexibel nach Ihren Interessen – von der aktiven Wanderreise über Natur- und Kulturreisen bis hin zu Wein-, Genuss- und Walbeobachtungsreisen.

Portugal - ein beeindruckendes und vielfältiges Land

Portugal - Land der Gegensätze: modern und traditionell, dynamisch und entschleunigt, reichhaltig und einfach, Atlantik und Berge, feucht und trocken, kühl und heiß...
Portugal, die einstige Seefahrer- und Kolonialmacht, ist heute ein Land zwischen bewegter Geschichte, überwältigender Kulturschätze, großartiger Gastronomie und vielfältiger Natur. Es sind diese traumhaften Strände, die lebensfrohen Metroplolen wie Porto und Lissabon, die kleinere Städte wie Braga, Coimbra, Sintra und Evora, diese umwerfend schönen Naturparadiese auf den Azoren und auf Madeira, das milde Klima und natürlich: die Menschen, diese Portugiesen mit ihrer gewinnenden natürlichen Gastfreundschaft und Liebenswürdigkeit.

Portugal bildet den westlichsten Punkt der Iberischen Halbinsel. Im Norden und Osten wird es von Spanien begrenzt, im Westen und Süden vom Atlantik. Die Azoren und Madeira gehören ebenfalls zu Portugal. Es lohnt sich, Portugal mit seiner geografischen Vielfalt und Naturschönheit, seiner Geschichte, seiner Gastronomie und nicht zuletzt mit seinen Menschen kennenzulernen. 2017 und 2018 wurde Portugal von den World Travel Awards zum besten Reiseziel der Welt gekürt.

Reisen in Portugal

Entdecken Sie Portugal mit seiner geografischen Vielfalt und Naturschönheit, seiner Geschichte, seiner  Gastronomie und nicht zuletzt mit seinen liebenswürdigen und gastfreundlichen Menschen.

Das 92.000 km2 große Portugal bildet den westlichsten Punkt der Iberischen Halbinsel. Im Norden und Osten wird es von Spanien begrenzt, im Westen und Süden vom Atlantik. Die Azoren und Madeira gehören ebenfalls zu Portugal. In Portugal leben heute ca. 10,6 Millionen Menschen.

Erste Besiedlungen Portugals gehen auf die Zeit der Neandertaler zurück, wie archäologische Funde zeigen. Felszeichnungen aus der Altsteinzeit sind ebenfalls belegt, wie auch Handelsbeziehungen zu anderen Teilen Europas in der Jungsteinzeit. Ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. gründen Phönizier zunächst Handelsstützpunkte im Süden Portugals, an der heutigen Algarve, die sich dann weiter Richtung Nordosten ausdehnen. Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. kommt es zu Einwanderungen von Kelten, zu denen auch der Stamm der Lusitaner gehört. Die Römer nennen Portugal deshalb später Lusitanien. Im 8. Jahrhundert kommt Portugal unter maurische Herrschaft, die im 13. Jahrhundert von den Christen im Zuge der Reconquista abgelöst wird.

Portugal war Europas längst bestehendes Kolonialreich. Es begann 1415 mit der Eroberung von Ceuta und den Expeditionen entlang der afrikanischen Küste und endete 1999 mit der Rückgabe der letzten portugiesischen Überseeprovinz Macau an China. Nach der Diktadur von Antonio de Oliveira Salazar (1926 – 1974), die mit der Nelkenrevolution am 25. April 1974 endete, trat Portugal in die Demokratie ein. Portugal ist Gründungsmitglied der Nato und seit den 80er Jahren Mitglied der EU. Währung ist der Euro. Es herrscht die westeuropäische Zeitrechnung, d.h. in Portugal werden die Uhren eine Stunde zurück gestellt.

  • Kulinarik
    Die wohl typischsten Gerichte des Landes sind die „Tripas à Moda do Porto“, ein Eintopf mit Innereien oder Kutteln nach Porto-Art mit weißen Bohnen und die berühmte Caldo Verde, eine Suppe mit in feine Streifen geschnittenen Kohlblättern und Kabeljau „Bacalhau à Gomes de Sá“.
  • Fado – der portugiesische Blues
    Das Wort Fado stammt vom lateinischen Wort „fatum“ und bedeutet Schicksal. Es wird gesagt, dass er die vertonte Seele Portugals ist, denn er erzählt vom Licht und Schatten des Lebens, von Freude und Nostalgie. Ob es die Mauren oder die brasilianischen Sklaven waren, die den Fado ins Land brachten, ist bis heute umstritten. Fakt ist aber, dass auch die Seefahrer die Texte und Melodien weiterentwickelten und er in den Spelunken des Hafenviertels zu Hause ist.


Der Norden Portugals

Der Norden Portugals ist mit seinem eher kühlen und feuchten Klima das am dichtesten besiedelte Gebiet des Landes und wird aufgrund der üppigen Vegetation der grüne Garten  Portugals genannt. Hier wachsen der bekannte Wein Vino Verde sowie viele Gemüsearten. Die bedeutendste Stadt des Nordens ist Oporto.

  • Porto - Oporto
    Oporto heißt auf Deutsch "der Hafen" und zeigt die Bedeutung des Meeres für die Stadt, die sich an der Flussmündung des Douro und am Atlantik befindet.
    Porto ist eine Handelsstadt und gilt als eine der ältesten Städte Europas. Sie gilt als die heimliche Hauptstadt Portugals, der Name Portugal geht auf sie zurück.
    Gegründet wurde die Stadt von den Phönitziern, dann kamen die Römer, die Westgoten und vom 8. bis 11. Jahrhundert war Porto maurisch, danach wurde sie christlich.
    Von Oporto aus wurde - und wird - der berühmte Portwein verschifft, deren Hauptabnehmer und Händler Engländer waren, die sogar bis Mitte des 18. Jahrhunderts fast 15% der Einwohner stellten. Heute erinnern noch die Boote der Portweinkellereien auf dem Fluss Douro an jene Zeit. Bis heute ist Porto die zweitgrößte Stadt Portugals und der wichtigste Wirtschafts- und Industriestandort des Landes sowie das Zentrum der Portweinproduktion.

Der Besuch von Porto erfolgt am besten zu Fuss. Bummeln Sie durch die engen gewundenen Strassen, die terrassenförmig vom Ufer des Douro ausgehen und die Struktur der Altstadt bilden. Seit 1996 ist Porto Weltkulturerbe der UNESCO.
Das Ribeira-Viertel ist die Sehenswürdigkeit Nummer eins in Porto. Am Hafenkai des rechten Douro-Ufers siedelten sich einst Fischer und Seeleute an; es ist der älteste Teil der Stadt und heute das Vergnügungsviertel schlechthin.

  • Die Umgebung von Porto
    Besuch des seit 1971 existierenden Nationalparks Peneda-Geres. Es handelt sich um den einzigen Nationalpark Portugals im Nordwesten des Landes mit einer geschützten Fläche von 5000 ha, der  2009 von der UNESCO auch zum Biosphärenreservat erklärt wurde. Hier gibt es noch alte naturbelassenen Steineichenwälder.

Die Mitte Portugals

In Mittelportugal befindet sich das höchste Gebirge des Landes die Serra da Estrela, dessen höchster Berg der 1993m hohe Torre ist. Hier mündet der größte Fluss Portugals, der Tejo, in den Atlantik. Da die Gegend sehr fruchtbar ist, wird hier sehr viel Landwirtschaft betrieben, u.a. werden Getreide, Reis, Gemüse und Sonnenblumen angebaut. Die wichtigsten Städte sind Lissabon, Sintra und Coimbra.

  • Lissabon
    Lissabon zählt zu den schönsten Metropolen der Welt. Wie eine Diva ruht die legendäre "weiße Stadt" elegant am Tejo-Ufer zwischen den sieben Hügeln, auf denen sie unter den Phöniziern erbaut wurde. Unter Julius Caesar bekam die Stadt römisches Stadtrecht und vom 8. Jahrhundert bis Mitte des 12. Jahrhunderts stand sie unter maurischer Herrschaft. Seit 1256 ist sie Hauptstadt Portugals. Der Burgberg Sao Jorge ist einer der schönsten Aussichtspunkte der Stadt. Von hier aus haben Sie einen faszinierenden Blick auf den Tejo, die rote Stahlbrücke Ponte do 25 de Abril, die Stadthügel und die Baixa. Hier oben hat man übrigens historischen Boden unter den Füßen: Die Burg war einst römisches Forum, westgotisches Kastell, Maurenfestung und Residenz der ersten portugiesischen Könige. Die “Kulturhauptstadt Europas 1994” erkundet man am besten zu Fuss oder mit der legendären Straßenbahnlinie “28”.
  • Sintra
    Diese malerische Stadt, umgeben von einem subtropischen Wald, ist seit 1996 in ihrer Gesamtheit Weltkulturerbe der UNESCO. Früher war dieser idyllische Ort mit bester Hanglage ein Erholungsziel für den Adel und die Bourgoisie Lissabons, welche eine stattliche Zahl famoser Schlösser, Paläste, Villen und Gärten hinterließen.
  • Coimbra
    Coimbra ist eine der ältesten Universitätsstädte Europas. Schon aus der Ferne sieht man die majestätische Alma mater, das Wahrzeichen der Stadt. Außer Dozenten und Studenten durfte in den himmlischen Höhen des Olymps, der Cidade Alta, niemand wohnen. Weiter unten, in der Cidade Baixa, stand es Händlern und Handwerkern frei, sich niederzulassen.
  • Der Wallfahrtsort Fatima
    Der Wallfahrtsort Fatima ist weltbekannt als Ort der Ehrerbietung. Nicht nur Pilger des Jakobsweges schenken der Legende um eine heilige Erscheinung, das Wunder von Fatima im Jahr 1917, glauben. Von Oporto nach Fatima sind es ca. 180 km, von Lissabon nach Fatima ca. 120km.

 

Der Süden Portugals

Im Süden Portugals befindet sich die Algarve und die Alentejo, die ehemalige Kornkammer Portugals, wo Olivenhaine, Korkeichenwälder und Getreideanbau die Landschaft bestimmen. Hier wird auch Schafzucht betrieben. Entdecken Sie die Region Alentejo und besuchen Sie die Orte Estremoz und Portalegre, die bekannt sind für den schönen Marmor. Besuchen Sie den Ort Castelo de Vido, wo Sie einen Gang durch das ehemalige Judenviertel und die Altstadt machen sollten. Der Ort Marvao ist bekannt für die alte Stadtmauer und seine zahlreichen Gebäude im mittelalterlichen Stil.

  • AlentejoÉvora
    Besuchen Sie Évora, ein Kleinod aus vorrömischer Zeit und Paradies für Feinschmecker, berühmt als Weltkulturerbe der UNESCO unter anderem dank des römischen Diana-Tempels aus den Zeiten Kaisers Augustus, dessen Reste in der Stadt bewundert werden können.

  • Algarve
    Die Algarve gilt mit ihren wild zerklüfteten, senffarbenen Steilküsten, den bizarren Felsskulpturen und dem tiefblauen, manchmal grünschimmernden Atlantik als Europas schönste Küste. Der größte Fluss ist der Rio Guadiana, Grenzfluss zu Spanien. Hier finden Sie üppige Vegetation sukkulenter Pflanzen.
  • Faro
    Mit ihren 44.119 Einwohnern ist es die wichtigste Hafenstadt der Algarve, die aus einer phönizischen Siedlung hervorgegangen ist. Der Hafen, durch eine Lagune geschützt und heutiges Naturschutzgebiet, sowie die Nähe zu den reichen Fischgründen ließen auch die Römer hier siedeln und die Stadt wurde zu einem wichtigen Handelsort für Wein, Öl und Produkte der Fischverarbeitung, insbesondere des in der gesamten antiken Welt begehrten Garum, einer gepökelten Fischpaste. Im 5. Jahrhundert zogen die Westgoten in Faro ein und nannten die Stadt Santa Maria. Im 8. Jahrhundert kam Faro unter maurische Herrschaft, von der bis heute noch viele Spuren zeugen. Die Mauren nannten die Stadt Hárune. Die ersten in Portugal gedruckten Bücher wurden von der jüdischen Gemeinde Faros im 15. Jahrhundert gedruckt. 1722 und 1755 wurde Faro von zwei Erdbeben erschüttert. Seit 1979 ist Faro Universitätsstadt.

Tag 1 I Ankunft auf der Azoren-Insel Pico – Willkommen im Atlantik

Tag 1 I Ankunft auf der Azoren-Insel Pico – Willkommen im Atlantik

Der erste Blick auf Pico zeigt bereits den Charakter der Azoren: dunkle Lavaküsten, üppiges Grün und über allem der mächtige Pico-Vulkan, mit 2.351 Metern der höchste Berg Portugals. Die Insel war über Jahrhunderte vom Walfang und vom Weinbau geprägt – zwei Traditionen, die bis heute das Leben der Insel bestimmen.

Individuelle Anreise nach Pico. Am Flughafen werden Sie von Ihrem privaten Reisechauffeur empfangen und zu Ihrem Hotel gebracht.

Ihr Hotel liegt idyllisch an der Lavaküste der Insel und bietet einen idealen Ausgangspunkt, um die Natur- und Kulturlandschaften von Pico zu entdecken.

Am Abend genießen Sie ein gemeinsames Begrüßungsabendessen mit regionalen Spezialitäten der Azorenküche.

So wohnen Sie
3 Übernachtungen mit Frühstück im landestypischen 4-Sterne-Hotel Aldeia da Fonte auf Pico.

Tag 2 I Pico – UNESCO-Weinlandschaft aus Lava und Atlantik

Tag 2 I Pico – UNESCO-Weinlandschaft aus Lava und Atlantik

Schwarze Lavasteinmauern, niedrige Reben und der weite Blick über den Atlantik prägen die einzigartige Weinlandschaft der Insel Pico. Seit Jahrhunderten wachsen die Reben hier auf nacktem Basaltgestein, das die Wärme der Sonne speichert und ideale Bedingungen für den Weinbau schafft. Diese außergewöhnliche Kulturlandschaft wurde 2004 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Nach dem Frühstück holt Sie Ihr privater Reisechauffeur am Hotel ab und bringt Sie in die Weinberge von Criação Velha, einem der eindrucksvollsten Weinbaugebiete der Insel. Hier beginnt Ihre Weintour. Bei einem Spaziergang durch die weitläufigen Weinberge erleben Sie die besondere Struktur der Felder, die durch unzählige Lavasteinmauern – die sogenannten currais – vor den Atlantikwinden geschützt werden.

Anschließend besuchen Sie das Museu do Vinho do Pico, das anschaulich die Geschichte des Weinbaus und die traditionsreiche Arbeit der Winzer auf der Insel vermittelt. Eine Weinprobe regionaler Weine lässt Sie schließlich die besondere Mineralität und den Charakter der Pico-Weine kennenlernen. Das Mittagessen genießen Sie in einem typischen Restaurant der Insel.

Am Nachmittag führt Sie die Fahrt an die Nordwestküste der Insel zu den Buchten von Cachorro und Lajido. Cachorro ist ein kleines Küstendorf, das seinen Namen einem markanten, hundeförmigen Felsen verdankt. Zerklüftete Lavaformationen, Höhlen und natürliche Wasserbecken prägen diese eindrucksvolle Küstenlandschaft.

Auch in Lajido blickt der Weinbau auf eine lange Geschichte zurück. Alte Weinpressen, traditionelle Lagerräume und die Spuren der ehemaligen Ochsenkarren, die einst die Weinfässer über die Lavaflächen transportierten, erinnern an diese Zeit. Auf dem Weg zur Adega bei Santa Luzia endet der Tag mit einer Verkostung regionaler Liköre.

Wanderung
Spaziergang durch die Weinlandschaft von Criação Velha
ca. 7 km · Gehzeit ca. 2 Stunden · leicht

Tag 3 I Lajes do Pico – Wale, Walbeobachtung und der weite Atlantik

Tag 3 I Lajes do Pico – Wale, Walbeobachtung und der weite Atlantik

Die Gewässer rund um Pico gehören zu den besten Regionen Europas für Walbeobachtungen. Vor allem vor der Südküste der Insel ziehen regelmäßig Pottwale, Delfine und zahlreiche andere Meeressäuger durch den tiefen Atlantik.

Am Morgen bringt Sie ein Transfer von Ihrem Hotel zur Walbeobachtungsbasis in Lajes do Pico. Vor der Ausfahrt erhalten Sie eine Einführung in die Biologie und das Verhalten der Meeressäuger sowie in die Geschichte des Walfangs und die heutige Schutzpolitik im azorischen Archipel.

Anschließend beginnt Ihre Bootsausfahrt zur Wal- und Delfinbeobachtung. Die etwa dreistündige Tour erfolgt in schnellen Zodiac-Booten und wird von einem Marinebiologen begleitet, der Ihnen die Tierwelt des Atlantiks näherbringt.

Nach der Rückkehr haben Sie Zeit für eigene Erkundungen in Lajes do Pico. Besonders sehenswert ist das Whalers’ Museum, das die Geschichte des Walfangs auf den Azoren dokumentiert.

Ein kurzer Spaziergang führt anschließend zum Aussichtspunkt Vigia da Queimada, einem historischen Walbeobachtungsposten. Von hier hielten früher Ausgucker Ausschau nach Walen, um die Walfänger im Hafen zu alarmieren. Heute eröffnet sich ein weiter Blick über den Atlantik.

Übernachtung
Wie am Vortag im Hotel Aldeia da Fonte auf Pico.

Tag 4 I Von Pico nach São Jorge – Inselwechsel im Atlantik

Tag 4 I Von Pico nach São Jorge – Inselwechsel im Atlantik

Die langgestreckte Insel São Jorge gehört zu den ursprünglichsten Landschaften der Azoren. Steile Küsten, grüne Hochflächen und die berühmten „Fajãs“ – kleine Ebenen am Fuß der Klippen – prägen das Bild dieser Insel.

Nach dem Frühstück werden Sie zum Hafen gebracht. Von hier setzen Sie mit dem Boot zur Nachbarinsel São Jorge über. Während der Überfahrt eröffnen sich immer wieder eindrucksvolle Blicke auf die vulkanischen Inseln der zentralen Azoren.

Nach Ihrer Ankunft auf São Jorge erfolgt der Transfer zu Ihrem Hotel.

Der restliche Tag steht Ihnen für eigene Erkundungen zur Verfügung. Vielleicht unternehmen Sie einen ersten Spaziergang durch die kleine Inselhauptstadt Velas oder genießen einfach die besondere Ruhe dieser Atlantikinsel.

So wohnen Sie
2 Übernachtungen mit Frühstück im Hotel São Jorge.

Tag 5 I São Jorge – Wanderung zu den Fajãs der Nordküste

Tag 5 I São Jorge – Wanderung zu den Fajãs der Nordküste

Die Insel São Jorge ist berühmt für ihre spektakulären Küstenlandschaften. Steile Basaltklippen fallen hier hunderte Meter zum Atlantik ab. Am Fuß dieser Klippen liegen die sogenannten Fajãs – flache Küstenebenen, die durch Erdrutsche oder Lava entstanden sind und zu den charakteristischen Landschaftsformen der Azoren gehören.

Nach dem Frühstück beginnt Ihre geführte Wanderung von der Serra do Topo zur Fajã da Caldeira de Santo Cristo und weiter zur Fajã dos Cubres. Der Weg führt überwiegend bergab und eröffnet immer wieder weite Ausblicke über die Nordküste der Insel.

Die üppige Vegetation aus grünen Weiden, Hortensienhecken und kleinen Wäldern begleitet Sie auf dem Weg hinunter zur abgelegenen Fajã da Caldeira de Santo Cristo. Diese Lagunenlandschaft gehört zu den eindrucksvollsten Naturorten der Azoren. Hier befindet sich auch der einzige Ort im Archipel, an dem Muscheln vorkommen.

Nach einer Picknickpause führt der Weg weiter zur Fajã dos Cubres, einer ruhigen Küstenlandschaft mit Lagune und wenigen Häusern. Von hier aus eröffnen sich bei klarer Sicht eindrucksvolle Blicke auf die Nachbarinseln Graciosa und Terceira.

Rückfahrt zum Hotel.

Wanderung
Serra do Topo – Caldeira de Santo Cristo – Fajã dos Cubres
ca. 10 km · Gehzeit ca. 2,5 Stunden · mittelschwer

Übernachtung
Wie am Vortag im Hotel São Jorge.

Tag 6 I Von São Jorge nach Flores – Inselwechsel im Westen des Archipels

Tag 6 I Von São Jorge nach Flores – Inselwechsel im Westen des Archipels

Die Reise führt heute weiter in den westlichen Teil der Azoren. Flores gehört zu den abgelegensten Inseln des Archipels und ist bekannt für ihre üppige Vegetation, steile Wasserfälle und zahlreiche Kraterseen.

Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Hafen von São Jorge. Von hier setzen Sie mit dem Boot zur Insel Faial über. Während der Überfahrt eröffnen sich immer wieder eindrucksvolle Ausblicke auf die vulkanischen Inseln der zentralen Azoren.

Nach Ihrer Ankunft auf Faial werden Sie zum Flughafen gebracht. Von dort fliegen Sie weiter zur Insel Flores, die zu den grünsten und ursprünglichsten Landschaften der Azoren zählt.

Am Flughafen von Flores erwartet Sie ein Transfer zu Ihrem Hotel.

So wohnen Sie
3 Übernachtungen im Hotel Aldeia da Cuada auf Flores.

7. Tag I Flores – Kraterseen, Wasserfälle und Basaltlandschaften

7. Tag I Flores – Kraterseen, Wasserfälle und Basaltlandschaften

Die Insel Flores gilt als eine der ursprünglichsten Landschaften der Azoren. Vulkanische Krater, tiefblaue Seen und zahlreiche Wasserfälle prägen das Bild dieser abgelegenen Atlantikinsel.

Heute unternehmen Sie eine ganztägige Inselrundfahrt über Flores. Ihr erster Halt ist der Aussichtspunkt Ribeira da Cruz, von dem sich ein weiter Blick über die wilde Küstenlandschaft der Insel eröffnet.

Die Fahrt führt weiter zu mehreren Kraterseen der Insel, darunter Lagoa Lomba, Lagoa Funda und Lagoa Rasa, die inmitten der grünen Vulkanlandschaft liegen.

Auf der Strecke von Fajãzinha nach Fajã Grande begleiten Sie zahlreiche Wasserfälle, die von den steilen Hängen der Insel hinab in die Küstenebenen stürzen. Unterwegs besteht die Möglichkeit zu einem kurzen Spaziergang zum Poço da Alagoinha, einem kleinen See mit mehreren Wasserfällen im Hintergrund.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch der Rocha dos Bordões, einer eindrucksvollen Formation aus hohen, prismatischen Basaltsäulen, die zu den markantesten geologischen Erscheinungen der Azoren zählt.

Auf dem Rückweg nach Santa Cruz halten Sie noch am Aussichtspunkt Caveira, bevor Sie am späten Nachmittag zu Ihrem Hotel zurückkehren.

Übernachtung
Wie am Vortag im Hotel Aldeia da Cuada auf Flores.

8. Tag I Corvo – Besuch der kleinsten Insel der Azoren

8. Tag I Corvo – Besuch der kleinsten Insel der Azoren

Westlich von Flores liegt die Insel Corvo, die mit nur 17 Quadratkilometern die kleinste Insel des Azorenarchipels ist. Ihre Landschaft wird von einem gewaltigen Vulkankrater im Inselzentrum geprägt und steht unter dem Schutz der UNESCO als Biosphärenreservat.

Nach dem Frühstück werden Sie zum Hafen gebracht. Von hier aus fahren Sie mit dem Boot zur Insel Corvo. Die Überfahrt bietet eindrucksvolle Ausblicke auf die steilen Küsten von Flores und die offene Weite des Atlantiks.

Nach der Ankunft besuchen Sie die große Caldeira von Corvo, einen mächtigen Vulkankrater im Zentrum der Insel. In seinem Inneren liegen kleine Seen und Inselberge, die dieser Landschaft ein besonders markantes Erscheinungsbild verleihen.

Anschließend genießen Sie ein Mittagessen in einem lokalen Restaurant der Insel.

Am Nachmittag fahren Sie mit dem Boot zurück nach Flores und werden anschließend zu Ihrem Hotel gebracht.

Übernachtung
Wie am Vortag im Hotel Aldeia da Cuada auf Flores.

 

9. Tag I Von Flores nach Terceira – Atlantikgeschichte und Inseltraditionen

9. Tag I Von Flores nach Terceira – Atlantikgeschichte und Inseltraditionen

Mit Terceira erreichen Sie eine Insel, die seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle im atlantischen Handel und in der Geschichte Portugals spielte. Fruchtbare Landschaften, historische Städte und lebendige Traditionen prägen das Bild dieser Insel.

Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Flughafen von Flores. Von hier fliegen Sie zur Insel Terceira. Nach Ihrer Ankunft werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht.

Am Abend unternehmen Sie einen Ausflug zur Quinta do Martelo, einem traditionellen Landgut, das einen Einblick in die Kultur und Lebensweise der Insel bietet. Hier genießen Sie ein typisches Abendessen mit der regionalen Spezialität „Alcatra“, einem langsam geschmorten Fleischgericht, das zu den kulinarischen Traditionen Terceiras gehört.

Anschließend Rücktransfer zu Ihrem Hotel.

So wohnen Sie
3 Übernachtungen im Hotel Azoris Angra Garden auf Terceira.

10. Tag I Angra do Heroísmo – UNESCO-Welterbe im Atlantik

10. Tag I Angra do Heroísmo – UNESCO-Welterbe im Atlantik

Die Stadt Angra do Heroísmo gehört zu den bedeutendsten historischen Hafenstädten des Atlantiks. Während der großen Entdeckungsfahrten diente sie als wichtiger Zwischenstopp für die Schiffe des portugiesischen Weltreichs. Ihr historisches Stadtbild wurde deshalb von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Am Vormittag unternehmen Sie eine geführte Stadtbesichtigung zu Fuß durch Angra do Heroísmo. Während des Rundgangs entdecken Sie die historischen Straßen und Plätze der Stadt und erfahren mehr über ihre Rolle im atlantischen Handel des 15. und 16. Jahrhunderts.

Zu den besuchten Sehenswürdigkeiten gehören unter anderem das Museu de Angra, das Convento de São Gonçalo, die Kathedrale Sé de Angra do Heroísmo sowie der Palácio dos Capitães-Generais, der einst als Residenz der Gouverneure des portugiesischen Reiches diente.

Der Nachmittag steht Ihnen für eigene Erkundungen in Angra do Heroísmo zur Verfügung.

Übernachtung
Wie am Vortag im Hotel Azoris Angra Garden auf Terceira.

11. Tag I Terceira – Vulkanlandschaften und Atlantikküsten

11. Tag I Terceira – Vulkanlandschaften und Atlantikküsten

Die Insel Terceira zeigt eine eindrucksvolle Vielfalt an Landschaften: grüne Weiden, vulkanische Formationen und zerklüftete Atlantikküsten prägen das Bild dieser Insel.

Heute unternehmen Sie eine ganztägige Inselrundfahrt über Terceira. Die Fahrt führt zunächst in das Inselinnere sowie an die Nordküste der Insel. In Biscoitos besuchen Sie die bekannten Weinberge der Region sowie die natürlichen Meeresschwimmbecken, die sich zwischen dunklen Lavagesteinen gebildet haben.

Weiter geht es entlang der Küste über Raminho und Serreta, zwei kleine Orte, die für ihre weiten Ausblicke über den Atlantik bekannt sind.

Ein besonderer Höhepunkt des Tages ist der Besuch der Vulkanhöhle Algar do Carvão, einer der eindrucksvollsten vulkanischen Hohlräume der Azoren. Sollte die Höhle nicht zugänglich sein, besuchen Sie alternativ die Gruta do Natal.

Vom Aussichtspunkt Serra do Cume eröffnet sich anschließend ein weiter Blick über die grünen Weidelandschaften der Insel.

Während der Tour genießen Sie ein traditionelles Mittagessen, bei dem die regionale Spezialität Alcatra serviert wird.

Rückkehr zu Ihrem Hotel am Nachmittag.

Übernachtung
Wie am Vortag im Hotel Azoris Angra Garden auf Terceira.

12. Tag I Graciosa – Windmühlen und vulkanische Landschaften

12. Tag I Graciosa – Windmühlen und vulkanische Landschaften

Die kleine Insel Graciosa gehört zu den ruhigsten Inseln der Azoren. Sanfte Hügel, Weinberge und die charakteristischen Windmühlen prägen das Landschaftsbild dieser Insel, die von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt wurde.

Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Flughafen von Terceira. Von hier fliegen Sie zur Insel Graciosa. Nach Ihrer Ankunft werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht.

Am Nachmittag unternehmen Sie eine halbtägige Inselrundfahrt über Graciosa. Die Fahrt führt zunächst zum Fischerdorf Praia, das für seine traditionellen Windmühlen bekannt ist. Anschließend besuchen Sie die Orte Fenais und Carapacho, wo sich auch die bekannten Thermalbäder der Insel befinden.

Weiter geht es durch die Landschaft der Serra Branca und des Vitoria-Vulkankomplexes bis zum Aussichtspunkt beim Leuchtturm Ponta da Barca, dem westlichsten Punkt der Insel.

Zum Abschluss genießen Sie vom Aussichtspunkt Monte da Ajuda einen weiten Blick über die Inselhauptstadt Santa Cruz und die umliegende Landschaft.

Rückkehr zu Ihrem Hotel.

So wohnen Sie
2 Übernachtungen im Hotel da Graciosa.

13. Tag I Graciosa – Wanderung rund um die Caldeira

13. Tag I Graciosa – Wanderung rund um die Caldeira

Die Insel Graciosa verdankt ihren Namen der sanften Landschaft und der ruhigen Atmosphäre. Im Zentrum der Insel liegt eine große vulkanische Caldeira, die zu den eindrucksvollsten geologischen Formationen der Azoren zählt.

Heute unternehmen Sie eine geführte Wanderung rund um die Caldeira von Graciosa. Der Weg verläuft entlang des Kraterrandes und eröffnet immer wieder weite Ausblicke auf die vulkanische Landschaft der Insel.

Unterwegs machen Sie einen kurzen Abstecher zur Höhle „Maria Encantada“, die für ihre geologischen Formationen bekannt ist. Ein Aussichtspunkt ermöglicht einen eindrucksvollen Blick in das Innere der Caldeira.

Während der Wanderung genießen Sie eine Picknickpause in der Natur.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch der Furna do Enxofre, einer großen Lavahöhle mit unterirdischem Schwefelsee. Diese außergewöhnliche geologische Formation zählt zu den bemerkenswertesten Naturerscheinungen der Azoren.

Rückkehr zu Ihrem Hotel am Nachmittag.

Wanderung
Caldeira-Rundweg
ca. 10,8 km · Gehzeit ca. 3 Stunden · leicht bis mittelschwer

Übernachtung
Wie am Vortag im Hotel da Graciosa.

14. Tag I Rückkehr nach Terceira – Zeit für eigene Erkundungen

14. Tag I Rückkehr nach Terceira – Zeit für eigene Erkundungen

Die letzte Etappe Ihrer Reise führt Sie noch einmal zurück auf die Insel Terceira, deren historische Städte und grüne Landschaften das Bild der zentralen Azoren prägen.

Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Flughafen von Graciosa. Von hier fliegen Sie zurück zur Insel Terceira. Nach Ihrer Ankunft werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht.

Der restliche Tag steht Ihnen für eigene Erkundungen zur Verfügung. Nutzen Sie die Gelegenheit für einen Spaziergang durch die historische Altstadt von Angra do Heroísmo oder genießen Sie noch einmal die besondere Atmosphäre dieser Atlantikinsel.

Übernachtung
Wie zuvor im Hotel Azoris Angra Garden auf Terceira.

15. Tag I Abschied von den Azoren

15. Tag I Abschied von den Azoren

Noch einmal fällt der Blick über den Atlantik und die grünen Landschaften der Insel Terceira – Erinnerungen an eine Reise durch eine der eindrucksvollsten Inselwelten Europas.

Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Flughafen von Terceira. Von hier treten Sie Ihre individuelle Heimreise an.

Ende der Reise.

Reiseleistungen

  • 14 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Frühstück in ausgewählten 3–4*-Hotels
  • Insel-Flüge gemäß Programm
  • Fährüberfahrten zwischen den Inseln gemäß Programm
  • Transfers zwischen Flughafen/Hafen und Unterkünften gemäß Programm
  • Geführte Ausflüge und Wanderungen mit englischsprachigen Guides gemäß Programm
  • Halbtägige Stadtbesichtigung von Angra do Heroísmo mit englischsprachigem Guide
  • Geführte Wein-Tour auf Pico mit Wein- und Likörverkostung
  • Wal- und Delfinbeobachtungsbootstour vor Lajes do Pico mit Marinebiologe an Bord
  • Besichtigungen und Eintrittsgelder gemäß Programm
  • Besuch der Vulkanhöhle Algar do Carvão

Mahlzeiten gemäß Programm

  • 4 Mittagessen
  • 2 Picknick-Lunch während der Wanderungen
  • 1 traditionelles Abendessen

Sonstige Leistungen

  • Englisch-sprachige Tourenassistenz vor Ort
  • ABANICO-Reiseinformationspaket inkl. vielseitigem Karten- und Informationsmaterial mit wertvollen Insider-Tipps
  • örtliche Steuern und Gebühren
  • Reise-Sicherungsschein

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • An-/Abreise (gerne buchen wir für Sie Flüge bzw. Fähre zu tagesüblichen Preisen)
  • Reiseversicherungspaket
  • alle nicht erwähnten Speisen und Getränke
  • persönliche Trinkgelder

Wissenswertes

Hier finden Sie allgemein gültige und wichtige Detailinformationen für Ihre Reise nach die Azoren

Anreise

Die Anreise ist bei dieser Reise nicht inkludiert und erfolgt in Eigenregie. Unsere Leistungen beginnen und enden ab dem Ort, der aus dem Leistungsabschnitt unserer Reisebeschreibungen hervorgeht (z.B. Flughafen im Reiseland).

Gerne buchen wir Ihre Flüge mit renommierten Fluggesellschaften zum aktuellen Tagespreis, rail&fly Tarife sind auf Anfrage möglich.
Reisen Sie mit dem eigenen Auto an, sprechen Sie uns für weitere Informationen gerne an.

Versicherung

In unseren Reisepreisen sind keine Reiseversicherungsangebote enthalten.
Da mehrere Faktoren, die Sie nicht beeinflussen können, dazu führen können, dass Sie die Reise nicht antreten können, empfehlen wir allen Reisenden den Abschluss einer Reiserücktritts-, Reiseunfall- und Reisekrankenversicherung (bei Wanderreisen zusätzlich eine Bergungskostenversicherung). Bei der Reiserücktrittsversicherung sollte darauf geachtet werden, dass auch nicht-medizinische Schadensfälle für Sie und Ihre Familie abgedeckt sind. Auslandskrankenschein oder Krankenversichertenkarte sollten mit ins Reisegepäck.

Wir empfehlen unseren Reisenden eine Reiseversicherung der Allianz Global Assistance. Tarife, Konditionen und Direktbuchungsmöglichkeit finden Sie hier (Hartmann und Seiz oHG)

ABANICO - deutscher Spezial-Reiseveranstalter

Bei ABANICO Individuell Reisen treffen Sie auf Spezialisten - wir kennen jede Route, jeden Winkel unserer Reiseangebote. Mit über 30-jähriger Agentur-Erfahrung in Spanien drehen wir aus Begeisterung für das Land noch immer jeden Stein auch in den entlegensten Winkeln um. Unser Experten-Wissen kommt den hohen Erwartungen unserer Gästen zu Gute.

„Entschleunigtes Reisen“ bzw. „slow travel“ ist ein wesentliches Element unserer Reisen. Mit unserem System der individuell auswählbaren Reisebausteine können unsere Gäste ihren eigenen Reise-Rhythmus finden. Unsere Reisen werden nahezu ausschließlich ohne Anreise angeboten.

Auszeichnungen: Spain Tourism Award
Das Spanische Ministerium für Tourismus und das Spanische Fremdenverkehrsamt zeichneten uns aus als den besten Reiseveranstalter für Individualreisen nach Spanien und die damit verbundene Förderung von spanischen Regionen abseits der großen Touristenströme.

Unterwegs auf den Azoren
Übersichtskarte der Azoren mit den Inseln São Miguel, Santa Maria, Terceira, Graciosa, São Jorge, Pico, Faial, Flores und Corvo sowie Fähr- und Flugverbindungen zwischen den Inseln.

Unterwegs auf den Azoren

Obwohl die Azoren mitten im Atlantik liegen, ist das Reisen zwischen den Inseln überraschend unkompliziert. Regelmäßige Inlandsflüge, Fähren und gut ausgebaute Straßennetze ermöglichen es, die Inselwelt flexibel und individuell zu entdecken.

Anreise auf die Azoren

Die meisten internationalen Flüge erreichen die Azoren über Lissabon oder Porto. Direkte Verbindungen bestehen saisonal auch von verschiedenen europäischen Städten nach São Miguel, Terceira oder Faial. Für Reisen nach Santa Maria, Pico, São Jorge, Flores, Corvo oder Graciosa erfolgt die Anreise meist über einen kurzen Inlandsflug.

Die wichtigsten internationalen Flughäfen befinden sich auf:

  • São Miguel (Ponta Delgada)
  • Terceira (Lajes)
  • Faial (Horta)

Inselflüge

Die Fluggesellschaft SATA Air Açores verbindet alle neun Inseln miteinander. Die Flugzeiten sind kurz und ermöglichen auch Inselkombinationen innerhalb weniger Reisetage.

  • São Miguel – Santa Maria: ca. 20 Minuten
  • São Miguel – Terceira: ca. 40 Minuten
  • Terceira – Faial: ca. 45 Minuten
  • Faial – Flores: ca. 1 Stunde


Fähren zwischen den Inseln

Innerhalb der Zentralgruppe - das Triangulo - spielt die Fähre eine wichtige Rolle.
Besonders gut verbunden ist das sogenannte Triangulo. Die Überfahrten dauern meist nur zwischen 30 und 60 Minuten und eignen sich ideal für Inselhopping ohne Flugzeug. Wir empfehlen, die Mietwagen nicht mit der Fähre auf die nächste Insel überzusetzen.

  • Faial – Pico: ca. 30 Minuten
  • Pico – São Jorge: ca. 50 Minuten
  • Faial – São Jorge: ca. 1 Stunde

Mietwagen auf den Azoren

Für die meisten Inseln ist ein Mietwagen die beste Möglichkeit, die Landschaften individuell zu erkunden. Die Straßen sind überwiegend gut ausgebaut und wenig befahren. Die Entfernungen bleiben überschaubar. Selbst auf São Miguel erreichen Sie die meisten Sehenswürdigkeiten innerhalb von 30 bis 60 Minuten. Die Übernahme und Rückgabe der Mietwagen wird durch unsere Partner vor Ort schnell und unbürokratisch abgewickelt.
Auf kleineren Inseln wie Corvo oder Graciosa ist ein Mietwagen häufig nicht notwendig.

Mietwagen empfehlen wir insbesondere auf:

  • São Miguel
  • Santa Maria
  • Terceira
  • Pico
  • Flores
  • Faial


Wandern und Transfers

Viele Wanderwege beginnen und enden an unterschiedlichen Orten. Daher sind Transfers oftmals sinnvoll und es können auch lineare Wanderungen bequem durchgeführt werden.
ABANICO organisiert für Sie:

  • Transfers zu den Wanderungen
  • Gepäcktransporte
  • Flughafentransfers
  • private Inselrundfahrten

 

Wal- und Delfinbeobachtung auf den Azoren
Pottwal beim Abtauchen vor der Küste von São Miguel auf den Azoren

Wal- und Delfinbeobachtung auf den Azoren – Europas größtes Naturkino

Mitten im Atlantik gehören die Azoren zu den besten Orten Europas, um Wale und Delfine in freier Wildbahn zu beobachten. Von den weltweit rund 90 bekannten Wal- und Delfinarten wurden in den Gewässern des Archipels bereits mehr als 28 Arten nachgewiesen. Damit zählen die Azoren zu den artenreichsten Beobachtungsgebieten der Welt.

Die Lage des Archipels auf einer wichtigen Wanderroute zwischen den Tropen und den nördlichen Nahrungsgebieten macht die Inseln zu einem natürlichen Treffpunkt zahlreicher Meeressäuger. Tiefseegräben mit mehreren tausend Metern Wassertiefe reichen stellenweise bis unmittelbar vor die Küsten der Inseln. Dadurch können Wale bereits wenige Seemeilen vor der Küste beobachtet werden.

Vom Walfang zum Naturschutz

Über Jahrhunderte lebten viele Azoreaner vom Walfang. Auf den Anhöhen entlang der Küsten hielten sogenannte Vigias Ausschau nach den Meeressäugern und leiteten die Fischerboote zu den Tieren. Noch heute sind zahlreiche dieser historischen Beobachtungsposten erhalten.

Seit den 1980er Jahren hat sich dieses Kapitel grundlegend gewandelt. Heute gehören die Azoren zu den Vorreitern des nachhaltigen Whale Watchings. Die Beobachtung erfolgt unter strengen gesetzlichen Auflagen. Boote dürfen sich nur kontrolliert nähern und die Aufenthaltsdauer bei den Tieren ist begrenzt. Bei Muttertieren mit Nachwuchs gelten besonders große Schutzabstände.

Welche Wale kann man beobachten?

Der bekannteste Bewohner der Azoren ist der Pottwal. Er lebt ganzjährig in den Gewässern des Archipels und wird regelmäßig gesichtet. Vor allem in den Sommermonaten sind die Chancen besonders gut.

Zu den häufigsten Walarten gehören:

  • Pottwal
  • Finnwal
  • Blauwal
  • Seiwal
  • Buckelwal
  • Grindwal
  • Zwergwal
  • verschiedene Schnabelwalarten

Besonders spektakulär ist das Frühjahr. Zwischen März und Mai ziehen die größten Tiere unseres Planeten an den Azoren vorbei. In dieser Zeit bestehen gute Chancen, Blauwale und Finnwale zu beobachten.

Delfine – die ständigen Begleiter

Neben den Walen begeistern vor allem die Delfine. Viele Ausfahrten werden von ganzen Gruppen begleitet, die neugierig neben den Booten herschwimmen oder in den Bugwellen spielen.

Häufig anzutreffen sind:

  • Großer Tümmler
  • Gemeiner Delfin
  • Atlantischer Fleckendelfin
  • Rundkopfdelfin
  • Streifendelfin

Im Sommer halten sich besonders viele Delfine mit ihren Jungtieren in den Gewässern rund um die Inseln auf.

Wann ist die beste Reisezeit?

Walbeobachtungen sind grundsätzlich ganzjährig möglich.

März bis Juni

Die beste Zeit für Großwale.

  • Blauwale
  • Finnwale
  • Seiwale
  • Buckelwale

Vor allem April und Mai gelten als die spektakulärsten Monate des Jahres.

Juli bis September

Die stabilsten Wetterbedingungen.

  • Pottwale
  • Delfine
  • Grindwale

Die See ist häufig ruhiger und die Ausfahrten verlaufen besonders angenehm.

Oktober bis Februar

Ruhigere Reisezeit mit guten Chancen auf:

  • Pottwale
  • Große Tümmler
  • Gemeine Delfine


Die besten Inseln für Walbeobachtungen

São Miguel

Die größte Auswahl an Anbietern und Ausfahrten. Ideal für Erstbesucher und Reisende, die Walbeobachtung mit Wandern, Natur und Kultur verbinden möchten.

Pico

Viele Kenner betrachten Pico als das klassische Walbeobachtungszentrum der Azoren. Die tiefen Gewässer vor der Küste bieten hervorragende Bedingungen für Pottwale und andere Großwale.

Faial und São Jorge

Ergänzen das sogenannte Triângulo der Zentralgruppe und ermöglichen zusätzliche Beobachtungsmöglichkeiten in den tiefen Meereskanälen zwischen den Inseln.


Unsere Empfehlung

Für die meisten Reisenden bietet São Miguel die ideale Kombination aus spektakulären Landschaften und Walbeobachtung. Wer die Azoren zum ersten Mal besucht, findet hier beste Voraussetzungen für unvergessliche Begegnungen mit den größten Meeressäugern der Erde.

Wenn plötzlich die Fontäne eines Finnwals am Horizont erscheint oder ein Pottwal seine mächtige Fluke vor dem Abtauchen hebt, wird deutlich, warum die Azoren zu den außergewöhnlichsten Naturreisezielen Europas zählen.

Sprache auf den Azoren

Als autonome Region Portugals sind die Azoren ein Teil der Portugiesischen Republik. Amtssprache ist Portugiesisch, das im Alltag, in Schulen, Behörden und den Medien gesprochen wird.

Für Reisende gestaltet sich die Verständigung jedoch unkompliziert. Englisch ist auf den Azoren weit verbreitet und wird in Hotels, Restaurants, Mietwagenstationen, touristischen Einrichtungen sowie von vielen jüngeren Azoreanern selbstverständlich gesprochen. Hintergrund ist die enge historische Verbindung zu Nordamerika: Über Generationen wanderten zahlreiche Azoreaner in die USA und nach Kanada aus. Bis heute leben viele Familien auf beiden Seiten des Atlantiks und pflegen enge Kontakte.

Eine Besonderheit ist das sogenannte Azoren-Portugiesisch. Die regionalen Dialekte unterscheiden sich teilweise deutlich vom Portugiesisch des Festlands. Aussprache, Sprachrhythmus und Wortschatz sind vielerorts so eigenständig, dass selbst Portugiesen vom Festland gelegentlich Schwierigkeiten haben, die lokalen Dialekte vollständig zu verstehen. Besonders ausgeprägt sind diese Unterschiede auf São Miguel und einigen der kleineren Inseln.

Für internationale Besucher spielt dies jedoch kaum eine Rolle. Die eigentliche „Reisesprache“ der Azoren ist heute Englisch. Wer Englisch spricht, kann sich auf nahezu allen Inseln problemlos verständigen. Grundkenntnisse in Portugiesisch werden dennoch geschätzt und häufig mit besonderer Herzlichkeit aufgenommen.

Darüber hinaus begegnen Besucher den Azoreanern als offenen, hilfsbereiten und zurückhaltend freundlichen Gastgebern. Die lange Geschichte als Seefahrer, Auswanderer und Bewohner einer abgelegenen Inselwelt hat eine Kultur geprägt, die von Gastfreundschaft, Gelassenheit und einer engen Verbundenheit mit dem Atlantik bestimmt wird.

Klima und beste Reisezeit auf den Azoren

Klima und beste Reisezeit auf den Azoren

Mitten im Atlantik gelegen verfügen die Azoren über ein außergewöhnlich mildes, subtropisch-ozeanisches Klima. Der Einfluss des Golfstroms sorgt das ganze Jahr über für angenehme Temperaturen und vergleichsweise geringe jahreszeitliche Schwankungen. Extreme Hitze oder strenge Winter sind auf den Inseln praktisch unbekannt.

Die Winter verlaufen mild mit durchschnittlichen Tagestemperaturen um 17 °C, während die Sommer angenehm warm werden und im Mittel etwa 25 °C erreichen. Gleichzeitig sorgt der Atlantik ganzjährig für frische Luft und eine üppige Vegetation. Die Luftfeuchtigkeit ist tendenziell hoch und kann insbesondere in den Sommermonaten subtropisch-feuchte Werte erreichen. Kurze Wetterwechsel mit Sonne, Wolken und gelegentlichen Schauern gehören zum typischen Charakter der Azoren und tragen wesentlich zur einzigartigen Landschaft des Archipels bei.

Die Azoren gelten deshalb als ideales Ganzjahresreiseziel. Jede Jahreszeit besitzt ihren eigenen Reiz und bietet hervorragende Bedingungen für Naturerlebnisse, Wanderungen, Walbeobachtungen oder entspannte Tage am Atlantik.

 

April bis Juni

Für viele Azorenkenner ist dies die schönste Reisezeit. Die Inseln präsentieren sich in sattem Grün, Wasserfälle führen besonders viel Wasser und die ersten Hortensien beginnen zu blühen. Die Temperaturen eignen sich hervorragend für Wanderungen und Naturerkundungen.

  • frisches Grün
  • Hortensienblüte beginnt
  • angenehme Tages-Temperaturen zwischen 18 und 24 °C
  • Wassertemperaturen etwa 18 - 21 °C
  • ideale Wanderbedingungen
  • beste Zeit für Walbeobachtung, insbesondere Blau- und Finnwale

Juli bis September

Die Sommermonate gelten als die stabilste Reisezeit. Die Tage sind lang, die Niederschlagswahrscheinlichkeit nimmt ab und die Temperaturen bewegen sich meist zwischen 23 und 28 °C. Dank der Atlantikbrisen bleibt das Klima auch im Hochsommer angenehm. Die Monate August und September bieten die angenehmsten Badetemperaturen des Jahres.

  • Tages-Temperaturen zwischen 22 und 28 °C
  • Wassertemperaturen etwa 22 - 25 °C
  • längste Sonnenscheindauer
  • Hauptreisezeit

Oktober

Der Atlantik speichert die Sommerwärme lange. Dadurch sind die Wassertemperaturen häufig höher als im Frühjahr. Die Inseln werden ruhiger und eignen sich hervorragend für Wanderungen und individuelle Rundreisen.

  • angenehme Tages-Temperaturen zwischen 19 und 25 °C
  • Wassertemperaturen etwa 21 - 24 °C
  • weniger Besucher
  • oft stabiles Wetter

November bis März

Auch im Winter bleiben die Azoren angenehm mild. Die Landschaft zeigt sich weiterhin grün und zahlreiche Pflanzen blühen selbst in den Wintermonaten. Das Wetter ist wechselhafter, gleichzeitig erleben Besucher die Inseln besonders authentisch und fernab größerer Besucherströme.

  • 14 bis 19 °C
  • grüne Landschaften
  • ruhige Reisezeit - Winterflucht aus Europa!

Dank ihres ausgeglichenen Atlantikklimas zählen die Azoren zu den wenigen Regionen Europas, die sich nahezu ganzjährig bereisen lassen. Ob Wanderreise, Natururlaub, Walbeobachtung oder Inselhopping – jede Jahreszeit eröffnet neue Perspektiven auf diese außergewöhnliche Inselwelt mitten im Atlantik.

Informations-Broschüren zum downloaden

Hier stellen wir Informations-Broschüren im pdf-Format zum Download zur Verfügung:

Die Azoren

Die Azoren: ein Winterziel

Wanderrouten der Azoren

Häufig gestellte Fragen zu den Azoren

Wann ist die beste Reisezeit für die Azoren?

Die Azoren können das ganze Jahr über bereist werden. Für eine Azoren Rundreise, Wanderungen und Walbeobachtungen gelten die Monate Mai bis Oktober als besonders attraktiv. Im Frühling prägen blühende Hortensien, Azaleen und Kamelien viele Landschaften. Die Sommermonate bieten angenehme Temperaturen zwischen 22 und 27 Grad Celsius, während der Winter mild und grün bleibt.

Wie kommt man von Deutschland auf die Azoren?

Die Azoren erreichen Sie bequem per Flug über Lissabon oder Porto. In den Sommermonaten bestehen zudem Direktflüge von verschiedenen deutschen Flughäfen nach São Miguel. Die Flugzeit ab Deutschland beträgt je nach Verbindung etwa fünf bis sieben Stunden.

Wie viele Inseln gehören zu den Azoren?

Das Azoren-Archipel besteht aus neun bewohnten Inseln: São Miguel, Santa Maria, Terceira, Graciosa, São Jorge, Pico, Faial, Flores und Corvo. Die Inseln liegen mitten im Atlantik und bilden eine autonome Region Portugals.

Welche Azoren-Insel eignet sich für den ersten Besuch?

Für eine erste Azoren Reise empfiehlt sich São Miguel. Die größte Insel vereint viele landschaftliche Besonderheiten des Archipels: die Kraterseen von Sete Cidades, die Thermalquellen von Furnas, spektakuläre Aussichtspunkte sowie zahlreiche Wanderwege entlang der Küste und im Inselinneren.

Welche Azoren-Insel ist die schönste?

Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten, da jede Insel ihren eigenen Charakter besitzt. São Miguel begeistert mit Vulkanlandschaften und Kraterseen, Pico mit Portugals höchstem Berg, Faial mit seinem Yachthafen und der Vulkanlandschaft Capelinhos, São Jorge mit seinen Fajãs und Flores mit Wasserfällen und üppiger Vegetation.

Lohnt sich Inselhopping auf den Azoren?

Ja. Viele Reisende kombinieren mehrere Inseln zu einer Azoren Rundreise. Besonders beliebt ist das sogenannte Triângulo mit Pico, Faial und São Jorge. Die kurzen Fährverbindungen ermöglichen es, unterschiedliche Landschaften und Inselkulturen auf einer Reise kennenzulernen.

Welche Inseln sind per Fähre verbunden?

Regelmäßige Fährverbindungen bestehen vor allem zwischen Pico, Faial und São Jorge. Auch Flores und Corvo sind miteinander verbunden. Je nach Saison verkehren die Fähren häufiger. Einige Inseln werden ausschließlich per Flugzeug erreicht.

Benötigt man einen Mietwagen auf den Azoren?

Für eine individuelle Azoren Rundreise ist ein Mietwagen sehr empfehlenswert. Viele der schönsten Aussichtspunkte, Wanderwege, Naturpools und abgelegenen Dörfer lassen sich flexibel und bequem mit dem eigenen Fahrzeug erkunden.

Sind die Azoren ein gutes Ziel für Wanderreisen?

Die Azoren zählen zu den schönsten Wanderregionen Europas. Alte Hirtenpfade, Küstenwege, Vulkanrouten und Lorbeerwälder prägen das Wegenetz. Besonders beliebt sind Wanderungen auf São Miguel, Pico, São Jorge und Flores.

Welche Azoren-Insel eignet sich am besten zum Wandern?

São Jorge gilt für viele Wanderer als die vielseitigste Insel. Berühmt sind die sogenannten Fajãs, kleine Küstenebenen am Fuß steiler Klippen. Auch Pico mit seinen Vulkanlandschaften sowie Flores mit seinen Wasserfällen bieten hervorragende Wandermöglichkeiten.

Kann man auf den Azoren Wale und Delfine beobachten?

Ja. Die Gewässer rund um die Azoren gehören zu den besten Regionen Europas für Wal- und Delfinbeobachtungen. Mehr als 25 Walarten wurden hier nachgewiesen, darunter Pottwale, Finnwale und Blauwale. Die Beobachtungstouren erfolgen unter strengen Naturschutzauflagen.

Wann ist die beste Zeit für Walbeobachtungen?

Zwischen April und Oktober bestehen die besten Chancen, verschiedene Walarten zu beobachten. Besonders die Frühjahrsmonate gelten als hervorragende Zeit für die Sichtung großer Wanderwale.

Gibt es auf den Azoren aktive Vulkane?

Die Azoren sind vulkanischen Ursprungs. Viele Kraterseen, Thermalquellen, Lavahöhlen und Calderen zeugen von der geologischen Aktivität. Der letzte größere Vulkanausbruch ereignete sich 1957/58 am Capelinhos auf Faial.

Wie hoch ist der Pico?

Der Vulkan Pico erreicht eine Höhe von 2.351 Metern und ist damit der höchste Berg Portugals. Die Besteigung zählt zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen des Archipels.

Kann man auf den Azoren baden?

Ja. Zwar sind die Azoren kein klassisches Badeziel, dennoch gibt es zahlreiche Badebuchten, Naturpools und Sandstrände. Besonders bekannt sind die Lavapools von Biscoitos auf Terceira sowie die natürlichen Meeresschwimmbecken auf Pico und São Miguel.

Wie ist das Wetter auf den Azoren?

Das Klima ist ganzjährig mild und wird vom Atlantik beeinflusst. Wetterwechsel innerhalb eines Tages sind nicht ungewöhnlich. Die Temperaturen bewegen sich meist zwischen 14 Grad im Winter und 27 Grad im Sommer.

Wann blühen die Hortensien auf den Azoren?

Die berühmten blauen Hortensien erreichen ihre Hauptblütezeit zwischen Juni und August. Besonders auf Flores, Faial und São Miguel prägen sie während dieser Monate ganze Straßenzüge und Landschaften.

Welche Sprache spricht man auf den Azoren?

Amtssprache ist Portugiesisch. Englisch wird in Hotels, Restaurants und bei Ausflugsanbietern weit verbreitet gesprochen.

Sind die Azoren für Familien geeignet?

Ja. Die Inseln bieten sichere Reisebedingungen, kurze Entfernungen, Naturerlebnisse, Walbeobachtungen, leichte Wanderungen und zahlreiche Bademöglichkeiten. Dadurch eignen sich die Azoren hervorragend für Familienreisen.

Sind die Azoren teurer als Madeira?

Im Allgemeinen liegen die Preise auf den Azoren etwas unter dem Niveau Madeiras. Unterkünfte, Restaurants und Mietwagen sind insbesondere außerhalb der Hauptsaison häufig günstiger.

Benötigt man einen Reisepass für die Azoren?

Für Bürger der Europäischen Union genügt ein gültiger Personalausweis oder Reisepass. Die Azoren gehören politisch zu Portugal und damit zur Europäischen Union.

Wie viele Tage sollte man für eine Azoren Rundreise einplanen?

Für eine erste Reise empfehlen sich mindestens zehn Tage. Wer mehrere Inseln besuchen möchte, sollte zwölf bis sechzehn Tage einplanen. So bleibt ausreichend Zeit für Wanderungen, Naturerlebnisse und Inselwechsel.

Warum eignen sich die Azoren für Individualreisen?

Die Azoren verbinden spektakuläre Vulkanlandschaften, sichere Reisebedingungen, gut ausgebaute Straßen und kleine, familiengeführte Unterkünfte. Wer die Azoren individuell entdecken möchte, findet ideale Voraussetzungen für eine Mietwagenreise mit viel Freiheit und Flexibilität.

Warum mit ABANICO Reisen auf die Azoren?

ABANICO Reisen plant individuelle Azoren Rundreisen mit handverlesenen Unterkünften, sorgfältig abgestimmten Inselkombinationen und persönlicher Beratung. Jede Route wird auf die Interessen der Reisenden zugeschnitten – von Wanderungen und Walbeobachtungen bis zu kulinarischen Erlebnissen und besonderen Naturerfahrungen.

Termine

Termine frei wählbar!

12.03.-19.10.2026

Individuelle Reise

Preise pro Person

2026  Preise in Abhängigkeit von Terminen und Verfügbarkeiten

DZ pro Personab 4.180 €
Aufpreis Einzelzimmerauf Anfrage
Preis für Einzelreisendeauf Anfrage

Ihr Kontakt zu uns

Monica Baur-Martinez
Reiseberatung & Geschäftsführung

Telefonische Beratung
Tel: +49 711 83 33 40

Montags bis Freitags 10.00 bis 17.00 Uhr