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6 Tage Andalusien: Kulinarische Höhepunkte - ein Festival der Sinne

Kunst und Küche im andalusischen Städte-Dreieck Granada - Cordoba - Sevilla

Andalusien ist wohl nach wie vor die faszinierendste Region Spaniens, europäischer Schmelztiegel morgenländischer und abendländischer Kulturen. Vor allem dem Reiz des fremdartigen maurischen Kulturerbes können sich nur wenige entziehen.

Diese Reise führt Sie zu den Stätten des Weltkulturerbes, durch spektakuläre Landschaften, hin zu kultureller Vielfalt und zu kulinarischen Sternstunden.

Entdecken Sie die Lebensart der Tapas-Esskultur, die duftenden Gewürzmärkte, die Delikatessen der Marktviertel, die Verschmelzung von Orient und Okzident in der neuen andalusischen Kochkunst für Feinschmecker. 

  • Granada - die Alhambra und die historische Altstadt
  • Im Land des flüssigen Goldes
  • Córdoba - die Mezquita und das einstige Juden-Viertel
  • Sevilla - lebensfrohe Hauptstadt Andalusiens und Kulturmetropole.

 

 Andalusiens flüssiges Gold

In Jaén dreht sich fast alles um die Olive - die "Ruta de los Olivos". Einmal im Jahr ist in Martos der Teufel los. Vor dem abgesperrten Stadtpark hat sich eine schier endlos scheinende Menschenschlange gebildet. Jeder, der die Schleuse passiert, erhält eine Tüte mit einem Stück Brot, eingelegten Oliven, Stockfisch und einer Flasche Wasser in die Hand gedrückt und stürzt sich ins Getümmel. Überall im Grünen stehen sie dann an langen Holztischen, beträufeln andächtig ihr Weißbrot mit Olivenöl aus den herumstehenden Karaffen und freuen sich auf den Höhepunkt des Tages. Es gilt, das "Fest der Olive" zu feiern, mit dem alljährlich am ersten Dezember-Wochenende die Erntesaison eingeläutet wird." Martos ist nur ein Zentrum des Olivenanbaus in der Provinz Jaén", erzählt Ciriaco Castro, beim Stadtrat zuständig für Landwirtschaft. Gefeiert werde in diesen Tagen überall, denn den Oliven verdanke man den Wohlstand. "Egal ob Hotelier, Busfahrer oder Stadtpolizist - ein paar Bäume hat hier jeder", sagt Castro. Und das sei schließlich Grund genug, sich einer Kooperative anzuschließen, die eine Ölmühle betreibt, und sich das ganze Jahr über sein eigenes Öl schmecken zu lassen. Ein paar Olivenbäume hat hier jeder. Auch er nenne einen kleinen Hain sein Eigen und kümmere sich außerdem um ein ganz spezielles Projekt: Ganz in der Nähe von Martos gibt es eine Plantage mit mehr als 5000 Bäumen, die über 500 Jahre alt sein sollen. Und auch im silbrig-grünen Laub dieser Veteranen leuchten in diesen Tagen überall die prallen blau-schwarzen Früchte. Egal wo in der Provinz Jaén man auf eine Anhöhe fährt, bietet sich in alle Himmelsrichtungen das gleiche Bild: Aufgereiht wie Armeen stehen Olivenbäume so weit das Auge reicht. "Wir haben hier das größte Anbaugebiet der Welt mit ungefähr 50 Millionen Bäumen, von denen jährlich rund drei Millionen Tonnen Früchte geerntet werden, aus denen wiederum etwa 600.000 Liter feinstes Olivenöl gewonnen wird", berichtet Andrea Pezzini. Der gebürtige Italiener, der schon seit vielen Jahren in Andalusien lebt, betreibt mehrere Geschäfte vom Laden bis zum Reiseunternehmen, in denen sich alles um das flüssige Gold dreht. Leicht bitter, etwas scharf und sehr gesund - das beste Öl der Welt sei das aus Jaén, sagt Pezzini, auch wenn es lange nicht so bekannt sei wie das italienische. Die Ölbauern aus Italien hätten ihr Produkt nur schon seit Jahrhunderten clever vermarktet, in Spanien mache man das erst seit etwas mehr als 20 Jahren. Kulturell interessierte Besucher und Gourmet-Reisende können in und um die Städtchen Ubeda, Baeza und Martos sowie im Naturpark der grün bewaldeten Bergkette der Sierra Magina eine ganze Menge lernen. Verglichen mit den spanischen Küstenregionen steckt der Tourismus hier zwar noch in den Kinderschuhen, doch soll ab diesem Jahr eine "Ruta de los Olivos" - eine Straße der Oliven - Touristen durch die Provinz Jaén leiten. "Die Schilder der einzelnen Stationen stehen schon", so Pezzini. Die Route berühre die wichtigsten Punkte und Sehenswürdigkeiten rund um das Öl wie interessante Plantagen, Ölmühlen und Museen, aber auch eine alte Tischlerei, die aus dem Holz des Ölbaums allerlei nützliche Dinge herstellt, oder eine Frauenkooperative, die sich mit Kosmetik aus Olivenöl eine neue Existenz aufgebaut hat. Männer schlagen mit Holzstangen auf die Bäume ein. Interessant ist vor allem ein Besuch zur Erntezeit. So richtig Zeit hat in der Hauptsaison zwar niemand, doch können Neugierige durchaus zuschauen, wenn in kleinen Olivenhainen Männer mit langen Holzstangen - die so genannten "Vareadores" - nach der traditionellen Methode auf die Bäume einschlagen, dass die Oliven wie ein Platzregen auf die ausgelegten Stoffbahnen prasseln. Auf größeren Plantagen nutzt man dazu mittlerweile Maschinen, die mit einer großen Kralle den Baum am Stamm packen und ihn für ein paar Sekunden derart kräftig schütteln, dass er alle Früchte fallen lässt. Nach dem Aufsammeln werden sie in die Ölmühle gebracht, die sich meist im Besitz einer Kooperative befindet. Dort werden die Oliven gewaschen, zerkleinert und schließlich in einer Zentrifuge im wahrsten Sinne des Wortes "entsaftet". Der gelbgrüne "Saft" der ersten Pressung ist das beste und gesündeste Öl überhaupt. Viele Ölmühlen und Plantagen haben Verkaufs- und Probierläden für Besucher. In Martos haben mittlerweile kräftige Männer eine altertümliche Presse mit dem Brei aus Oliven zwischen Bastmatten beladen und drehen an einem dicken Holzbalken, so dass das frische Öl in einen großen Topf läuft. Das Produkt der ersten Pressung gebührt dem Bürgermeister, der es stolz herumzeigt. Gefeiert wird noch den ganzen Tag im Park rund um das Denkmal der Olivenpflücker. Morgen sieht das schon ganz anders aus, denn morgen gilt es, die eigenen Früchte zu ernten. ©Text Abanico Archiv

Arrangement 6 Tage l Preise

Eingeschlossene Leistungen

  • 5 Übernachtungen mit Frühstück in Paradores, Fincas...
  • Privat-Führung in Granada + Sevilla (jeweils max. 2,5h)
  • 2 x Tapas-Streifzug
  • Olivenöl Erlebnis-Programm
  • Eintrittskarten Alhambra (Granada), Kathedrale (Sevilla), Alcázar (Sevilla)
  • 2 kulinarische Abendessen
  • Reise-Sicherungsschein
  • Service unser eigenes Büro in Granada mit 24-Stunden-Notfallservice garantiert Ihnen deutschsprachige Tourassistenz und unbeschwertes Reisen

Termin l Preis 2017

individuell, ganzjährig, 6 Tage
Verlängerung möglich


optimale Reisezeit:
Februar - Juni l September - November

bei 2 Personen im Doppelzimmer ab € 1.260,00

Unser Reisetipp:
Ergänzen Sie Ihren Granada-Aufenthalt mit einem Konzertbesuch der internationalen Musik- und Tanzfestspiele in der Alhambra im Juni und Juli 2017

Mietwagen


Gerne reservieren wir Ihren Mietwagen für Sie. Wir arbeiten ausschließlich mit renommierten Mietwagen-Agenturen die über ein eigenes Flughafenbüro für Schnellabwicklungen verfügen. Damit entfallen aufwändige Transferzeiten zu entfernt liegenden Billig-Mietwagen-Niederlassungen, ein funktionierender Kundenservice ist gewährleistet.

 

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • An-/Abreise
    ► Gerne buchen wir für Sie Flüge zu tagesüblichen Preisen
    ► Gerne buchen wir für Sie einen Mietwagen zu tagesüblichen Preisen
  • Benzin, Maut- und Parkgebühren
  • Reiseversicherungspaket
  • alle nicht erwähnten Speisen und Getränke
  • alle nicht erwähnten Eintrittsgelder + Führungen
  • persönliche Trinkgelder
Reiseverlauf

Vorgesehenes Tagesprogramm

Tag 1 + 2
individuelle Ankunft in Granada

Granada und die Alhambra – Stätte maurischer Vollkommenheit. Geführter Besuch durch die Alhambra. Zur Mittagszeit in Granada - der richtige Zeitpunkt für eine typisch spanische Tapas! Wir laden Sie ein in eine alte, traditionelle Bodega im Zentrum der Stadt. Hier treffen sich die Granadinos - nicht die Touristen! Genießen Sie eine Tapas mit Getränk. Am Abend kulinarisches Romantik-Abendessen mit maurischen Köstlichkeiten vor der Kulisse der illuminierten Alhambra.
1000 Jahre Zuckerrohr und Rum – entdecken Sie diese Köstlichkeit und ihre Verwendung in der andalusischen Küche.
Sierra Nevada: Romantische Dörfer, Täler und verführerische kulinarische Entdeckungen im Jamón Serrano Secadero, die herzhafte Küche der Alpujarra-Täler. Nach der Rückkehr: Granadinische Esskultur – mit Einheimischen
unterwegs auf Tapas-Tour.
2 Übernachtungen in Granada

Tag 3
Cordoba


An Córdobas Blütezeit erinnern die Mezquita mit ihrem Wald aus 800 Säulen und das einstige Judenviertel mit einem Kleinod – die alte Synagoge.
Gastronomisches Menü andalusischer Traditionsgerichte im stilvollen Bodega-Restaurant.
1 Übernachtung in Córdoba.

Tag 4 + 5
Sevilla

Mit einem geführten Stadtrundgang entdecken Sie die Hauptstadt Andalusiens:  die größte gotische Kathedrale der Welt mit dem Wahrzeichen der Stadt, der Giralda, dem einstigen Minarett der Almohaden-Moschee und den Alcázar, als eines der herausragendsten Beispiele andalusischer Mudéjar-Architektur.
Ein individueller Spaziergang durch den María Luisa Park führt Sie zu den Schauplätzen der Weltausstellung von 1929, wie dem Plaza España und dem Plaza de América und seinen Pavillons.
Bei Ihrer kulinarischen Entdeckungsreise genießen Sie Tapas und Raciones zwischen Kathedrale, Alcázar und dem Santa Cruz-Viertel. Bei einem möglichen Besuch des Flamenco Museums tauchen Sie in die Welt des Flamencos ein und lernen Sevilla als Flamencostadt kennen.
2 Übernachtungen in Sevilla oder Umgebung

Tag 6
Abreise

Ende der Reise oder Verlängerung möglich


 

 

Detailinformation

Anreise

Die Fluganreise erfolgt in Eigenregie.
►Gerne buchen wir Ihre Flüge mit renommierten Fluggesellschaften zum aktuellen Tagespreis.
Die Übernahme Ihres Mietwagens erfolgt am Zielflughafen.


Versicherung

In unseren Reisepreisen sind keine Reise-Versicherungspakete enthalten. Wir empfehlen allen Reisenden den Abschluss einer Reiserücktritts-, Reiseunfall-, Reisekranken- und Bergungskosten-Versicherung.  Auslandskrankenschein oder Krankenversichertenkarte sollten mit ins Reisegepäck.

Hier finden Sie weitere Detail-Informationen


Klima in Andalusien

Das Klima in Andalusien ist das mildeste in ganz Europa. Von Juni bis September herrscht hochsommerlches Wetter, März bis Juni und September bis November sind mild und gemäßigt, Ideal für Kulturreisen oder Wanderurlaub.

Andalusien liegt am südlichen Ende Spaniens und teilt sich in zwei Küstenabschnitte. Die Costa del Sol am Mittelmeer ist beliebter und gut ausgebauter touristischer Anlaufpunkt für Sonnenhungrige aus der ganzen Welt. Im Westen, an der Costa del Luz, spürt man schon den atlantischen Wind und die Nähe zu Marokko - Surfer und Strandbesucher, die es natürlicher und rauher haben wollen, sind hier richtig. Im November ist es mit nur noch 19 Grad Wassertemperatur bereits etwas frisch, für Wanderer ist der Oktober einer der schönsten Monate.

Das Klimajahr im Überblick: Im Frühling, wenn in Andalusien farbenfroh die Blumen blühen und die Natur auch sonst noch in sattem Grün erstrahlt, erreichen die durchschnittlichen Tagestemperaturen bereits warme 21 Grad. Inselkenner empfehlen den April, an dem das Thermometer kaum mehr unter 20 Grad fällt, und die typischen Zitrus- und Mandelbäume blühen. Der Sommer kann richtig heiß werden, vor allem im Landesinneren sind tagsüber Spitzen bis nahe an die 40 Grad möglich. Im Durchschnitt liegen die Höchsttemperaturen zwischen 27 bis 30 Grad, bestes Badewetter also. Hier ist es natürlich auch dementsprechend voll. Im Herbst regnet es häufiger, aber es ist mit um die 20 Grad selbst im November und Anfang Dezember immer noch angenehm warm, perfekt, um mediterranes Leben zu genießen. Ab dann leert sich Andalusien, was manch einer nutzt, um sich in Ruhe die Sehenswürdigkeiten anzuschauen.


Besondere Reisezeiten

Zur Mandelblüte durch Andalusien. Beste Reisezeit: Februar
Semana Santa: die berühmten Karwochenumzüge, Reisezeit: Palmsonntag bis Ostersonntag
Andalusien durch die Blume seiner Gärten. Beste Reisezeit: Erste Maihälfte


 

© Texte: Abanico Reisen
© Fotos: Privatarchiv Abanico Reisen

Buchtipp

Reiseführer Andalusien

Thomas Schröders Reisehandbuch widmet sich einer der reizvollsten Ferienregionen Spaniens. Besonders wer hier auf eigene Faust unterwegs ist, wird viel mehr entdecken als nur die üblichen folkloristischen Klischees. Denn die Vielfalt der Region ist einzigartig: Vorgestellt werden die drei großen Städte Granada, Córdoba und Sevilla, jede mit beeindruckenden Denkmälern maurischer Baukunst, und eine Küstenlinie von über 800 km, die sich auf zwei Meere verteilt und viel Platz für Sonnenanbeter und Strandläufer bietet. Aber auch das Hinterland will entdeckt werden: die weite Ebene des Río Guadalquivir, in der im Spätsommer die Baumwollfelder blühen, und die schneebedeckte Sierra Nevada, die mit den höchsten Bergen der Iberischen Halbinsel aufwarten kann. Das Reisehandbuch enthält neben ausführlichen Beschreibungen aller andalusischen Provinzen und ihrer touristischen Infrastruktur Tipps für Wanderungen und Autotouren und gibt Hinweise zu Ausflügen nach Marokko.

• Leseprobe

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Reiseroute

Termine
ganzjährig, individuell, 6 Tage
Verlängerung möglich

optimale Reisezeit
Februar - Juni l September - November

Preise
pro Person ab 2 Personen ab € 1.260,00

Ihr Ansprechpartner
Moritz Martinez-Baur
Tel. +49-711-83 33 40
info@abanico-reisen.de

Gerne können Sie sich per Fax oder Post anmelden. Einfach diese PDF herunterladen.