Kantabrien

Kantabrien - reizvolle Naturlandschaft aus Meer und Hochgebirge

Kantabrien

Kantabrien ist eine im Norden am Kantabrischen Meer gelegene Comunidad Autónoma (Autonome Gemeinschaft, ähnlich eines deutschen Bundeslandes). Sie wird von den Regionen Asturien, Kastilien-Leon und dem Baskenland begrenzt. Kantabrien besteht nur aus einer einzigen Provinz und ist mit seiner Größe von 5.253 km2 und ca. 590 000 Einwohnern die zweitkleinste Autonome Gemeinschaft nach La Rioja in Spanien. Hauptstadt ist Santander, die eine lange Tradition als Hafen- und Industriestadt hat.
Der Name Kantabrien stammt bereits aus der Antike vom Stamm der Cantabri, die in dieser Region siedelten und von den Westgoten im 5. Jahrhundert vertrieben wurden. Die Westgoten gründeten das erste westgotische Herzogtum. Da es eine maurische Dominanzkultur in Asturien und Kantabrien nicht gab, blieb der Norden in den Händen der Christen und von hier begann dann später die Reconquista, die sogenannte Rückeroberung der maurischen Gebiete durch die Christen. Im 9. Jahrhundert gründet Alfons III das Königreich Asturien.-Leon, zu dem auch die Region Kantabrien gehörte. Im 13. Jahrhundert wird dieser Teil Spaniens von Ferdinand erobert und fällt dem Königreich Kastilien zu. Und erst mit der neuen Regionalisierung nach Francos Tod 1979 wird diese Region zu einer eigenen Comunidad Autónoma.
Kantabrien ist geprägt durch Berge und das Meer. Während man an der Küste sanfte Sandbuchten mit Felsklippen findet, findet man im Landesinneren hügelige Landschaften und Berge, Wälder, Wiesen und Flusstäler mit Schaf- und Rinderherden. Das spektakulärste Gebirge sind die Picos de Europa, das zum Kantabrischen Gebirge zählt und Gipfel über 2.000 m aufweist. Kantabrien lebte seit alters her und bis heute vom Fischfang, Bergbau – insbesondere werden Zink, Blei, Eisen und Steinkohle abgebaut – von der Landwirtschaft und einheimischem Tourismus. Das Inland ist sehr dünn besiedelt. Kantabriens Küche ist stark durch das Meer und Inland, sowie durch baskische, asturische und kastilische Einflüsse geprägt.
Das Klima in Kantabrien ist im Sommer feucht und kühl und die Winter sind eher mild. Im Landesinneren herrscht vorwiegend Gebirgsklima.

Castro Urdiales

Castro Urdiales ist eine 25.000 Einwohner zählende, noch etwas verschlafene Hafenstadt an der Grenze zum Baskenland. Lohnenswert ist ein Bummel durch die Altstadt und am Hafen entlang.

Sehenswüdigkeiten:
Die aus dem 14. Jahrhundert stammende gotische Kirche Nuestra Señora de la Asunción ist die bedeutendste Kirche der gesamten Küste.

Laredo

Laredo ist auf einer kilometerlangen sandigen Halbinsel gelegen, die sich gegen ein steiles Vorgebirge erstreckt. Die Stadt ist bekannt für ihre guten Bademöglichkeiten. Im Sommer halten sich daher im Unterschied zum Rest vom Jahr 10-mal so viele Menschen in Laredo auf. Die charmante Altstadt lohnt einen Stadtbummel.

Limpias

Die Stadt Limpias liegt im Tal des Flusses Asón in Kantabrien. Der Einfluss des Kantabrischen Meeres ist spürbar. Limpias war einst ein wichtiger Flusshafen für den Handel mit England, Flandern und Amerika.

Ampuero

Ampuero ist ein hübsches Dorf nur wenige Kilometer von Limpias ebenfalls im Landesinneren gelegen und bekannt als Hauptstadt des Flusses Asón. Es ist das Zentrum der Lachs- und Forellenfischerei. Die sogenannten Indianos, die ehemaligen in die spanischen Kolonien nach Amerika ausgewanderten und dort zu Reichtum gekommenen Spanier ließen nach ihrer Rückkehr im 19. Jahrhundert in Ampuero interessante Gebäude bauen, die Sie bei einem Bummel durch den Ort entdecken können.

Santander

Santander, die Hauptstadt Kantabriens, ist ein elegantes Seebad mit fantastischen Stränden und eine alte bedeutende Hafenstadt. Interessant ist das Wappen der Stadt, in dem sich der Torre del Oro und der Fluss Guadalquivir aus Sevilla befindet. 1248 nahm Santander an den Eroberungsschlachten von Sevilla teil und erhielt als Dank ein eigenes Stadtwappen. Der Charme der Stadt ist unbestreitbar und erinnert an San Sebastian und Biarritz, obwohl ein zwei Tage dauernder Großbrand 1941 die Altstadt völlig niederbrannte und die Stadt deshalb heute kaum historische Gebäude aufweist. Dennoch ist ein Besuch mehr als lohnenswert.

Sehenswürdigkeiten:
In der wiedererbauten gotischen Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert befinden sich die Gebeine der Heiligen Emeterius und Celedonis, den Schutzheiligen der Stadt, sowie des berühmten kantabrischen Schriftstellers des 19./20 Jahrhunderts Schriftstellers Menéndez Pelayo, der im Kreuzgang ruht.

Sommeruniversität: Auf der vorgelagerten Halbinsel La Magdalena befindet sich das 1912 für König Alfons XIII errichtete Schloss. Heute ist es der Ort der Sommeruniversität Menéndez Pelayo.

Naturpark von Cabárceno: Der 750 ha große Naturpark von Cabárceno, 15 km von Santander entfernt führt Sie in eine wunderschöne Naturlandschaft, die 1990 zum Naturparkt erklärt wurde. Hier finden Sie u.a. die wohl beeindruckendsten Karstlandschaften Kantabriens. Innerhalb des Parks gibt es Gehege mit Tieren wie Elefanten, Tigern, Löwen, Nashörnern, Giraffen, Zebras und Affen, Kängurus und Antilopen.

Santillana del Mar

Im äußersten Westen Kantabriens, das auch den Beinamen, die Stadt der drei Lügen trägt, denn es ist weder heilig (santa), noch eben (llana), noch liegt es am Meer (mar). Aufgrund seiner architektonischen Schönheit wurde der Ort bereits 1943 unter Denkmalschutz gestellt. Es lohnt sich wirklich, diesen Ort mit seinen engen Straßen und Herrschaftshäusern kennenzulernen.

Sehenswürdigkeiten:
Stiftskirche Santa Juliana: Die Kirche Santa Juliana ist die Kirche des ehemaligen Benediktiner und späteren Augustinerklosters aus dem 12. Jahrhundert. Sie gilt als die bedeutendste romanische Kirche Kantabriens. Besonders hervorzuheben ist der Kreuzgang mit seiner romanischen Bildhauerkunst.

Die Altamira Höhle: Die 2 km von Santillana del Mar sich befindet, ist bekannt für ihre steinzeitliche Höhlenmalereien, die vor ca. 14000 Jahren entstanden. 1924 wurde die Höhle unter Denkmalschutz gestellt und 1985 zum Weltkulturerbe erklärt.

Picos de Europa

Die Picos de Europa, die Spitzen Europas, sind der höchste Teil des Kantabrischen Gebirges, das sich 40 km lang vom Baskenland bis nach Galizien zieht und Höhen von über 2.600 m erreicht. Der Name soll auf Seefahrer zurückgehen, die die Gipfel aus weiter Entfernung vom Meer aus sehen konnten. Die Picos de Europa liegen im Grenzbereich der drei Autonomen Gemeinschaften Leon, Kantabrien und Asturien. Es handelt sich um einen Gebirgszug mit tiefen Tälern, steilwandigen Gipfeln, spektakulären Karstlandschaften, atemberaubenden Schluchten und wilden Gebirgsflüssen. Durch den feuchten, aber milden klimatischen Einfluss des Atlantiks (nur 25 km) stehen die Berggipfel oft im Nebel. Die Vegetation ist vielfältig. Es gibt Zonen mit alpiner, aber auch mediterraner Vegetation. So gibt es z.B. mehr als 35 Orchideenarten, Narzissen und Enzian. Auch die Fauna ist spektakulär. Hier leben Berggämsen, Gänsegeier und Steinadler, aber auch Wölfe und Braunbären. Viehhaltung ist seit Urzeiten die wirtschaftliche Basis dieser Region gewesen. Auch heute ist die Region bekannt für die Milch- und Käseproduktion von Kühen, Schafen und Ziegen. Einige dieser Käsesorten, wie z.B. der Schimmelkäse Cabrales, reifen in den Karsthöhlen des Gebirges.

Sehenswürdigkeiten:
Nationalpark Picos de Europa:
Der Nationalpark Picos de Europa ist mit 64660 ha der größte Nationalpark Europas. Dort sieht man beeindruckende Kastlandschaften, Bergseen und Naturlandschaften.

Desfiladero de la Hermida: Hierbei handelt es sich um eine der beeindruckendsten Schluchten der Region. Durchfahren Sie die 15 km lange Schlucht und besuchen Sie den Ort Hermida, Treffpunkt der Angler, die hier Forellen und Lachse angeln. Und den Ort am Ende der Schlucht Santa Maria de Lebeña.Potes: Der knapp 1500 Einwohner zählende Ort Potes liegt auf 300 m Höhe am Rande des Nationalparks Picos de Europa und ist der Hauptort des Bezirks Liébana. In diesem symatischen Gebirgsort wird aufgrund des Mikroklimas sogar Wein angebaut. Sie finden Stein- und Korkeichen und mediterrane Temperaturen. Probieren Sie den typischen Kichererbsen- Eintopf Cocido Lebaniego.

Fuente Dé: Auf 1078 m Höhe gelegen und von Buchen umgeben befindet sich Fuente Dé. Hier entspringt der Fluss Deva, daher der Name des Ortes. Eine Drahtseilbahn bringt Sie fast 800 m hoch zur Bergstation El Cable. Von dort aus ist ein Aufstieg auf den höchsten Berg der Picos möglich, auf den Peña Vieja.

Posada de Valdeón: Schönes Bergdorf mit ca. 500 Einwohnern im Süden der Picos. Ausgangsort für eine Wanderung in der berühmten Schlucht Garganta de Cares, die aufgrund ihrer spektakulären Landschaft auch die göttliche Schlucht genannt wird. Länge: 11 km.

Asturien

Mit seinen 10604 qkm Größe und ca. 1,1 Millionen Einwohnern, wurde Asturien ursprünglich ein von Kelten besiedeltes Gebiet. Es gilt als die Wiege der spanischen Nation, da von hier aus im 8. Jahrhundert mit der Schlacht von Covadonga (722) die maurischen Truppen zurück geschlagen wurden und damit die sogenannte Reconquista, die christliche Eroberung, begann. Die Tatsache, dass Asturien im Prinzip nicht mit anderen frühen christlichen Bauformen in Berührung kam, hat einen eigenen Baustil hervorgebracht, die asturianische Präromanik, die als Nachfolgearchitektur der Westgoten bezeichnet wird und vom 8. - 10. Jahrhundert existierte.
Heute besteht Asturien aus einer einzigen Provinz. Westlich grenzt die Autonome Gemeinschaft Asturien an Galizien, östlich an Kantabrien und im Süden an Kastilien-Leon. Seit alters her prägen das Meer, die Costa Verde mit ca. 350 km Küste, und die Berge das Leben in Asturien. Die größten Städte Asturiens sind Gijón mit 275274 Einwohnern, Oviedo als Hauptstadt mit 225 089 Einwohnern und die Industriestadt Avilés mit 82 568 Einwohnern. Bergbau und Landwirtschaft, mit Viehhaltung, Obst- und Maisanbau, sind die wirtschaftlichen Stützen der Region. Asturien ist heute die Milchkammer Spaniens. Hier wird vor allem in Kleinbetrieben mit 10 -15 Milchkühen Milch produziert. Großbetriebe gibt es selten aufgrund der hügeligen und kleinstrukturierten Gebiete. Meis-Anbau wird zur Winterfütterung der Kühe betrieben. Getreideanbau findet kaum statt, ebenso kein Weinbau. Eine Spezialität Asturiens ist allerdings der Sidra, der bekannte Apfelwein. Die Wälder bestehen zum großen Teil aus Eukalyptus- Monokulturen. In Asturien finden sich überall noch traditionelle quadratischen Hórreos, wie auch in Galizien, die typischen, zum Schutz gegen Nagetiere auf Pfählen stehenden Getreide-, Obst- und Kartoffelspeicher. Die meisten Hórreos sind aus Holz gebaut, nur wenige aus Stein.
Klima
Das Klima ist entsprechend dem Küstenbereich maritim und feucht mit kühlen Sommern und milden Wintern. Im Hinterland herrscht zum Teil Gebirgsklima vor.

Oviedo

Die Hauptstadt Asturiens, Oviedo, hat ca. 200 000 Einwohner und liegt umgeben von Bergen 25 km landeinwärts am sogenannten primitiven Jakobsweg, der von Oviedo nach Lugo führte. Die als Studentenstadt bekannte Stadt hat eine bewegte Geschichte, die von Westgotischen Königen, über asturische Könige, die hier im 9. und 10. Jahrhundert ihre Residenz hatten, bis zu den blutigen Arbeiteraufstände 1934 in den Steinkohlezechen reicht. Hier wird einmal im Jahr der Premio Principe de Asturias verliehen, der spanische Nobelpreis, der Menschen aus Wissenschaft, Kunst und Kultur für ihre Arbeiten auszeichnet.

Sehenswürdigkeiten:
Altstadt und Kathedrale
mit der Camara Santa und dem Kreuzgang im spätgotischen Stil aus dem 14. bis 16.  Jahrhundert.

Plaza de la Constitución:Wunderschöner Platz mit herrschaftlichen Häusern, Herz des Alltaglebens von Oviedo.

Museo de Bellas Artes:Das Museum für Schöne Künste befindet sich in einem Palast aus dem 18. Jahrhundert. Hier können Sie u.a. Bilder von Murillo, El Greco, Goya und Picasso finden.

Klostergarten von San Francisco: Diese Oase der Ruhe wurde im neunzehnten Jahrhundert, als sich die Stadt im Umbruch befand, zu einem 9 Hektar großen öffentlichen Stadtpark umgewandelt. Breite Wege, verwinkelte Gassen, gewundene Pfade und majestätische Alleen durchziehen das Gelände mit seinen unzähligen Grüntönen, auf dem über 1000 Bäume von 51 verschiedenen Arten in über 100 Variationen wachsen. Mächtige Rosskastanien, ausladende Platanen, über 300 Jahre alte Eichen und Schwarzpappeln prägen das Gesicht der Anlage, die nunmehr an einen Englischen Garten im spanischen Norden erinnert. Denkmäler, Statuen und Bögen blitzen zwischen grünem Astgeflecht hervor, wie etwa die Statue des in Oviedo aufgewachsenen Schriftstellers Clarín, der für seine beißende Kritik gegen den Konservatismus im 19. Jahrhundert bekannt war und dessen Roman „Die Regentin“ als spanische Version von „Madame Bovary“ gilt.

Die präromanischen Kirchen in der Umgebung von Oviedo San Julian de los Prados: 1 km nordöstlich von Oviedo befindet sich die bedeutendste präromanische Kirche Asturiens. Sie wurde unter Alfons II Anfang des 9. Jahrhunderts gebaut und ist aufgrund ihrer Wandmalereien etwas sehr Besonderes.

Cangas de Onis- Picos de Europa

Cangas de Onis mit seinen knapp 6000 Einwohnern wird auch das Herz Asturiens genannt, denn nach der Schlacht von Covadonga, 722, als die Christen die Mauren besiegten, wurde Cangas de Onis kurzzeitig Hauptstadt von Asturien. Heute ist er der Hauptort der Picos de Europas von Asturien. Von hier beginnen die besten Touren in die westlichen Picos de Europa.

Sehenswürdigkeiten:
Puente Romano: Die romanische Brücke am Ortseingang über den Fluss Sella aus dem 12./13. Jahrhundert. Markenzeichen des Ortes.

Einsiedelei Santa Cruz: Kapelle aus dem 8. Jahrhundert, die über einem Dolmen steht.

Cavadonga

Legendärer Ort in den Picos de Europa gelegen. Hier fand 722 die Schlacht von Covadonga statt, in der unter dem westgotischen Anführer Pelayo die Christen die Mauren vertrieben. Der Name ist zusammengesetzt aus: Höhle (cova) und Herrin (donga), da sich hier bereits zur Zeit der Westgoten ein Marienheiligtum befand. Während der Schlacht kam es angeblich zu einem himmlischen Eingreifen, das das Marienheiligtum schützte und den Sieg herbeiführte. Daher wurde Covadonga ein Marien- Wallfahrtsort und zur Ehre wurde der "Jungfrau von Covadonga" eine Basilika errichtet.

Sehenswürdigkeiten:
Basilika:
Grotte mit der „Virgen de Covadonga“ (Jungfrau von Covadonga) und den Gebeinen König Pelayo.

Die Bergseen Enol und Ercina: Die beiden Bergseen Enol und Ercina gehören zu den Highlights der asturischen Picos de Europa. Vom Refugio de la Vega de Enol, knapp 10 km von Covadonga entfernt, führt ein Wanderweg zum Enol-See und weiter zum Ercina See.

Gijón

In der geschichtsträchtigen Handels- und Industriestadt Gijón verschmelzen das Meer und die sanften Berghänge mit dem Stadtbild und machen Gijón so zu einer der attraktivsten Städte Nordspaniens. Das gesellschaftliche Leben sowie die festliche Atmosphäre laden zum Kennenlernen der Stadt ein. Mit 260 000 Einwohnern ist Gijón die größte Stadt Asturiens und auch die mit dem bedeutendsten Hafen.

Sehenswürdigkeiten:
Die auf der Landzunge gelegene Altstadt Cimadevilla mit dem Plaza Mayor und der Hügel Cerro Santa Catalina, bei dem es sich um einen parkähnlichen Hügel oberhalb der Altstadt handelt. Von dort aus gibt es wunderbare Ausblicke auf Meer und Stadt.

Avilés

Die ca. 80 000 Einwohner zählende Hafen- und Industriestadt Avilés hat einen interessanten Altstadtkern und ist berühmt für sein Stadtfest San Agustín um den 28. August, die Fiesta del Bollo am Ostersonntag mit Trachtentänzen, Giganten-Figuren und vielen Tapa-Ständen und für seinen ausgiebigen Karneval "Antroxu". Über die Grenzen Asturiens bekannt wurde die Stadt allerdings durch das 2008 eröffnete Oscar Niemeyer-Kulturzentrum, in dem Kunst und Kultur genossen werden kann.

Sehenswürdigkeiten:
Oscar Niemeyer-Kulturzentrum:
Ein Kunst und Kulturzentrum mit vielen Architektonischen Besonderheiten.

Parque del Muelle : Ein Park mit einer Statue von Pedro Menéndez de Avilés (1519-1575), dem ersten Gouverneur von Florida in den USA.

Llanes

An der asturischen Küste im Golf von Biskaya versteckt befinden sich einzigartige Naturdenkmäler, die die relativ unbekannten und wahren Schmuckstücke der sogenannte „Grünen Küste“ sind. Llanes ist ein hübsches Fischerstädtchen, bekannt für seine Langusten.

Sehenswürdigkeiten:
Alstadt: In der wunderschönen Altstadt befindet sich auch der Hafen.

Kirche Santa Maria: Kirche aus dem 12. Jahrhundert, deren Altar mit flämischen Malereien geschmückt ist.

Casa Municipal de Cultura: Das Kulturzentrum im alten Palast Palacio de Posada Herrera (17. Jh.) biete spanische und asturische Kunstausstellungen.

Paseo de San Pedro: Romantischer Aussichtsweg. Von dort aus genießen Sie wunderschöne Blicke auf die Küste und über die Altstadt.

Playa de Gulpiyuri

Zu den Besonderheiten der Costa Verde gehört ein Salzwasser- Strand ohne sichtbaren Zugang zum Meer. Die Playa de Gulpiyuri im Landesinneren in der Nähe des Städtchen Llanes im Osten Asutriens besticht durch ihren weißen Sand und eine geologischen Eigentümlichkeit: Die kleine Bucht hat sich als Doline inmitten von Feldern und Wiesen gebildet, die durch eine Felsklippe vom Meer abgetrennt sind. Dort ermöglicht jedoch eine Höhle, dass die Wellen und somit auch die Gezeiten das karstige Gestein zwischen Land und Meer passieren.

Cuevas del Mar- Die Höhlen des Meeres

Sechs Kilometer weiter westlich kann man an der Mündung des Flusses Nueva am Strand „Cuevas del Mar“ ein „natürliches“ Museum voller Skulpturen entdecken, die das Meer in die Felswände der Klippen gemeißelt hat. Eine der der Meereshöhlen, auf Spanisch „cuevas del mar“, diente während des Spanischen Bürgerkrieges als Zufluchtsort. Heute kann das behelfsmäßige Haus, das mit Kamin, Küche, Wohnzimmer und Balkon mit Meerblick ausgestattet ist, besichtigt werden. Der 125 m lange Strand ist wegen seiner landschaftlichen Schönheit und der skurrilen Felsformationen überaus beliebt.

Puertas de Vidiago

13 km östlich von Llanes, auf einer Hochebene, die steil ins Meer abfällt, schießt das Wasser durch Felslöcher im zerklüfteten Gelände unter tosendem Brausen wie ein Geysir nach oben. Die Luft in den Spalten, Löchern und Höhlen, die das Meer im Lauf der Jahrtausende in den Fels gegraben hat, wird durch die Gewalt der Wellen mit hoher Geschwindigkeit nach oben gedrückt. Die Luft entweicht mit überwältigender Kraft, wodurch ein lautes Pfeifen und Brummen entsteht. An Tagen, wenn das Meer aufgewühlt ist, wirkt diese Naturschauspiel wie aus einer anderen Welt. Die abrupt und unvermutet steil aufsteigenden Meeresfontänen werden zu einem einzigartigen und unvergesslichen Moment für die Zuschauer.

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