Camino de Faros - Weg der Leuchttürme

10 Tage Wandern entlang der spektakulären "Costa da Morte" zum Cap de Finisterre - dem Ende der Welt...

Der Camino dos faros führt entlang der "Todesküste" über 200km zwischen dem Ort Malpica und dem berühmten Leuchtturm des „Cabo de Fisterra“ entlang der galicischen Nordwestküste mit spektakulären Landschaften, langen weißen Sandbuchten,  bizarren Steilküsten, ursprünglichen Fischerorten. Die „Costa da Morte“ – die „Küste des Todes“ ist ein magischer Ort, an dem sich die Welten treffen: das wilde Meer wartet mit dunklen Geschichten von Schiffsunglücken auf. Deshalb wurden ab Ende des 19. Jh. Leuchttürme gebaut, die den Schiffen zwischen den so schönen aber auch gefährlichen Klippen den Weg weisen.

Diese Wanderroute ist perfekt für alle, die Einzigartiges erleben möchten: Leuchttürme und felsige Kaps mit Geschichte, Kunsthandwerk und Gastronomie, ruhigen Fischerorten, die ihre Gäste  mit den meisten Legenden in Galicien empfangen.
Der „Camino dos faros“ ist geeignet für geübte Wanderer mit guter Ausdauer und Trittsicherheit.

Reisebericht Camino dos faros - Costa da Morte
Mit Unterstützung von ABANICO Individuell Reisen

Galicien - Das Grüne Spanien

Meer, Wind, schroffe Steilküsten, Strände und Leuchttürme, Keltendörfer, alte Traditionen und Aberglaube, wilde Pferde, Wein und der Jakobsweg. Der Name dieser im äußersten Nordwesten liegenden Autonomen Gemeinschaft geht auf das kelto-iberische Volk der Gallaeker zurück. Die Gallaeker siedelten ab dem 10. Jahrhundert vor Chr. in der Region. Sie lebten in kleinen Dörfern aus steinernen Rundhütten, den sogenannten Castros, die heute noch besucht werden können. Lebensgrundlage war damals - und ist dies bis heute mit Einschränkungen geblieben - der Fischfang, die Jagd, Vieh- und ein wenig Ackerbau. Die Römer konnten Galicien erst nach langem Widerstand der Kelten erobern und eine Romanisierung fand nicht in dem Maße statt, wie in anderen Teilen Spaniens. Die neuen römischen Herrscher ließen den Kelten ihren Lebensstil, da sie eigentlich nur am wirtschaftlichen Nutzen der Region interessiert waren. Die Westgoten hinterließen wenige Spuren und auch die Mauren zeigten kein wirkliches Interesse an dem abgelegenen und aufgrund des Klimas unwirtlichen Hügellandes. Mitte des 8. Jahrhunderts wurde Galicien deshalb, wie auch der gesamte Norden, zum Rückzugsland der christlichen Bevölkerung und von hier nimmt dann Jahrhunderte später die Reconquista, die Rückeroberung der maurischen Gebiete durch die Christen, ihren Anfang. Als Anfang des 9. Jahrhunderts die Gebeine des Heiligen Jakobs an der galicischen Küste gefunden wurden und der Jakobsweg eine der wichtigsten Pilgerrouten des Mittelalters wurde, veränderte sich auch die Hauptstadt Santiago de Compostela in eine wichtige christliche Bastion.

Flächenmäßig ist die ca. 29.575 km2 große Comunidad Autonoma Galicia fast so groß wie Belgien und teilt sich mit ihren ca. 2,77 Mio Einwohnern in 4 Provinzen auf: A Coruña, Lugo, Ourense und Pontevedra. Hauptstadt ist Santiago de Compostela. Im Süden grenzt Galicien an Portugal und im Osten an Asturien und Kastilien-León, wo große Bergketten mit bis über 2.000 m eine Grenze bilden. Die 1.200 km lange Küste und die 275 km Strand sind vielfältig. Es gibt lange und feine Sandstrände, versteckte Buchten, spektakuläre Klippen, hübsche Inseln und Eilande sowie die charakteristisch flachen fjordähnlichen Rias, eines der vielen Markenzeichen Galiciens. Der Küstenstreifen lässt sich in 3 Zonen einteilen: Rías Altas im Norden, zwischen Ribadeo und A Coruña, die Costa da Morte bis zum Cabo Finisterra und die Rías Bajas, die bis zur portugiesischen Grenze verlaufen. Während die Rías Baixas sanft ins Meer laufen, ist der Verlauf der Rías Altas wesentlich steiler. Nordöstlich von Ferrol befindet sich die höchste Steilküste Europas, die eine Höhe von 620 m erreicht. Die zur Rías Bajas gehörende Ría Arousa ist die längste und tiefste Rías, mit 37 km Länge und 69 m Tiefe. Hier werden an Holzflößen die bekannten Miesmuscheln gezüchtet.

Das Inland ist bergig und durch ein ausgedehntes Waldgebiet mit vielen Flüssen gekennzeichnet. 30 % der Gesamtwaldfläche Spaniens befindet sich in Galicien, wobei ein großer Teil aus Eukalyptuswald besteht. Den wichtigsten Fluss bilden der Rio Miño und sein Nebenfluss der Rio Sils, der für seine fantastischen Bootsausflüge bekannt ist. Die vielen auf Stelzen stehenden Getreidespeicher aus dem 13. Jahrhundert, die hórreos, in denen Hirse und Mais getrocknet wurde, sind ein weiteres typisches Merkmal Galiciens. Aus Granit gebaut und mit Kreuzen verziert, erinnern sie an kleine Tempel.

In Galicien hat das Meer noch nie eine Grenze dargestellt, da die Galicier seit Urzeiten in einer einzigartigen Symbiose den Reichtum aus dem Meer auszunutzen wussten. Galicische Seeleute haben in den eigenen Gewässern und in anderen Teilen der Weltmeere jede Art von Meerestier gefischt – vom Wal bis zur Garnele. Bis heute ist die galicische Industrie führend in den Bereichen Aquakultur, Meeresfrüchtehandel, Konserven und Marinetechnik.
Die Sprache, das Gallego, ist seit 1981 neben Spanisch auch Amtssprache in Galicien, nicht aber Amtssprache in der EU. Es wird von ca. 90% der Bevölkerung gesprochen und ist eng mit dem Portugiesischen verwandt.

Klima
Das galicische Klima wird vom Atlantik geprägt. Milde Winter mit hohen Niederschlägen und milde Sommer. Der Nordwesten Galiciens ist mit seinen ca. 150 Regentagen im Jahr das regenreichste Gebiet Spaniens. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt zwischen 13 – 15 Grad. In den Bergen liegen die Durchschnittstemperaturen allerdings deutlich darunter, zwischen 8-10 Grad. Das feuchte Klima, sowie die grüne bergige Landschaft erinnern die Besucher Galiciens oft an Irland oder die Bretagne.

Küche und Wein
An der Küste ist der Reichtum an Fisch und Meeresfrüchten überwältigend. Empfehlenswert ist auf jeden Fall ein Fischeintopf oder das wohl bekannteste galicische Gericht "pulpo a feira", gekochte Krake mit Öl und Paprikagewürz. Im Landesinneren sind kräftige Fleischeintöpfe beliebt und als Nachtisch wird oft Milchreis "arroz con leche", Pfannkuchen oder ein mit Apfelmus servierter Flan serviert.

Galicien ist auch ein hervorragendes Weinanbaugebiet
Im D.O. Ribeiro werden kräftige Rot- und Weißweine produziert. Aus dem Anbaugebiet D.O. Rias Bajas stammt der berühmte Albariñowein. Weitere Weinanbaugebiete sind Valldeorras, Monterrei und nicht zuletzt natürlich die Ribeira Sacra. Ein galicisches Getränk der besonderen Art ist die Queimada. Hierbei handelt es sich aber nicht um nur ein einfaches heißes Getränk, sondern es ist ein Trunk, den die Galicier zum Austreiben böser Geister tranken - und bis heute trinken - und den sie als eine Mischung aus Medizin und Magie betrachten, zur Heilung der Seelenleiden. Er soll böse Geister und Hexen vertreiben, die das Leben der Menschen bedrohen bzw. zur Last machen. Die Flammen der Queimada sollen die guten Geister anziehen und die Menschen auf ihrem Lebensweg begleiten. Diese Tradition und das damit verbundene Ritual sind Ausdruck einer Kultur, die die tiefen Traditionen und Gebräuche zu bewahren weiß, und die ihre Ursprünge in den Anfängen der Zivilisation haben. „Die Queimada," so sagen die Galicier, "verleiht uns Zutrauen zu unserer Kraft“. Die Ursprünge dieses eigentümlichen Getränks liegen vermutlich in den keltisch-germanischen Bräuchen, in der Lust dieser Völker nach kollektiven Trinkgelagen und ihrer Vorliebe an heißen Getränken.

Santiago de Compostela
Santiago de Compostela, seit 1985 Weltkulturerbe der UNESCO, ist nicht die größte, aber die schönste und auch berühmteste Stadt Galiciens. Die Stadt erscheint wie eine Mischung aus Geschichte, Kunst und Tradition. Sie weist nicht nur den Charme einer altehrwürdigen Hauptstadt auf, sondern hier ergänzen sich auf eine angenehme Art und Weise sakrale Architektur und lebendiger Alltag. Erzbischofsitz und Wallfahrtsort, Ziel des Jakobswegs sowie Standort der Universität Santiago de Compostela bestimmen das Stadtbild. Hier gilt es unzählige Plätze zu entdecken, wie vor allem die Plaza del Obradoiro mit der wunderschönen Kathedrale und den Universitätsplatz, aber auch die kleinen Sträßchen, in denen das Leben pulsiert. Viele verschiedene Museen wie das der Kathedrale, das Museo do Pobo Galego und das galicische Zentrum für zeitgenössische Kunst laden ebenfalls zu einem Besuch ein.
Der Parador, 1499 als königliches Krankenhaus für den anwachsenden Pilgerstrom gegründet, gilt heute als das älteste Hotel der Welt und ist eine Mischung aus Geschichte, Kunst und Tradition, Traum der Pilger und Symbol von Santiago. Zusammen mit der Kathedrale bildet er auf dem Plaza de Obradoiro einen zauberhaften goldenen Winkel, der die Schönheit einer der meist besuchten Städte der Welt prägt.

Sehenswürdigkeiten:
Besuch der Kathedrale mit Dachbegehung
Beeindruckender Panoramablick über die Dächer der Stadt.
Pazo de Xelmírez, der romanische Bischofspalast aus dem 12./13. Jahrhundert. Besonders lohnenswert ist der Innenraum mit einem prachtvollen Festsaal. Reservierung der Dachbegehung der Kathedrale möglich.
Praza Obradoiro oder die gute Stube Santiagos, ist der elegante Vorplatz der Kathedrale mit weiteren emblematischen Gebäuden.
Pazo de Rajoy, Praza Obradoiro, Palast aus dem 18. Jahrhundert im neoklassischen Stil von einem französischen Architekten gebaut. Heute Rathaus und Landesregierungssitz der Xunta de Galicia
Hospital Real, 1492 von den Katholischen Königen gegründetes Pilgerhospital, heute das älteste Hotel Spaniens. Architektonische Perle mit seinem plateresken Portal.
Berg „Monte de Santo Domingo“ mit seinen schönen Ausblicken auf die Stadt, die Ihnen zu Füßen liegt.
Pazo San Lorenzo aus dem 13. Jahrhundert mit seinem gotischen Kreuzgang in dem sich heute u.a. ein Restaurant befindet. Hier befindet sich ein bezaubernder Garten mit Buchsbäumen, deren zurechtgeschnittene Formen etwas Geheimnisvolles ausstrahlen und zum Nachdenken animieren.
Convento de Santo Domingos de Bonaval
Kloster aus dem 13. Jahrhundert mit den Gräbern wichtiger Persönlichkeiten aus Galicien und dem, in einem Flügel des Klosters sich befindenden, Volkskundemuseum, Museo do Pobo Gallego, das sich mit Kunsthandwerk, Trachten, Haushalts- und Arbeitsgeräten und Aspekten des galicischen Alltags auseinandersetzt.


Pazo de Oca
Der typisch galicische Palast mit eigener Kirche und Parkanlage, auch das galicische Versaille genannt, befindet sich ca. 25 km südöstlich von Santiago Richtung Ourense. Hinter seinen Mauern verbirgt sich einer der schönsten und bedeutendsten Gärten Galiciens. Ein edles Zusammenspiel aus Kanälen und Wasserbassins aus Granit prägt die gesamte Anlage, in der sich einige der ältesten Kamelien Europas an der Seite von Eukalypten und Magnolien befinden. Ein Fest für die Sinne!

Rias Altas
Fantastische Strände erwarten Sie hier. Besonders lohnenswert ist der Besuch des Strandes: Praia As Catedrais (Kathedralenstrand). Hier erwarten Sie bizarre Felsformationen mit Brandungshöhlen und enormen Überhängen. Der Strand ist nur bei Ebbe zugänglich.

Viveiro
Altes sympathisches Fischerstädtchen, deren Altstadt noch von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben ist. Hier lohnt es sich, einen Spaziergang an der Uferpromenade entlang zu machen, wo Sie die typisch galicische Architektur, zu der die verglasten Balkone gehören, bewundern können.

Ortigueira
Ist geprägt von Bergen, Meer, eindrucksvollen Klippen, aber auch Wanderwegen und Stränden höchster Qualität, ist berühmt für seine Meeresfrüchte und für ein Festival besonderer Art. Jeden Sommer am zweiten Wochenende im Juli wird dieser Ort vier Tage lang zum Mittelpunkt der keltischen Welt. Seit 25 Jahren strömen tausende von Menschen zusammen, um hier großartige Konzerte mit keltischer Musik zu besuchen. Die Hauptbühne befindet sich im Hafen. Das Keltische Musikfestival hat eine starke Anziehungskraft wegen der Qualität der Konzerte, die nicht nur kostenlos sind, sondern dazu noch direkt am Meer stattfinden.

Ferrol
Ferrol ist eine wichtige Hafenstadt Galiciens mit Militärhafen, deren Küste durch die fjordähnlichen, tiefeingeschnittenen Flussmündungen, bestimmt wird.Sehenswürdigkeiten: Interessant ist das Viertel der  Magdalena und das Gelände des Militärarsenals

A Coruña
In Santiago de Compostela wird gebetet, in Vigo gearbeitet und in A Coruña getanzt, so lautet ein altes galicisches Sprichwort, denn A Coruña ist u.a. für sein ausgedehntes Nachtleben bekannt. Hinter Vigo ist A Coruña die zweitgrößte Stadt Galiciens mit ca. 250.000 Einwohnern. Entlang ausgedehnter Vororte und Fischkonservenfabriken kommen Sie in die Altstadt, die einen eleganten malerischen Charme aufweist. Hierzu trägt nicht zuletzt die Architektur bei: Häuserfassaden mit verglasten Balkonen, die im Sonnenschein blitzen. A Coruña trägt den Beinamen, die Stadt aus Glas (Ciudad de Cristal). Lohnenswert ist ein Bummel durch die Altstadt mit der typischen galicischen Architektur der verglasten Balkone.

Sehenswürdigkeiten: 
Praza María Pita: Genannt wurde der Platz nach der galicischen Nationalheldin María Pita, die 1589 A Coruña gegen die Engländer verteidigte. Hauptplatz der Stadt, auf dem sich die Menschen zur Abendstunde in den Arkadencafés treffen.
Praza Azcárraga, der Platz mit der ältesten romanischen Kirche aus dem 12. Jahrhundert
Praza Santa Barbara, malerischer Platz von romanischen und gotischen Kirchen umgeben.
Paseo Marítimo -Spaziergang an der Seepromenade vom Hafen bis zum Obelisken (ca. 12 km).
Torre de Hercules
Herkulesturm, der aus der römischen Zeit stammet und von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Hierbei handelt es sich um einen der ältesten römischen, noch in Betrieb befindlichen Leuchttürme der Welt. Er wurde in der Zeit von Kaiser Trajan im 2. Jahrhundert n. Chr. errichtet und auf Befehl Karls IV. 1788 umgebaut. Ausführender Baumeister war der Portugiese Gaius Sevius Lupus. Der Turm besitzt einen quadratischen Grundriss, ist 68 Meter hoch und sein Licht ist etwa 32 Seemeilen weit zu sehen. Um zum höchsten Punkt des Leuchtturms zu gelangen, müssen Sie insgesamt 242 Stufen steigen. Aber die Anstrengung lohnt sich, denn es eröffnen sich herrliche Ausblicke auf die Stadt und die Küste von La Coruña. Der Legende zufolge enthauptete Herkules den Riesen Geryon und errichtete den Leuchtturm, nachdem er darunter die sterblichen Überreste desselben begraben hatte.


Sommersonnenfestival
In der Johannisnacht, vom 23. auf den 24. Juni, wenn der längste Tag des Jahres und der Beginn des Sommers gefeiert werden, verwandelt sich A Coruña in ein gigantisches Freudenfeuer. An den traditionell bedeutsamen Orten der Stadt werden Kammermusikkonzerte, Liederabende, Ausstellungen, Ballettvorführungen und Regionaltänze veranstaltet, die im Juni mit zahlreichen Volksfesten, kulturellen, gesellschaftlichen und sportlichen Veranstaltungen fortgesetzt werden. Der Höhepunkt des Festivals jedoch ist der 23. Juni. Den ganzen, heiß ersehnten Tag lang finden Märsche und Umzüge statt. Musikkapellen, Dudelsäcke, Volkstanzgruppen, verkleidete Riesen und Schwellköpfe erfüllen die Straßen von La Coruña mit Farbenpracht, Freude und festlichen Klängen. Die berühmte Plaza de María Pita bildet den würdigen Rahmen für ein Musikfestival. Zur Essenszeit duftet es überall nach gebratenen Sardinen, die bei den zahlreichen „sardiñadas“ in sämtlichen Vierteln der Stadt zubereitet werden.
Nach und nach werden bei Anbruch der Nacht Hunderte von Feuern entzündet. Besonders beeindruckend sind die Feuer an den Stränden von Riazor und Orzán. Die „Feuernacht“ – „a noite da queima“ – hat ihren Höhepunkt erreicht, wenn ein riesiger, zwei Tage zuvor an dieser Stelle errichteter Scheiterhaufen zu brennen beginnt und sich um Mitternacht die Farbe des Feuers im Wasser des Atlantischen Ozeans spiegelt. Nicht selten folgen zahlreiche Personen einem traditionellen Reinigungsritual und tauchen in das Wasser vor Riazor ein. Am Himmel erstrahlen Feuerwerke; das Fest geht bis in die frühen Morgenstunden hinein weiter in den Straßen von La Coruña.

Kap Fisterra (Finisterre)
Der Name Finisterre kommt aus dem Lateinischen und bedeutet das "Ende der Welt" und hier war vor Urzeiten auch wirklich das Ende der westlichen Welt erreicht. Die Bedeutung des Kaps wurde in den verschiedenen Epochen, Religionen und Kulturen hervorgehoben und mit Legenden untermauert. Die Römer, die diesen Ort ebenfalls verehrten, errichteten hier einen der Sonne gewidmeten Altar, einen Ara Solis.

Sehenswürdigkeiten: 
Machen Sie es wie die alten Römer, laufen Sie zum Sonnenuntergang in die Nähe des Leuchtturms und schauen zu, wie die Sonne im Meer untergeht.

Lira
Am langgezogenen Strand von Carnota befindet sich das Bauerndorf Carnota und wenig davon entfernt die noch kleinere Ortschaft Lira.

Sehenswürdigkeiten:
In beiden Dörfern lohnt es sich die "Hórreos", die auf Stelzen stehenden Getreidespeicher aus dem 13. Jahrhundert, zu besuchen.

Noia
Zu Zeiten der Römer war Noia eine wichtige Hafenstadt, die den Beinamen "Schlüssel zu Galicien" trug. Heute ist es eine Stadt mit malerischem Altstadtkern und vielen Adelspalästen und Kirchen.

Sehenswürdigkeit
Die Kirche Sant Martín, die in der Architektur stark von der Kathedrale von Santiago de Compostela beeindruckt wurde.
Hier sollten Sie nicht versäumen, auch den zu der Kirche gehörenden Friedhof zu besuchen, wo Grabplatten aus dem 10-16 Jahrhundert zu bewundern sind.

Die Halbinsel von Barbanza
Südwestlich von Noia befinden sich neben schönen Stränden auch historische Monumente.
Dort befindet sich auch die einzige Wanderdüne Galiciens.

Castro de Baroña
Von Porto do Son führt ein Fußweg an die Küste, wo Sie ein ehemaliges Keltendorf mit seinen ca. 20 typischen Rundhäusern finden, das Castro de Baroña, das noch bis ins 5. Jahrhundert bewohnt war. (Ganzjährig zugänglich, festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da es sich um ein unebenes Gebiet handelt).
 

Dolmen von Axeitos
Westlich der Ortschaft Oleiros, finden Sie die aus der Steinzeit stammende Dolmen von Axeitos (ganzjährig zugänglich).

Padrón
Nur ca. 20 km südlich von Santiago gelegen war Padrón einst die Hauptstadt des römischen Galiciens mit dem Namen Iria Flavia. Hier sollen die menschlichen Überreste des Heiligen Jakobs angekommen sein und für viele Pilger ist das der Grund, die Wallfahrt bis nach Padrón fortzusetzen. Heute ist Padrón außerdem in ganz Spanien für seine kleinen grünen Paprika, die "pimientos de Padrón", bekannt. Das Fest der "pimientos de Padrón" findet im August statt.

Cambados
Das sympathische Hafenstädtchen Cambados, ungefähr 80 km nördlich von Tui, liegt an der größten Ría Galiziens, der Ría Arousa. Er ist das Herz der Albariño-Region und bekannt für das älteste Weinfest Galiciens, das am 1. Augustsonntag stattfindet, das Albariñofest. Wein und Hafenflair finden Sie in dieser Stadt. Möglichkeit des Besuchs einer typischen Bodega des Albariñoweins. Neben dem Wein ist Cambados auch auf Grund seiner vielen Adelspaläste, Pazos genannt, bekannt.

Sehenswürdigkeiten:
Praza de Fefiñanes: Malerischer Hauptplatz mit einem alten Adelspalast, dem Pazo de Fefiñanes aus dem 17. Jahrhundert und der Kirche San Benito aus dem 18. Jahrhundert.
Die Ruinen der Kirche Santa Mariña Dozo aus dem 15. Jahrhundert mit alten westgotischen Wandmalereien. Zu erreichen über die Avenida da Pastora südwestlich außerhalb des Zentrums (ganzjährig geöffnet).


Ria de Arousa
Genießend Sie heute einen atemberaubenden Ausblick auf die südliche Fjordlandschaft Galiziens bei einem Ausflug auf der Ría de Arousa. Bootsfahrt zu den Muschelbänken – hier werden die weltbesten Miesmuscheln und Jakobsmuscheln gezüchtet. Einige Teilnehmer werden die Gelegenheit erhalten, diese köstlichen Meeresfrüchte für die Gruppe zu „ernten“. Diese werden an Bord frisch zubereitet und zu einem guten Albariño-Wein angeboten.

Combarro
Besuchen Sie den alten Fischerort Combarro, dessen denkmalgeschützter alte Ortskern ein glänzendes Beispiel für die drei traditionellsten Architekturelemente Galiciens darstellt: Speicher auf Stützpfeilern (horreos), Fischerhäuser und Steinkreuze.

Sehenswürdigkeit:
Die Altstadt und der Hafen von Combarro.

Der Jakobsweg durch Galicien
Sie erreichen das von Bergen umgebenen O'Cebreiro, das Tor nach Galicien. Das dortige Pilgerdenkmal erinnert an die lange Pilgergeschichte des Jakobsweges. In diesem kleinen Bauerndorf finden Sie noch die pallozas, die elliptischen strohgedeckten Steinhütten, deren Bauweise keltischen Ursprungs sind.
Über die vielen kleinen typisch galicischen Ortschaften, wie Samos, Sarria, Portomarín am Rio Miño, Palas de Rei und Arzúa erreichen Sie Santiago de Compostela.
Einige der schönsten Strecken Galiciens befindet sich zwischen Pontevedra und Cambados. Es handelt sich um eine Gegend tiefer historischer Traditionen und eine von einzigartiger Natur-Schönheit geprägte Fjordküste mit unzähligen vorgelagerten einsamen Inseln.
 

Pontevedra
Pontevedra liegt direkt an der Flussmündung der Ria Pontevedra. Sehenswert ist die Altstadt, die auf die Blütezeit der Stadt im Mittelalter zurückgeht, mit ihrer Architektur, den kleinen Plätzen und eigentümlichen Kneipen.

Sehenswürdigkeiten:
Praza de Peregrina und Sanktuarium der Virxe Peregrina. Die Kirche ist der Schutzpatronin Pontevedras geweiht und stellt Maria als Pilgerin mit Pilgerstab und Jakobsmuschel dar.
Praza da Leña: Ein Platz, der sich seit 200 Jahren nicht verändert hat. In der Mitte steht ein typisch galicisches Kreuz, umgeben von Gebäuden des 18. Jahrhunderts.
Basilika Sta. María la Mayor: Dreischiffige Kirche aus dem 15. Jahrhundert. Sie wurde von den Seeleuten der Umgebung gestiftet.


Ourense
Unter den Römern hieß die Stadt Aurium, was auf die Goldvorkommen im Rio Miño hinweist, an dessen Fluss Ourense liegt. Hier hatten sich viele jüdische Händler niedergelassen und die Stadt zu einer ansehnlichen Handelsstadt werden lassen. Mit der Vertreibung der Juden Ende des 15. Jahrhunderts durch die Katholischen Könige findet auch das wirtschaftliche Leben Ourenses seinen Niedergang.

Sehenswürdigkeit:
Kathedrale Sant Martín aus dem 12./13. Jahrhundert

Lugo
Lugo liegt im Nordosten von Galicien und ist mit seinen heute fast 100.000 Einwohnern die älteste Stadt dieser Comunidad Autonoma. Auf keltischen Wurzeln errichteten hier die Römer unter Kaiser Augustus 13 v.Chr. die Stadt mit dem Namen Lucus Augusti.

Sehenswürdigkeit: 
Die Altstadt mit der römischen Stadtmauer aus dem 3. Jahrhundert, die im Jahre 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde
Praza Maior, der Hauptplatz der Stadt und die romanische Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert


Vigo
Vigo hat wie Lugo römische Wurzeln und ist heute mit seinen fast 300 000 Einwohnern die größte Stadt Galiciens, Spaniens bedeutendster Fischereihafen und weltweit der größte Hafen bezüglich der Versorgung mit Meeresprodukten für den menschlichen Verzehr.

Sehenswürdigkeiten
Die Altstadt, das alte Fischerviertel Berbés und der Hafen.
Von Vigo aus können Sie mit einer Fähre die Insel Illa do Norte und die Illa do Faro besuchen. Beide Inseln sind Naturschutzgebiete, daher kann man sie nur zu Fuß besuchen. Der Strand der Illa do Norte gilt als einer der schönsten Strände Galiciens.

Tui
Die Grenzstadt Tui an der portugiesischen Grenze. Sie können fantastische Ausblicke auf die Stadt, den Grenzfluss Miño und die gegenüberliegende portugiesische Grenzstadt Valençia werfen.

Sehenswürdigkeiten
Die Altstadt mit ihren engen Gassen und besonderem Flair
Die Kathedrale Santa Maria


Monforte de Lemos
Monforte de Lemos liegt im Herzen des Weinanbaugebietes Ribera Sacra.

Sehenswürdigkeiten:
Kloster Colegio de Nosa Señora da Antiga aus dem 16. Jahrhundert, das wegen seiner Größe den Beinamen " Galicischer Escorial" trägt und eines der wichtigsten Pinakotheken Galiciens mit der einzigen Werken El Grecos der Region beherbergt.
Torre de Homenaje
Der Name Montforte geht auf eine mittelalterliche Burg zurück, dessen Vorgänger ein hoher Turm, der Torre de Homenaje war. Hervorragender Aussichtspunkt über die Stadt und Umgebung.

Sober
Ort, der im fruchtbaren Gebiet der Ribeira Sacra liegt und als Wiege des Weinanbaugebietes Ribera Sacra mit seinen vorzüglichen Weinen gilt. Hier entstehen insbesondere die ausgezeichneten hoch aromatischen Rotweine.

Ribeira Sacra
Eindrucksvolle Naturräume, mittelalterliche Klöster und die ältesten christlichen Gemeinden Spaniens befinden sich an der Ribeira Sacra, dem sogenannten „Heiligen Ufer“ im Landesinnern von Galicien. Es weist die höchste Konzentration von romanischen Sakralbauten in Europa auf. Das Wahrzeichen der Region ist der Canyon des Flusses Sil, der eine natürliche Grenze zwischen den Provinzen Ourense und Lugo im Herzen Galiciens bildet. Eine wilde Schönheit prägt die Landschaft, die von Weingärten, Bergen und von den Wassern des Sils bei seiner Einmündung in den Miño beherrscht wird. Die Ribeira Sacra umfasst einen Streifen von etwa 200 Kilometern Länge, ein Landstrich mit zahlreichen Kirchen und Kapellen vor allem aus der Zeit der Romanik, aber auch Palästen und Klöstern. Bereits vor 1.500 Jahren siedelten sich hier Mönchsorden und Einsiedler an, um sich im Laufe der Jahrhunderte der Meditation und der Besinnung zu widmen. Diese friedvolle Harmonie ist auch heute noch in den Dörfern und Weilern, genauso wie in den mittelalterlichen Klöstern, zu spüren. Einige davon sind verlassen, doch lohnt sich ein Besuch trotzdem, da Feuchtigkeit, Flechten und Moose ihren Mauern ein geheimnisvolles Flair verleihen. Um sie zu erreichen, muss man sich auf Waldwegen und winzigen Landstraßen fortbewegen, die durch dichte Wälder führen.

Sehenswürdigkeiten
Von den Klöstern ist besonders San Esteban de Ribas de Sil nördlich des Orts Nogueira de Ramuín hervorzuheben: Es ist nicht nur das größte der Ribeira Sacra, sondern beherbergt auch ein luxuriöses Parador-Hotel.
Im selben Ort befindet sich das Kloster Santa Cristina. Die Stimmung im Kreuzgang und der näheren Umgebung wirkt magisch.
Ganz in der Nähe des Klosters Santa Cristina befindet sich der Aussichtspunkt „Balcones de Madrid“, von dem aus man eine spektakuläre Aussicht auf die unglaublichen Ausmaße des Sil-Canyons mit bis zu 500 Meter tief abfallenden Schluchten hat. Von hier aus kann man eine landschaftlich beeindruckende Fahrt im Katamaran auf dem 40 Kilometer langen schiffbaren Abschnitt des Flusses unternehmen.
Tarreirigo, mit der in den Fels gehauenen Kapelle San Pedro de Rocas, die als Keimzelle des ersten Klosters in Galicien gilt.
In Ferreira de Pantón befindet sich das Kloster der Madres Bernardas, das seit seiner Gründung bis heute das einzige Nonnenkloster in ganz Galicien ist. Zu besichtigen ist die romanische Kirche des Klosters und der aus dem 16. Jahrhundert stammende Kreuzgang.

Weinregion Rías Baixas
Hier herrschen beste Vorraussetzungen für spritzige Weißweißne und leichte Rotweine.

Sehenswürdigkeiten: 
In O Rosal gibt es mehr als 50 der typischen Steinkreuze (Cruceiros)
Berg Santa Tecla - Hier steht das wichtigste römische Castro von Galicien aus dem 5. Jahrhundert v. Chr.

 

Tag 1 l Anreise - Flughafen Santiago de Compostela - Malpica

Individuelle Anreise zum Flughafen Santiago de Compostela.
Ein Privat-Transfer bringt Sie nach Malpica.

Besuchen Sie den Hafen, schnuppern Sie das Ambiente dieses Fischerortes und betrachten Sie die seltsame Morphologie des Ortskerns: mit Blick auf den Hafen und den Atlantik scheinen die Häuser regelrecht von den Felsen zu hängen. Bummeln Sie durch die engen Gassen der Altstadt und zum höheren Teil des Ortes, von wo aus Sie einen schönen Panorama-Blick genießen können.

    Tag 2 l Malpica - Ninons (22km)

    Nach dem Frühstück im Hotel beginnen Sie ihre Wanderreise am Leuchtturm des Hafens von Malpica. Entlang des Strandes "Area Maior" verlassen Sie Malpica und erreichen San Adrián mit der Kappelle, die der Legende zufolge einem Heiligen gewidmet ist, der die Bauern im 16. Jh. von der Schlangenplage befreite. Von der Kapelle aus haben Sie einen fantastischen Blick auf die "Islas Sisargas", einem besonders geschützten Vogelreservat. Entlang der Fischerwege, über tiefe Klippen und durch duftende Eukalyptuswälder führt der Weg in Richtung Nariga zum gleichnamigen Leuchtturm. Über den Strandbucht "Playa de Ninons" erreichen Sie Ihr heutiges Etappenziel. Ein Transfer bringt Sie zurück nach Malpica, wo Sie eine weitere Nacht übernachten.

      Tag 3 l Ninons - Ponteceso (24 km)

      Die zweite Etappe besteht aus sehr unterschiedlichen Landschaften, von den hohen und einsamen Landschaften des Roncudo de Corme bis zum Leuchtturm, wo sich die besten Seepocken der Welt befinden. Von dort aus können Sie entlang des gesamten Inneren der Mündung und der Strände von Corme wandern, bis Sie die Barra-Dünen und die Mündung des Flusses Anllóns erreichen, einem großen ornithologischen Paradies.

      Hotelbezug für 1 Nacht

        Tag 4 l Ponteceso - Laxe (25 km)

        Begleitet von Seevögeln gehen Sie wieder Richtung Küste um zum "Castelo de Lourido" zu gelangen. Sie befinden sich nun 312 Meter über dem Meer und somit am höchsten Punkt des "Camino dos faros". Entlang der Sandbuchten weiter Richtung "Punto do Cabalo", von wo aus einen traumhaften Panoramablick auf die Flussmündungen haben.

        Vorbei an sprudelnden Quellen gelangen Sie nach Laxe mit seinem wunderschönen, wellenlosen Sandstrand - freuen Sie sich auf ein erfrischendes Bad! Am Abend empfehlen wir den Besuch der hochgelegenen romanischen Dorfkirche.

        Hotelbezug für 1 Nacht

          Tag 5 l Laxe - Arou (18km)

          Über die "Ruta da Insúa" kommen Sie zum Leuchtturm von Laxe. Es erwartet Sie ein weiterer Panoramablick über den langen und breiten Strand "Playa de Laxe" bis nach Camelle. An der "Casa museo de Man" kommt man nicht vorbei - Manfred war ein Deutscher, der jahrzehntelang in vollkommenem Einklang mit der galicischen Natur hier lebte. Direkt am Meer stellte er seine Skulpturen auf, die er aus verschiedenen Materialien in unterschiedlichen Formen und Farben gestaltet hatte. Kuriose runde Felsen und Steine aller Größen und Formen sind am Wegrand zu finden, bis Sie zur wilden Bucht von Sabadelle mit ihrem goldenen Sand gelangen, einem alten Walfischer-Hafen. Am Ende der Etappe bringt Sie ein Transfer zurück nach Laxe.

          Hotelbezug für 1 Nacht

            Tag 6 l Arou - Camarinas (26km)

            Am Morgen werden Sie mit einem Transfer nach Arou gebracht. Der heutige Wandertag entlang des Küstenabschnittes steckt voller Geschichten, über 150 Schiffsuntergänge werden hier verzeichnet! Der Leuchtturm am Cap Vilán beherbergt u.a. das "Museum der Schiffsunglücke", der "Friedhof der Engländer" erinnert an ein tragisches Seeunglück vor 130 Jahren, die Schutzheilige Nosa Sra. da Barca wird gebeten umsichtig mit den Seefahrern zu sein...

            Küstenlagunen und Wanderdünen bieten Lebensraum für eine enorme Artenvielfalt, und immer wieder laden romanische Kirchen, Kapellen und Einsiedeleien zum Innehalten ein.

            Das Profil dieser Küste stellt ein raffiniertes Puzzle aus weißen Stränden und Buchten sowie Pinienhainen und Felsen dar. Ein filigranes Meisterwerk der Natur, als wenn sich die Schöpfung an den Klöppelarbeiten der „palilleiras“ inspiriert hätten, die die wertvollen und eleganten Spitzen aus Camariñas herstellen. Den Kunsthandwerkerinnen zuzuschauen und zu erleben, wie sie beim Klang des Geklöppels geschickt mit den Fäden umgehen, bleibt eindrücklich. Wir empfehlen einen Besuch im Klöppelmuseum in Camariñas.

            Entlang der Küste, vorbei an der Kapelle "Virxe do Monte" und der Burg erreichen Sie Camariñas.

            Hotelbezug für 1 Nacht

              Tag 7 l Camarinas - Muxia (32km)

              Die sechste ist die längste aber eine ebene Etappe (32 Kilometer). Sie durchqueren die gesamte Camariñas-Mündung, mit schönen Landschaften und kleinen Dörfern, die einen weiteren Blickwinkel auf die Route bieten. Vorbei an Gezeitenmühlen, der Santiago-Kirche und der Türme von Cereixo wandern Sie zur "Playa de Area Grande". Der von Wald umgebene, saubere Dünenstrand und der darüber liegende Leuchtturm machen die Bucht sehr einladend. Die Halbinsel Muxía - die "Braut des Windes" - ist ein kleines beschauliches Städtchen mit mittelalterlichem Charme und bekannt für besondere Fischgerichte. Die Sehenswürdigkeiten sind der Leuchtturm und das Heiligtum der Virxe da Barca mit den berühmten wundertätigen Steinen.
              Besuchen Sie auch Denkmal für die Freiwilligen und den Strand O Coido, dem zentralen Punkt der Katastrophe der "Prestige" im November 2002.

              Hotelbezug für 1 Nacht

                Tag 8 l Muxia - Lires (25 km)

                Heute wandern Sie die Königsetappe und starten mit einigen Auf- und Abstiegen. Am Gipfel "Punta Buitra" angelangt überblicken Sie die Etappe von Cuno über O Pedrouzo, Moreira und das Kap Tourinán. Es erwarten Sie weitere anspruchsvolle Anstiege auf dem Weg von Muxía bis zum westlichsten Punkt Festlandspaniens am Kap Touriñán. Belohnt werden Sie mit unvergesslichen Ausblicken auf den tiefblauen Atlantik. Über Forstwege gelangen Sie nach Tourinán, dort besichtigen Sie den Leuchtturm am westlichsten Punkt des Camino dos Faros. Vorbei am Strand von Nemiña erreichen Sie mit Lires das Ende der vorletzten Etappe.

                Hotelbezug für 1 Nacht

                  Tag 9 l Lires - Finisterre (26km)

                  Starten Sie die letzte Etappe direkt nach dem Frühstück und überqueren Sie den Strand Lires auf der anderen Seite des Strandes Nemina. Entlang des Strandes do Rostro, einem der schönsten und wildesten Strände der Todesküste und gelangen zur Klippe an der Spitze von Rostro und Castelo. Empfehlenswert ist eine Besichtigung der Burgreste von Castrominan, von wo Sie den nächsten Streckenabschnitt, das Kap Cabo de la Nave, sehen können. Über einen steilen, steinigen Weg, vorbei am westlichen Teil des Kaps erreichen Sie den Leuchtturm. Fisterra ist ein sehr lebhafter Ort und zudem kulinarisches Zentrum für Fisch und Meeresfrüchte.

                  "Finis Terrae" - "Ende der Welt" - besitzt die Kraft eines mythischen Ortes. Die Siedler Europas betrachteten diesen Punkt als das Ende der bis dahin bekannten Welt; das Tor zum Jenseits. Das Bild der Sonne, wie sie im Atlantischen Ozean unterging beängstigte und faszinierte alle Menschen gleichermaßen. Ohne jeden Zweifel trugen die felsigen Kliffs im ständigen Kampf gegen das wütende Meer dazu bei. Auf dem Kap, 3 km von der Ortschaft entfernt, steht der öffentlich zugängliche Leuchtturm. Hier befinden Sie sich an dem mythischen Ort, an dem die Jakobs-Pilger ankamen, um ihre alten Kleider zu verbrennen.

                  Genießen Sie den Abend Ihrer letzten Etappe der Costa de la Morte bei frischem galicischen "Alvariño"-Weißwein und kulinarischen Köstlichkeiten.

                  Hotelbezug für 1 Nacht

                    Tag 10 l Abreise

                    Bestimmt haben Sie Spuren im galicischen Sand hinterlassen - und bestimmt hat Galicien auch bei Ihnen schöne Spuren hinterlassen!

                    Nach dem Frühstück Transfer nach Santiago de Compostela.
                    Individuelle Abreise oder Verlängerung möglich.

                      Reiseleistungen

                      • 9 Übernachtung mit Frühstück in Landhotels und Landhäusern in Doppelzimmern mit Dusche/WC
                      • Transfer vom Flughafen Santigao de Compostela nach Malpica
                      • Transfer von Finisterre nach Santiago de Compostela
                      • Transfers laut Programm
                      • Reisegepäck-Transport zur jeweils nächsten Unterkunft (1 Gepäckstück pro Person max. 20kg - Sie tragen nur Ihren Tagesrucksack
                      • GPS-Tracks
                      • ausführliches Kartenmaterial und Wegstrecken-Beschreibung

                      Sonstige Leistungen

                      • Englisch-sprachige Tourenassistenz vor Ort
                      • 24-Stunden-Notfall-Service
                      • Reise-Sicherungsschein
                      • örtliche Steuern und Gebühren
                      • ABANICO-Reiseinformationspaket mit wertvollen Insider-Tipps
                      • Service: unser eigenes Büro in Granada mit 24-Stunden-Notfallservice garantiert Ihnen deutschsprachige Reiseassistenz und unbeschwertes Reisen
                         

                      Nicht eingeschlossene Leistungen

                      • An-/Abreise ► Gerne buchen wir für Sie Flüge zu tagesüblichen Preisen
                      • GPS-Gerät
                      • Reiseversicherungspaket
                      • Wanderführer - kann auf Wunsch angeboten werden
                      • alle nicht erwähnten Speisen und Getränke
                      • Führungen, Eintrittsgelder
                      • persönliche Trinkgelder

                      Wissenswertes

                      Hier finden Sie allgemein gültige und wichtige Detailinformationen für Ihre Wanderreise.
                       

                      Voraussetzungen
                      - ▲▲  Gute Wander-Erfahrung

                      5-7 stündige Etappen auf gut markierten Küstenpfaden ohne Wanderleiter. Nach längeren Regenperioden können die Pfade matschig / rutschig sein. Technisch einfaches Trekking, die einzelnen Etappen erfordern eine gute Allgemein-Kondition und Ausdauer.

                      Sollten einzelne Passagen nicht gefahrlos passierbar sein (Wetter, Erdrutsch o.ä.) so werden von der Tourassistenz vor Ort Alternativen angeboten.

                      Sie sind es gewohnt sich mit Karten bzw. GPS im Gelände zu orientieren.

                      Sie haben Auslandserfahrung und können sich in Fremdsprachen verständigen - in Galizien wird Spanisch, Französisch, Englisch, gesprochen.

                      • Anreise

                        Anreise

                        Die Anreise ist bei dieser Reise nicht inkludiert und erfolgt in Eigenregie. Unsere Leistungen beginnen und enden ab dem Ort, der aus dem Leistungsabschnitt unserer Reisebeschreibungen hervorgeht (z.B. Flughafen im Reiseland). 
                        Gerne buchen wir Ihre Flüge mit renommierten Fluggesellschaften zum aktuellen Tagespreis, rail&fly Tarife sind auf Anfrage möglich.
                        Reisen Sie mit dem eigenen Auto an, sprechen Sie uns für weitere Informationen gerne an.
                         

                      • Klima in Galicien

                        Klima in Galicien

                        Galicien liegt im Norden Spaniens und ist daher ein Teil des sogenannten "grünen Spaniens", das durch sein mediterranes, im Allgemeinen sehr mildes und feuchtes Klima, geprägt ist. Im Sommer liegen die Durchschnittstemperaturen bei 20°-25°, im Winter bei 8°-10°.

                        Besondere Reisezeit
                        15.07.-30.07. – Woche des Heiligen Apostels
                        Theater, Musik und Tanz in den Straßen, auf Plätzen und in verschiedenen Orten Santiagos.
                         

                      • Durchführung der Reise

                        Durchführung

                        Das vorliegende Tourenprogramm wurde von unseren Tourenleitern auf Grund langjähriger Gebietskenntnis und Erfahrung entwickelt. Die Durchführung hängt allerdings von den allgemeinen Verhältnissen, insbesondere auch vom Wetter ab. Diese Bedingungen können sich kurzfristig ändern.

                      • Versicherung

                        Versicherung

                        In unseren Reisepreisen sind keine Reiseversicherungsangebote enthalten.
                        Da mehrere Faktoren, die Sie nicht beeinflussen können, dazu führen können, dass Sie die Reise nicht antreten können, empfehlen wir allen Reisenden den Abschluss einer Reiserücktritts-, Reiseunfall- und Reisekrankenversicherung (bei Wanderreisen zusätzlich eine Bergungskostenversicherung). Bei der Reiserücktrittsversicherung sollte darauf geachtet werden, dass auch nicht-medizinische Schadensfälle für Sie und Ihre Familie abgedeckt sind. Auslandskrankenschein oder Krankenversichertenkarte sollten mit ins Reisegepäck. Wir empfehlen unseren Reisenden eine Reiseversicherung der Allianz Global Assistance. Tarife, Konditionen und Direktbuchungsmöglichkeit finden Sie hier (Hartmann und Seiz oHG)

                      • Reise-Assistenz unterwegs

                        Unser eigenes Agentur-Büro in Granada

                        Unsere eigene Incoming-Agentur in Granada mit über 30jähriger Erfahrung ist mit unseren Leistungsträgern in Spanien und Portugal bestens verlinkt. Von hier aus wird Ihre Reise logistisch vorbereitet und organisiert. Wir setzen mit unseren langjährigen Mitarbeitern vor Ort auf auserwählte, persönliche Kontakte, um unseren Gästen authentische und sozialverträgliche Reiseerlebnisse bieten zu können. Unsere perfekt deutschsprachigen Kollegen in Granada stehen Ihnen als Reiseassistenz mit einem 24-Stunden-Notfall-Telefon stets zur Verfügung.

                      • Als ausgewiesener Spezialreiseveranstalter

                        Als ausgewiesener Spezialreiseveranstalter...

                        Bei ABANICO Individuell Reisen treffen Sie auf Spezialisten - wir kennen jede Route, jeden Winkel unserer Reiseangebote. Mit über 30-jähriger Agentur-Erfahrung in Spanien drehen wir aus Begeisterung für das Land noch immer jeden Stein auch in den entlegensten Winkeln um. Unser Experten-Wissen kommt den hohen Erwartungen unserer Gästen zu Gute.

                        „Entschleunigtes Reisen“ bzw. „slow travel“ ist ein wesentliches Element unserer Reisen. Mit unserem System der individuell auswählbaren Reisebausteine können unsere Gäste ihren eigenen Reise-Rhythmus finden. Unsere Reisen werden nahezu ausschließlich ohne Anreise angeboten.

                        Auszeichnungen: Spain Tourism Award
                        Das Spanische Ministerium für Tourismus und das Spanische Fremdenverkehrsamt zeichneten uns aus als den besten Reiseveranstalter für Individualreisen nach Spanien und die damit verbundene Förderung von spanischen Regionen abseits der großen Touristenströme.

                      Auf einen Blick

                      Ihr Kontakt zu uns

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                      Preise

                      10-tägige Wanderreise

                      DZ pro Person Nebensaison

                      880,00 €

                      DZ pro Person Hauptsaison

                      980,00 €

                      Aufpreis Einzelzimmer

                      390,00 €

                      Preis Einzelreisende

                      auf Anfrage


                      Termine

                      Frei wählbare Termine

                      Beste Reisezeit:
                      April - Oktober

                      Nebensaison:  18.09.-14.11.2020 l 15.02.-27.03.2021 l 05.04.-31.05.2021 l 18.09.-14.11.2021

                      Hauptsaison: 28.03.-04.04.2021 l 01.06.-17.09.2021

                       

                      Buchungsanfrage

                      Moritz Martinez-Baur
                      Reiseberater
                      Telefonische Beratung
                      Tel. +49-711-83 33 40

                      Montags bis Freitags
                      10.00 bis 17.00 Uhr

                      Kundenstimmen

                      Die Reise war sehr gut organsiert vom Ablauf und von der Auswahl der Kulturgüter. Die Zeitplanung war gut durchdacht und die Vorschläge der Besichtigungen waren ebenfalls gut durchdacht. Es war sehr gut, dass wir in Granada und Sevilla schon die Eintrittskarten und die Guides hatten - das hat sehr viel Zeit gespart. Alles in allem eine sehr interessanten Reise, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Vielen Dank.

                      Regine K. & Gesine H.

                      Die Wanderreise TOUR DE ANETO hat uns sehr gut gefallen. Es ist die 2. Reise in die Pyrenäen gewesen nach 2019 (Gran Bucle Trek). Wir können das Reiseziel nur empfehlen nach erlebnisreichen Eindrücken (Pflanzen, Flora, Fauna, Berge) nach 116 km Wegstrecke und 8200 Hm bei 7 außergewöhnlichen Wanderungen. Trotz Corona-Einschränkungen haben wir bei dieser individuellen Reise keine Probleme bekommen. ABANICO-Reisen können wir weiterempfehlen.

                      Familie Thomas W.

                      Es war eine sehr gut vorbereitete Reise, die unseren Wünschen mit den beiden Paradores und den Innenstadthotels entsprach. Frau Fatima von der Agenturbetreung vor Ort öffnete uns den Gruppeneingang in Sevilla ohne Anstehen, und bei der gebuchten Flamenco-Show saßen wir in der 1. Reihe. Wir können diese Reise und Ihre Agentur nur weiterempfehlen.

                      Barbara J. & Omi R.

                      Wir haben einen wunderschönen Wanderurlaub in Galicien erlebt, dank Ihrer sehr guten Reiseplanung. Es hat alles bestens geklappt, auch die diversen Transfers und auch die GPS-Tracks für den Wanderweg waren sehr hilfreich.
                      -Camino de Faros-

                      Dieter W.
                      • Nordwestspanien
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