Wandern in den Pyrenäen: Carros de Foc und Nationalpark Aigüestortes

Alpine Stimmung im sonnigen Süden - Wandern in den Pyrenäen-Hochtälern

Der 5-tägige Rundwanderweg "Carros de Foc" ist die klassische Trekkingroute im hochalpinen Gelände durch den Nationalpark Aigüestortes, Katalonien. Sie wandern auf markierten Bergpfaden in einer durchschnittlichen Höhe von 2.400 m. Die Route verläuft durch vier Landkreise: Alta Ribagorca, Pallars Sobirà, Pallars Jussà und Val d´Aran, die gleichzeitig das Gebiet des Nationalparks d´Aigüestortes i estany de Sant Maurici bilden. Dieser landschaftlich einzigartige Weg verbindet die spektakulären Höhepunkte des Nationalparks Aigüestortes. Unsere Version lässt Sie in gemütlichen Berghotels schlafen, kurze Transfers mit Bergtaxis bringen Sie ausgeruht zu den schönsten Wanderabschnitten.

Bezaubernde Hochgebirgslandschaft und Natur pur, eine vielfältige Flora und Fauna, saubere Flüsse und hohe, im Winter schneebedeckte Gipfel. Nationalpark Aigüestortes i Estany de St. Maurici - hier kommt alles zusammen, was die Schönheit des Gebirges ausmacht: felsige Landschaften, viele Seen, lichte Baumbestände und mittelalterliche Dörfer mit guten Einkehrmöglichkeiten. Die Top-Wanderregion der spanischen Zentralpyrenäen.

Durch die Überquerung des Hauptkamms der Pyrenäen lernen Sie die atlantische Nordseite, wie auch die mediterrane Südseite der Pyrenäen kennen. Mit über 200 Hochgebirgsseen handelt es sich gleichzeitig um eine der größten Seenplatten Europas. Auf Ihren Etappen treffen Sie nicht nur auf eine außergewöhnliche Naturschönheit, sondern Sie kommen auch mit Dörfern in Kontakt, die Ihnen das Leben der Menschen, ihre Kultur und Geschichte erzählen. Sie laufen auf Wegen, die der französische Gebirgsforscher Maurice Gordona 1880 benutzte, als er die Pyrenäen erforschte.

  • Carros de Foc Rundwanderweg durch den Aigüestortes Nationalpark
  • Übernachtung in charmanten Berghotels
  • spektakulärste Berg-Seenplatte Europas
  • kleine romanische Kirchen
  • leichtes Wandern ohne Gepäck - Gepäcktransport inkludiert
  • Privattransfers mit Bergtaxi

Das Wanderparadies Val d'Aran
Sie wandern durch Dörfer, Auen und Berge, die Ihnen die Geschichte des Tales erzählen. Auf Wegen, die Hirten und Bauern seit Jahrhunderten im Rahmen der Transhumanz, der Wanderviehwirtschaft, benutzten, auf denen die Bergarbeiter zu den Minen liefen, in denen sie arbeiteten und wo Händler auf dem Rücken der Esel ihre Waren transportierten. Es sind Wege, die schon seit Alters her die Dörfer und Täler des Aran Tals miteinander verbanden.

Gut essen und übernachten - ohne Gepäck leicht wandern

Direkt an den Wanderwegen befinden sich unsere ausgewählten Unterkünfte. Versorgt werden Sie in den Restaurants der Hotels bzw. der Herbergen, die Sie mit einheimischen Speisen verwöhnen. Ein Hol- und Bringservice sowie ein Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft stehen Ihnen zur Verfügung, ebenso wie eine englischsprachige Tourenassistenz. So können Sie leicht und im eigenen Rhytmus unbeschwert Wandern.

Im Herzen der Pyrenäen

Am frühen Morgen liegt Nebel über den dichten Wäldern des Val d’Aran. Bedächtig windet sich der schmale Pfad bergauf, lässt dem Wanderer Zeit zu schauen, zu lauschen, zu atmen. Tiefgrünes Moos bedeckt die Baumstämme, filigrane Spinnweben spannen sich zwischen den Zweigen, von der Spitze eines Buchenblattes fällt ein Tautropfen lautlos zu Boden. Es ist still hier, selbst die Vögel singen leise und schläfrig in den silbriggrünen Morgen hinein. Die Luft ist kühl und feucht...
Das Arantal – oder Val d’Aran, wie man hier sagt – liegt im äußersten Westen Kataloniens, an der Grenze zu Frankreich. Hier entspringt die Garonne auf der sagenumwobenen Hochebene Plan de Beret und stürzt sich in wildem Lauf das Val d’Aran hinab, bahnt sich ihren Weg nach Aquitanien, bevor sie schließlich in der Nähe von Bordeaux in den Atlantik mündet.
Während die übrigen katalanischen Pyrenäentäler nach Süden zur Mittelmeerseite ausgerichtet sind, liegt das Arantal nördlich des Hauptkamms der Pyrenäen und neigt sich dem Atlantik zu. Diese geographische Besonderheit hat tiefgreifende Auswirkungen, nicht nur auf Klima, Flora und Fauna des Tals, sondern auch auf seine Sprache und Kultur, die französisch-okzitanisch geprägt sind.
Wege mit Vergangenheit
Die leise raschelnden Blätter auf den Wanderwegen, die der Garonne von Dorf zu Dorf folgen, erzählen vom Herbst des vergangenen Jahres. Über die Jahrtausende alte Geschichte seiner Wege hüllt sich das Tal in Schweigen. Doch es ist höchst wahrscheinlich, dass der Wanderer sich hier auf den Spuren eines alten römischen Camino Real (aran. Camin Reiau) bewegt, eines 2.000-jährigen Weges entlang der Garonne, der das schmale Tal in voller Länge durchquerte. Die Dörfer und Siedlungen des Arantals, die sich entlang des rauschenden Flusses locker verstreut an die Hänge klammern, sind bis heute durch den Camino Real und seine Seitenwege miteinander verbunden.
Über die Gebirgspässe
Über die Gebirgspässe des Val d’Aran zogen über die Jahrhunderte Scharen von Soldaten und Pilgern, von Hirten und Händlern, Schmugglern und Minenarbeitern. Die exponierte Lage im äußersten Norden Spaniens an der Grenze zu Frankreich machte das Tal zu einem häufigen Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen, aber auch zu einem Handelszentrum. Das Val d’Aran war Umschlagplatz für Waren wie Wolle, Öl und Salz aus Spanien, die an okzitanische Händler in Frankreich verkauft wurden. Auf den Herbstmärkten in Frankreich kauften die Aranesen wiederum Maultiere ein, die sie auf spanischer Seite im Frühling verkauften.
Auch die Wege der Hirten haben über die Jahrtausende ihre Spuren in der Landschaft des Val d’Aran hinterlassen. Schon im Jahr 987 ist die „Via Carrale“ dokumentiert, ein Weg, über den das Vieh hinauf zum Hospital de Vielha und ins Val d’Aran getrieben wurde. Bis zu 25.000 Schafe bewegten sich zur damaligen Zeit in diesem Gebiet, das heute vor allem von Wanderern frequentiert wird, die neu angelegten Routen folgen, welche freilich ihrerseits auf den historischen Wegen aufsetzen.
Der Gran Bucle: der alpine Weitwanderweg führt durch das Aran Tal zum  Nationalpark Aigüestortes y Sant Maurici. Dieser Rundwanderweg setzt sich aus verschiedenen alten Wegen zusammen, die schon seit Jahrhunderten von der dort lebenden Bevölkerung genutzt wurden. Der Wanderweg macht Sie bekannt mit der Kultur, der Naturschönheit und der Kulinarik dieser Region

Einzigartige Kulturlandschaften - zur Geschichte des Val d'Aran

Das kleine Val d’Aran – auf Deutsch Arantal – mit nur 633,6 km2 und knapp 10.000 Einwohnern liegt im nordwestlichsten Zipfel der spanischen Pyrenäen an der Grenze zu Frankreich. Hier entspringt die Garonne, die dann bei Bordeaux in den Atlantik mündet. Das Arantal ist Teil von Katalonien. Funde belegen menschliche Spuren seit dem Neolithikum. Doch erst die Basken, die nördlich und südlich der Pyrenäen siedelten, hinterließen wirkliche Spuren im Gebiet des Arantals, wo bis ins 11. Jahrhundert hinein Baskisch gesprochen wurde.
Mit der römischen Expansion und Herrschaft auf der Iberischen Halbinsel ab 217 v. Chr. dehnten sich auch die romanischen Sprachen stetig aus und das ländliche schriftlose Baskisch wurde immer weiter in den Südwesten Richtung Kantabrisches Meer abgedrängt. Im Arantal entwickelte sich im Zuge der Romanisierung das Aranesisch, eine aus dem Vulgärlatein hervorgegangene Sprache. Unter der Römischen Herrschaft wurde bereits die heutige Hauptstadt Vielha (Aranes) - auf Spanisch Viella - unter dem Namen Vetula gegründet, die zum Herrschaftsgebiet von Lyon gehörte.
Im 10. Jahrhundert fiel das Arantal unter katalanisch-aragonesische Herrschaft und im Jahre 1313 übertrug der König Jaume II. den Aranesen das Recht, gegen Abgaben über ihr Land selbst zu verfügen. Als nach dem 30 Jährigen Krieg 1659 der Pyrenäenfrieden zwischen Frankreich und Spanien geschlossen wurde, eine lange Phase der wiederkehrenden Kriege und Zerstörung ein Ende nahm, und der Hauptkamm der Pyrenäen die Grenze zwischen den beiden Ländern bilden sollte, blieb das Arantal eine zu Spanien gehörige Enklave auf der französischen Seite. Als einziges Landesteil Spaniens gehört das Arantal, das nördlich des Hauptkamms der Pyrenäen liegt, zum Einzugsbereich des feuchten atlantischen Klimas mit vielen Niederschlägen und nicht zum trockenen Mittelmeerklima, wie die übrigen spanischen Regionen in den Pyrenäen. Im Winter ist es ein beliebtes und sicheres Schigebiet, im Sommer lädt Tal zum Wandern ein.
Bis zum Bau des Vielha Tunnels 1948 war das Arantal im Winter von Spanien völlig abgeschnitten und allein Frankreich zugewand. Deshalb ist das Tal nicht nur geografisch, sondern traditionell auch kulturell und wirtschaftlich eng mit dem Südwesten Frankreichs verbunden.
Zahlreiche 2000 bis 3000 m Gipfel und eine üppige Vegetation bestimmen das Landschaftsbild. Die höchste Erhebung ist der Besiberri Nord (3014 m), während sich der niedrigste Punkt am Pont del Rei / Pont du Roi (560 m) befindet, dem Übergang des im Arantal entspringenden Flusses Garonne nach Frankreich. Neben der kulturellen Nähe zu Frankreich, dem Hochgebirgsambiente und einer üppigen Vegetation gehören auch die vielen Legenden und Geschichten, die in diesem Landesteil über verlorene oder unmögliche Lieben oder über Kriege und ihre Helden erzählt werden, zum eigentümlichen Charakter dieses Tals.
Das Arantal war auch der Ort, wo sich 1945 der letzte bewaffnete Widerstand gegen Franco in der Hoffnung zurückgezogen hatte, mit Hilfe der Allierten nach dem Sieg über das faschistische Deutschland auch Franco zu besiegen. Der Versuch scheiterte, da die Hilfe ausblieb.

Aranesisch - Okzitanisch: Brücken vom Orient zum Okzident

Das Aranesisch - die Sprache im Arantal
Okzitanisch - die Brücke vom Orient zum Okzident.

Die Bewohner des Tals nennen sich Aranesen. Sie sprechen 3 Sprachen: Aranesisch, Katalanisch und Spanisch. Das Aranesische ist seit 2006 neben dem Katalanischen und Spanischen offizielle Amtssprache. Ca. 65% der Einwohner sprechen die Sprache und ca. 90% verstehen Aranes. Aranes, Katalanisch und Spanisch sind romanische Sprachen, dessen Wurzeln aus dem Latein hervorgehen. Bis ins 11. Jahrundert wurde im Arantal Baskisch gesprochen, worauf bis heute einige Wörter hinweisen. So bedeutet der Name „Aran“ , „Tal“ auf Baskisch. Baskisch ist allerdings keine romanische Sprache, sie ist älter und ihre wirklichen Ursprüngen sind wissenschaftlich umstritten.
Aranesisch wie auch Katalanisch sind eine Variante des Okzitanischen, der Sprache, die sich mit der Romanisierung in Südeuropa aus dem Vulgärlatein entwickelte und in ganz Südeuropa bis hin in einige Alpentäler des italienischen Piemonts verbreitet war und bis heute ist. Das Okzitanisch gehört wie auch das Französisch, Pimontesisch, Lombardisch und Katalanisch zu den galloromanischen Sprachen, die auf dem Gebiet des ehemaligen Gallien, dem heutigen Frankreich, in Italien und der Schweiz durch die Eroberung der Römer und der damit verbundenen Romanisierung entstand, sich aber besonders nach dem Ende des Römischen Reiches in Anlehnung an die Sprachen, die vor der Ankunft der Römer gesprochen wurden, wie das Keltische, Baskische, Ligurische, Fränkische oder Iberische weiterentwickelte, d.h. je schwächer die Romaniserung war, desto stärker war der ursprüngliche Spracheinfluss. Aus dieser Weiterentwicklung entstanden dann die verschiedenen Varianten der okzitanischen Sprache, wie z.B. auch das Aranesisch.
Auch in Al-Ándalus, im Süden Spaniens, sprachen die dort lebenden Christen, die Mozaraber, einen mozarabischen Dialekt, der im Ursprung mit dem Okzitanisch verwandt war. So kann man heute behaupten, dass das Okzitanische als Brücke zwischen dem Orient und dem Okzident fungierte.

 

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775,00 €

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20.06.-30.09.2020


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Monica Baur-Martinez
Reiseberaterin
Telefonische Beratung
Tel. +49-711-83 33 40

Montags bis Freitags
10.00 bis 17.00 Uhr

Kundenstimmen

Die Planung und Abwicklung unserer Andalusien-Rundreise war perfekt. Obwohl wir die Agentur vor Ort nicht in Anspruch nehmen mussten, fanden wir es beruhigend, dass es sie gab. Wir können Abanico-Reisen uneingeschränkt empfehlen. 

Renate & Jürgen F.

Service absolut klasse. Wenn auch nur telefonisch war die Beratung und Betreuung ausgesprochen individuell und persönlich. Wir buchten 2015 die Paradoresrundreise in den spanischen Pyrenäen. Eigene Anreise mit den Motorrädern. Ein absoluter Traumurlaub.

Mary-Carmen P.-R.

Nach der spannenden Lektüre von Amin Maalouf's ' Leo Africanus' wollten meine Mutter und ich  unbedingt die Majestät der maurischen Granada erleben. Zunächst habe ich nicht gewusst, ob ich das auf eigene Faust oder mit Hilfe von einer Reiseagentur planen sollte. Doch auf der CMT in Stuttgart im Januar 2017 habe ich die Mitarbeiterin von Abanico getroffen. Mit Hilfe von Abanico wurde aus meinem Wunsch eine zauberhafte zehntägige Rund-Reise durch Andalusien. Die sorgfältige Planung und die Schnelligkeit der Bearbeitung haben mich richtig beeindruckt! Ich habe immer pünktliche Auskunft zu allen meinen Fragen erhalten und konnte mich auf die Auswahl von Hotels und deren Lage auf die Profis verlassen. Sogar am Flughafen in Malaga konnte ich noch die Mitarbeiter in Deutschland erreichen, die mich unterstützt haben. Vielen Dank für die wunderschöne Organisation!

Karuna G.

Die Betreuung seitens Abanico vor und während der Reise war sehr zuvorkommen, professionell und hat unsere Erwartungen vollauf erfüllt. Die freundliche Art sowie die schnelle und zuverlässige Erledigung der anstehenden Aktivitäten rund um unsere Reise haben uns geholfen, diese Reise zu geniessen und wir würden bei Bedarf erneut via Abanico buchen. Herzliche Gratulation!

Martin L.

Tag 1 l Individuelle Anreise nach Vielha

Begrüßung und Informationsgespräch durch Ihre englisch-sprachige Tourenassistenz.
Übernachtung und Abendessen in einem 3-4*-Hotel in Vielha.

Vielha, 974m, sympathische Hauptstadt des Arantals, mit ca. 5.600 Einwohnern, liegt am Fuße des Maladeta-Massivs. Typisches Hochgebirgsdorf mit Häusern aus Schieferdächern und dunklem Naturstein. Sehenswert ist die ehemalige romanische Kirche Sant Miquèu Arcángel.

    Tag 2 l 1. Etappe: vom Val d´Aran ins Val Boí

    Taxi-Transfer nach Pontet de Rius (1.630 m). Aufstieg zum See und zur Hütte Restanca. Anschließend führt der Weg Sie weiter zum Bergsattel des Guellacrestada (2.475 m) - spektakulärer Übergang auf die mediterran geprägte Südseite des Pyrenäen-Hauptkamms. Auf dem absteigenden Weg zur Berghütte Ventosa passieren Sie den See Monges y Travesany. Sie wandern weiter zum Staudamm von Cavallers zum Kurort Caldes de Boí im wunderschönen Boí-Tal.

    1x Übernachtung und Abendessen im Hotel.

    Gehzeit:  5-6 Stunden, 16 km, + 845 m, - 1.000 m
    Abanico-Tipp: Option auf individuellen Taxi-Transfer zum Ende der Etappe.

      Tag 3 l 2. Etappe: von Boí zum Refugio Colomina

      Transfer von Boí zum Nationalpark Aigüestortes (1.800 m). Spektakuläre Wanderung zur Berghütte Estany Llong entlang der mäandernden, türkis schimmernden Gewässer die dem Nationalpark seinen Namen geben. Weiter zum Bergsattel von Dellui (2.570 m). Sie beginnen den Abstieg über die großen Seen von Cubieso, Mariolo und Tort bis zur Berghütte von Colomina (2.395 m).

      1x Übernachtung in der Berghütte und Abendessen.
      Gehzeit: 6 Stunden, 17 km, + 770 m, - 200 m

      • Auf dieser Etappe erfolgt kein Gepäcktransport

        Tag 4 l 3. Etappe: von Colomina nach Espot

        Von der Berghütte aus gehen Sie auf dem Bärenpfad zum Bergsattel des Saburo (2.675 m). Anschließend Abstieg zur Berghütte Josep Mª Blanc (2.350 m) - bezaubernd liegt diese Hütten von klaren Bergseen umgeben inmitten der Seenlandschaft. Der Weg führt weiter durch das Tal Valle de Peguera, bis Sie das Dorf Espot erreichen (1.320 m).

        1x Übernachtung und Abendessen im Hotel.
        Gehzeit: 5,5 - 6,5 Stunden, 13,5 km, + 300 m, - 1.350 m

          Tag 5 l 4. Etappe: von Espot über Sant Maurici nach Tredos

          Das Bergtaxi bringt Sie zum See von Sant Maurici (1.885 m) - der östliche Zugang zum Nationalpark. Bergan steigen Sie über die beeindruckenden Ratera-Wasserfälle bis zur Berghütte von Amitges (2.380 m). Von der Hütte aus erreichen Sie den Übergang auf die atlantische Seite des Nationalparks - Port de Ratera (2.595 m). Genussvoller Abstieg zur Berghütte von Saboredo (2.310 m). Am Bergsattel von Sendrosa (2.461 m) zu den Thermen Baños de Tredos (1.750 m).

          1x Übernachtung und Abendessen im Hotel.
          Gehzeit: 6 Stunden, 17 km, + 860 m, - 995 m

            Tag 6 l 5. Etappe: von Tredos nach Vielha

            Von Baños de Tredos erreichen Sie die Seenplatte und die Hütte von Colomers (2.130 m). Aufstieg bis zum Port de Caldes (2.568 m), schöner Übergang zum tiefer gelegenen See von Mengades. Nach einem kurzen Aufstieg erreichen Sie wieder den Bergsattel des Guellacrestada (2.475 m), um anschließend über die Hütte von Restanca nach Pontet die Rius abzusteigen, wo Sie die Rundwanderung vor 4 Tagen begonnen haben. Transfer nach Vielha.

            Übernachtung und Abendessen im Hotel.
            Gehzeit: 5-6 Stunden, 12 km, + 770 m, - 1.140 m

              Tag 7 l Abreise

              Abreise oder individuelle Verlängerung.

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                Monica Baur-Martinez
                Reiseberaterin
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                Reiseleistungen

                • 5 x Übernachtungen im Doppelzimmer / gut geführte 2-4*-Berghotels
                • 1x Übernachtung in einer Berghütte im Gemeinschaftsschlafraum
                • 6 x Verpflegung im Rahmen der Halbpension
                • Reisegepäck-Transport zur jeweils nächsten Unterkunft (1 Gepäckstück pro Person – Sie tragen nur Ihren Tagesrucksack)
                • Zubringer-Transfer mit Bergtaxi
                • 1x Gutschein zur Besichtigung der romanischen Kirche St. Joan in Boí
                • 1x Eintritt zu den Thermen von Baños de Tredos
                • 1x Gutschein zur Verkostung einheimischer Liköre
                • 1x Carros de Foc Wanderpass
                • ausführliche deutschsprachige Wegstrecken-Beschreibung und Kartenmaterial, auf Wunsch GPS-Tracks
                • Informations-Gespräch mit Ihrer Tourassistenz vor Ort (englischsprachig)

                Sonstige Leistungen

                • Englisch-sprachige Tourenassistenz vor Ort
                • ABANICO-Reiseinformationspaket inkl. vielseitigem Karten- und Informationsmaterial mit wertvollen Insider-Tipps
                • örtliche Steuern und Gebühren
                • Reise-Sicherungsschein
                • Service: unser eigenes Büro in Granada mit 24-Stunden-Notfallservice garantiert Ihnen deutschsprachige Reiseassistenz und unbeschwertes Reisen

                Nebenkosten  l  nicht inkludierte Leistungen

                • An-/Abreise
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                • GPS-Gerät
                • Reise-Versicherungspakete
                • alle nicht erwähnten Speisen und Getränke
                • alle nicht erwähnten Führungen und Eintrittsgelder
                • persönliche Trinkgelder
                • Reisebausteine

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                              Wissenswertes

                              Hier finden Sie allgemein gültige und wichtige Detailinformationen für Ihre Wanderreise.


                              Voraussetzungen
                              ▲▲ Bergwander-Erfahrung im alpinen Gelände

                              4-6 stündige Etappen auf gut markierten Bergpfaden ohne Bergführer / Wanderleiter. Nach längeren Regenperioden können die Pfade matschig / rutschig sein. Technisch einfaches Bergtrekking, die einzelnen Etappen erfordern eine gute Allgemein-Kondition und Ausdauer, Auf- und Abstiege zwischen 600 und 900 Hm. In den Hochlagen vor allem im Frühsommer sind Altschneereste möglich - gute Trittsicherheit erforderlich!

                              Sollten einzelne Passagen nicht gefahrlos passierbar sein (Wetter, Altschnee, Erdrutsch o.ä.) so werden von der Tourassistenz vor Ort Alternativen angeboten.

                              Sie sind es gewohnt sich mit Karten bzw. GPS im Gelände zu orientieren.

                              Sie haben Auslandserfahrung und können sich in Fremdsprachen verständigen - in den Ost-Pyrenäen wird Spanisch, Französisch, Englisch, Katalanisch, Okzitanesisch gesprochen.

                              • Kondition

                                Kondition

                                Die einzelnen Etappen erfordern eine gute Allgemein-Kondition und Ausdauer, es gibt lange Auf- und Abstiege.

                              • Durchführung

                                Durchführung

                                Das vorliegende Tourenprogramm wurde von unseren Tourenleitern auf Grund langjähriger Gebietskenntnis und Erfahrung entwickelt. Die Durchführung hängt allerdings von den allgemeinen Verhältnissen, insbesondere auch vom Wetter ab. Diese Bedingungen können sich kurzfristig ändern.

                              • Tour-Assistenz

                                Tour-Assistenz

                                Eine kompetente, englisch-sprachige Tourassistenz ist für Sie jederzeit in Vielha erreichbar.
                                Sollten einzelne Passagen nicht gefahrlos passierbar sein (Wetter, Altschnee, Erdrutsch o.ä.) so werden kurzfristig von der Tourassistenz vor Ort Alternativen angeboten.

                              • Klima

                                Klima

                                Val d´Aran

                                Als Hochgebirgstal ist es nicht zum Mittelmeer, sondern zum Atlantik ausgerichtet, eine Besonderheit, die sich im Klima und damit auch in der Tier- und Pflanzenwelt des Tales bemerkbar macht. Das Klima ist feuchter und weniger heiß als auf der Südseite des Pyrenäenhauptkamms. Sommerliche Hitzegewitter sind selten aber nicht ungewöhnlich.

                                Beste Reisezeit Frühsommer Mitte Juni bis Anfang Juli, Anfang September bis Ende Oktober.

                                Der Winter ist niederschlagsreich und bringt den ersehnten Pulverschnee der sich hier länger als sonstwo in den Pyrenäen hält, die Skisaison ist bis in die Osterwochen garantiert.

                              • Unterkünfte

                                Unterkünfte

                                gut geführte 2-3*/4*Hotels und Berghütten mit eigenen Restaurants
                                Vegetarische Essenwünsche und Lebensmittelallergien können mit der Buchung angemeldet werden.

                              • Anreise

                                Anreise

                                Individuelle Anreise. Die An- und Abreise nach Vielha erfolgen in Eigenregie. Von Barcelona-Flughafen fährt täglich mindestens ein Bus nach Vielha und retour (ca. € 60 pro Person, für Fahrpläne siehe www.alsa.es). Gerne vermitteln wir Ihnen einen Flug nach Barcelona und buchen Ihnen einen Mietwagen (ab € 150 pro Woche). Gerne können wir Ihnen auch private Transfers vom Flughafen/Bahnhof Ihrer Wahl anbieten.

                                Mit dem Auto:
                                BARCELONA (340 Km): Autobahn Barcelona – Lleida (A2), Torrefarrera, Benabarre, Pont de Suert, Val d’Aran. Nationalstrasse: Barcelona - Igualada (N-II), Torrefarrera, Benabarre, Pont de Suert, Val d’Aran. Barcelona, Manresa, Túnel del Cadí, La Seu d’Urgell, Sort, Port de la Bonaigua, Val d’Aran.
                                GIRONA (380 Km): auf der “Eje Transversal” (C25 Girona, Vic, Cervera, Torrefarrera (N-230), Benabarre, Pont de Suert, Val d’Aran.

                                Mit dem Flugzeug:
                                Flughafen Barcelona         
                                Flughafen Girona         
                                Flughafen Toulouse
                                Flüge können über Abanico Individuelles Reisen gebucht werden.  
                                 
                                Mit dem Zug
                                Über Paris nach Bagnères-de-Luchon. Bis nach Vielha sind es dann noch ca. 30 Km.

                                Bitte vermerken Sie Ihre Wünsche entsprechend auf der Anmeldung.

                              • Versicherung

                                Versicherung

                                In unseren Reisepreisen sind keine Reiseversicherungsangebote enthalten.
                                Da mehrere Faktoren, die Sie nicht beeinflussen können, dazu führen können, dass Sie die Reise nicht antreten können, empfehlen wir allen Reisenden den Abschluss einer Reiserücktritts-, Reiseunfall- und Reisekrankenversicherung (bei Wanderreisen zusätzlich eine Bergungskostenversicherung). Bei der Reiserücktrittsversicherung sollte darauf geachtet werden, dass auch nicht-medizinische Schadensfälle für Sie und Ihre Familie abgedeckt sind. Auslandskrankenschein oder Krankenversichertenkarte sollten mit ins Reisegepäck. Wir empfehlen unseren Reisenden eine Reiseversicherung der Allianz Global Assistance. Tarife, Konditionen und Direktbuchungsmöglichkeit finden Sie hier (Hartmann und Seiz oHG)

                              • Als ausgewiesener Spezialreiseveranstalter

                                Als ausgewiesener Spezialreiseveranstalter...

                                Bei ABANICO Individuell Reisen treffen Sie auf Spezialisten - wir kennen jede Route, jeden Winkel unserer Reiseangebote. Mit über 30-jähriger Agentur-Erfahrung in Spanien drehen wir aus Begeisterung für das Land noch immer jeden Stein auch in den entlegensten Winkeln um. Unser Experten-Wissen kommt den hohen Erwartungen unserer Gästen zu Gute.

                                „Entschleunigtes Reisen“ bzw. „slow travel“ ist ein wesentliches Element unserer Reisen. Mit unserem System der individuell auswählbaren Reisebausteine können unsere Gäste ihren eigenen Reise-Rhythmus finden. Unsere Reisen werden nahezu ausschließlich ohne Anreise angeboten.

                                Auszeichnungen: Spain Tourism Award
                                Das Spanische Ministerium für Tourismus und das Spanische Fremdenverkehrsamt zeichneten uns aus als den besten Reiseveranstalter für Individualreisen nach Spanien und die damit verbundene Förderung von spanischen Regionen abseits der großen Touristenströme.

                              • Ausrüstungsliste

                                Ausrüstungsliste - Bergtrekking Hochpyrenäen

                                • stabiler Berg- bzw. Trekkingstiefel
                                • Trekkingstöcke (empfehlensert)
                                • Hüttenschlafsack (am leichtesten: Seide)
                                • Tagesrucksack ca. 15 L, stabile Reisegepäcktasche
                                • Stirnlampe
                                • Sturmjacke / Sturmhose (wasser- und winddicht)
                                • funktionale Wanderbekleidung
                                • Softshelljacke/Weste (atmungsaktiv mit guter Wärmeleistung)
                                • Fleecejacke
                                • Mütze, Sonnenkappe
                                • leichte Handschuhe
                                • Sonnenbrille
                                • Wetterfeste Sonnencreme/ Sonnenstift
                                • Thermos-Trinkflasche, Taschenmesser
                                • Kleine Rucksackapotheke, Tape + Blasenpflaster, Rettungsfolie
                                • gültige Reisedokumente (Personalausweis), DAV/SAC-Ausweis, Versichertenkarte, Geld (Euro)
                              • Buchtipps

                                Buchtipps

                                Michael Müller Verlag: Thomas Schröder: Katalonien. Ein spannender Reiseführer über das Besondere von Katalonien.

                                Christian Leetz: Lesereise Katalonien. Eindrücke über das Leben in Katalonien.

                                Dumont Reisetaschenbuch: Pyrenäen

                                Michael Schuh: Das Pyrenäen Handbuch, Reise-Know-How-Verlag, Bielefeld.

                                Bergverlag Rother : Pyrenäen 3 - Katalanische Pyrenäen und Andorra

                              Auf einen Blick

                              Buchungsanfrage

                              Preise

                              DZ pro Person

                              775,00 €

                              August-Termine

                              840,00 €

                              Aufpreis Einzelzimmer

                              120,00 €

                              Preis Einzelreisende

                              auf Anfrage

                              Termine

                              Frei wählbare Termine
                              Reisezeit:
                              20.06.-30.09.2020


                              Hier finden Sie weitere Details zu den Pyrenäen

                               
                              Monica Baur-Martinez
                              Reiseberaterin
                              Telefonische Beratung
                              Tel. +49-711-83 33 40

                              Montags bis Freitags
                              10.00 bis 17.00 Uhr