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12tägige individuelle Berg-Wanderreise ohne Gepäck auf der italienischen Alpensüdseite
Wanderungen in Occitanien: Umrundung des Valle Maira auf alten Säumerpfaden ( P.O. und GTA) - von voralpin bis hochalpin. Verlassene Bergdörfer - einsame Bergseen - Gardetta-Hochebene – wildes Intersile-Tal- vergessene Steinbogenbrücke Ponte di Napoleone-Kirche Elva-eindrückliche Passüberquerungen
Das Wanderparadies Valle Maira
Uralte ehemalige Transport- und Handelswege durchkreuzen die Talschaft. Längst aus dem Wegenetz gestrichene, Jahrhunderte alte und dennoch intakte Steinbogenbrücken träumen von Passanten. Zahllose Pfade schlängeln sich an Ruinen vorbei und verlieren sich im Nichts. Ehemalige Militärstrassen führen nutzlos auf einsame Höhen. Für Wanderer von heute paradiesische Zustände!
Direkt an den Wanderwegen befinden sich unsere ausgewählten Gasthäuser, wo Sie garantiert in Doppelzimmern übernachten. Die Restaurants mit ihren zahllosen piemonteser Antipasti sind allein schon ein Reise wert. Ein Hol- und Bringservice sowie ein Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft steht Ihnen zur Verfügung, ebenso wie eine deutschsprachige Tourenassistenz. So können Sie leicht und auf eigene Faust unbeschwert Wandern.
Das im Südwesten des Piemont, in der Provinz Cuneo, an der Grenze zu Frankreich gelegene Mairatal ist eine vergessene Gegend der Seealpen, obwohl nur 100 km von der Hauptstadt Turin entfernt.
Verlassene Weiler, lichte Wälder, weite Weiden prägen das Bild, welches dem Wanderer vom Valle Maira in Erinnerung bleibt.
Man stösst im Gelände immer wieder auf Mauerreste, überwucherte Wege und Pfade, Kapellen und Kirchen mit erstaunlich schönen Fresken, selbst an abgeschiedenen Orten.
Man nimmt wahr, dass dies einmal eine bevölkerte Gegend gewesen sein muss. In alten Berichten kann man nachlesen, wie die Bewohner dieser Talschaft dem Boden eine kümmerliche Existenz abgerungen haben.
Immer schon sind die jungen Leute deshalb abgewandert und dies ganz besonders in der Mitte des 20. Jahrhunderts im Gefolge der Industrialisierung. In der Gemeinde Marmora beispielsweise leben heute nur noch 25 Einwohner, verteilt auf 17 Weiler. Um 1900 waren es über 1000.
Da immer weniger bewirtschaftet, verwandeln sich Äcker in Weideland, Weideland verbuscht, verbuschtes Land waldet ein. Von dieser Kulturlandschaft, welche sich die Natur zurückholt, geht eine besondere Faszination aus. Sie lässt keinen Wanderer unberührt.
Ausgetretene Pfade
Viele Weiler sind dem Verfall preisgegeben. Man geht auf ausgetretenen Pfaden in des Wortes nicht sprichwörtlicher Bedeutung: die ehemals von Mensch und Tier gut frequentierten Wege werden heutzutage nämlich nicht mehr betreten, es sei denn von ein paar Wanderern aus dem Norden auf der Suche nach Abwechslung und Erholung.
Es kommt vor, dass man tagelang niemandem begegnet. Sollte man dennoch jemanden antreffen, kann man sich der deutschen Sprache bedienen, denn Italiener nutzen den P.O. bisher kaum. Der Weg kann ab anfangs Mai bis zu den Schneefällen, in der Regel im November, begangen werden und ist gefahrlos, da frei von ausgesetzten Stellen und durchgehend gelb markiert. Er kann deshalb auch Familien mit Kindern empfohlen werden. Erforderlich sind etwas Ausdauer und feste Wanderschuhe.
Im Frühjahr kann in höher gelegenen Zonen noch Schnee liegen, was dort eine Begehung erschweren oder verunmöglichen kann. Entsprechend ausgerüstet könnte man jedoch die Tour auch im Winter unternehmen.
Eingeschlossene Leistungen
Reisepreis 2013 l Buchbar ab 1 Person
Reisepreis p. P. ab 2 Personen im DZ
EUR 1.048,00 l CHF 1.342,00 im DZ
Reisepreis p. P. ab 6 Personen im DZ
auf Anfrage
Aufpreis für Einzelzimmer (können nicht in jedem Fall bestätigt werden)
EUR 210,00 l CHF 260,00
Unterkünfte
Übernachtung in Doppelzimmern mit Halbpension in liebevoll gestalteten Berg-Gasthöfen, privat geführten Bergbauernhöfen, Pensionen.
►bei unserer Reise werden Sie ausschließlich in Doppelzimmern bzw. auf Wunsch in Einzelzimmern untergebracht, die sonst typischen Posto Tappa-Mehrbettzimmer im Mairatal werden von uns nicht vermittelt!
Vegetarische Essenwünsche und Lebensmittelallergien können mit der Buchung angemeldet werden.
Nebenkosten l nicht inkludierte Leistungen
Voraussichtliches Tagesprogramm
Tag 1
Individuelle Anreise nach Marmora-Vernetti.
Abanico-Begrüßung mit einem Haus-Aperitif, die Toureninformationen werden Ihnen von unserem deutschsprachigen Tourenassistenten vorgestellt und übergeben. Liebevoll gekochtes, mehrgängiges piemonteser Abendessen mit vielen, vielen Antipasti!
Übernachtung in Marmora-Vernetti.
Tag 2
Dörfertour Alt Marmora.
Typische Architektur des Valle Maira in verlassenen Weilern. Fresken von Giovanni Baleison aus dem 15. Jahrhundert in der Kapelle von San Sebastiano. Piemonteser Abendessen und Übernachtung in Marmora-Vernetti.
Gehzeit 3-4 h, 400 hm.
Tag 3
Colle Intersile - Alpe Chiot - Grange Torre - Celle Macra.
Taxitransfer zur Borgata Superiore (1524 m). Auf altem GTA-Weg durch Lärchenwald über die Waldgrenze zum Colle Intersile (2076 m). Abstieg zur Alp Chiot mit Genepi-Anpflanzung (1980 m). Dem Bergbach entlang bergab durch das wilde Intersile-Tal zum eingewaldeten, verlassenen Weiler Grange Torre (1438 m), danach auf ehemaligem Maultierweg weiter hinunter zum Dorfteil Combe (1064 m). Abendessen und Übernachtung in Celle Macra.
Gehzeit 6 h, + 750 m, - 1080 m.Colle Intersile-Alpe Chiot-Torre-Celle Macra. Piemonteser Abendessen und Übernachtung in Celle Macra
Tag 4
Serremorello - Aramola - Ponte di Napoleone - Stroppo.
Aufstieg auf dem P.O. zum Dorfteil Seremorello und weiter via Colletto (1414 m) nach Aramola (1300 m). Auf altem Maultierweg durch den Wald hinunter zur einzigartigen Steinbogenbrücke Ponte di Napoleone (865 m). Aufstieg nach Caudano (1131 m), Höhenweg nach S. Peyre (1238 m). Abholung in Bassura di Stroppo (827 m) per Taxi. Piemonteser Abendessen und Übernachtung in Marmora-Vernetti.
Gehzeit 6 h, + 690 m, - 1280 m.
Tag 5
San Martino - Colle San Giovanni - Elva - Clari.
Via Cucchiales auf dem P.O. nach San Martino hinauf zur Kappelle auf dem Colle San Giovanni. Hinunter nach Elva. Fresken von Hans Clemer aus dem 16. Jahrhundert in der dortigen Kirche. Weiter nach Clari(1576 m). Abendessen und Uebernachtung in Clari.
Gehzeit 4.5 h, + 500 m, - 100 m.
Tag 6
San Michele - Prazzo - Ponte Marmora.
Auf schmalem Pfad hinauf zum Colle San Michele(1975 m). Kirche in San Michele(1356 m). Den Weg ins Tal hinunter, nach Prazzo, auf Forstweg der Mairaentlang nach Ponte Marmora(935 m). Auf uraltem Pfad “Sentiero per Vernetti“ zu verlassenen Häusern Mezza Combe. Wieder geniessen Sie das üppige, liebevoll gekochter piemonteser Abendessen mit viel Antipasti! Übernachtung in Marmora-Vernetti.
Gehzeit 6 h, + 600 m, - 1050 m
Tag 7
Ruhetag.
Piemonteser Abendessen und Übernachtung in Marmora-Vernetti.
Tag 8
Colombata – Colle Rui - Chiappera - Saretto.
Taxifahrt nach Colombata(1585 m), Auf Fahrsträsschen zur allein stehende Kirche Madonna delle Grazie(1994 m). Durch Weideflächen auf Pfad hinauf zum Colle Rui(2709 m). Vom folgenden Abstieg Einsicht in das Klettergebiet der Rocca Provenzale. Via das Dorf Chiappera(1623 m)auf P.O. nach Saretto(1530 m). Abendessen und Übernachtung in Saretto.
Gehzeit 6.5 h, + 1120 m, - 1200 m
Tag 9
Saretto - Sorgente Maira - Colle Enchiausa - Chialvetta.
Mairaquellen, Sorgenti del Maira(1628 m, auf steilem Wanderweg an den Bergseen Lago Visaisa und Lago d’Apzoi vorbei hinauf zum Pass Colle d‘Enchiausa(2740 m). Hinunter ins Dorf Chialvetta(1494 m). Abendessen und Übernachtung in Chialvetta.
Gehzeit 5.5 h, + 1220, - 1350 m
Tag 10
Chialvetta-Passo della Gardetta -Colle del Preit.
Auf GTA Weg zum Gardetta-Pass(2437 m)zur geologisch interessanten Hochebene der Gardetta . Über Alpweiden zum Rifugio Gardetta(2335 m) und zum Colle del Preit(2080 m). Abendessen und Übernachtung auf der Gardetta.
Gehzeit 5 h, + 950 m, - 370 m
Tag 11
Gardetta - Colle del Mulo - Lago Resile - Marmora–Vernetti.
Durchquerung der riesigen Grasflächen der Gardetta-Hochebene am Fuss der dolomitenähnlichen Rocca la Meja(2831 m). An Kasernenruinen vorbei zu kleinem Bergsee und danach auf den Colle del Mulo(2527 m). Über Alpweiden zum Lago Resile(1959 m), danach dem Bachlauf folgend nach Marmora(1223 m) . Piemonteser Abendessen und Übernachtung in Marmora-Vernetti
Gehzeit 6 h, + 450 m, - 1320 m
Tag 12
Abreise oder individuelle Verlängerung
▲▲▲ Bergwander-Erfahrung im alpinen Gelände.
Kondition
Die einzelnen Etappen erfordern eine gute Allgemein-Kondition und Ausdauer.
Tour-Assistenz
Eine kompetente deutschsprachige Tourassistenz ist für Sie jederzeit in Mamora-Vernetti erreichbar
Klima
Durch die Nähe zum ligurischen Meer ist die Temperaturabnahme in der Höhe nicht mit der in den Alpen vergleichbar - so sind die Sommer relativ mild, es. herrschen sommers wie winters sehr angenehme Temperaturen. Geht man von einer Höhe von 1300 m aus, beträgt die Tagesdurchschnittstemperatur im Juni ca. 20°C, nachts hingegen wirkt sich die Höhenlage aus und das Thermometer fällt meist auf ca. 4-6°C.
Unterkunft
Übernachtung in Doppelzimmern mit Halbpension in liebevoll gestalteten Berg-Gasthöfen, privat geführten Bergbauernhöfen, Pensionen.
►bei unserer Reise werden Sie ausschließlich in Doppelzimmern bzw. auf Wunsch in Einzelzimmern untergebracht, die sonst typischen Posto Tappa-Mehrbettzimmer im Mairatal werden von uns nicht vermittelt!
Vegetarische Essenwünsche und Lebensmittelallergien können mit der Buchung angemeldet werden.
Anreise
Individuelle Anreise.
Durchführung
Das vorliegende Tourenprogramm wurde von unseren Tourenleitern auf Grund langjähriger Gebietskenntnis und Erfahrung entwickelt. Die Durchführung hängt allerdings von den allgemeinen Verhältnissen, insbesondere auch vom Wetter ab. Diese Bedingungen können sich kurzfristig ändern.
Versicherung
In unseren Reisepreisen sind keine Reise-Versicherungspakete enthalten.Wir empfehlen allen Kursteilnehmern den Abschluss einer Reiserücktritt-, Reiseunfall-, Reisekranken- und Bergungskosten-Versicherung. DAV-Mitglieder sind gegen Bergungskosten bis zu 1.000,00 EUR versichert. Auslandskrankenschein oder Krankenversichertenkarte sollten mit ins Reisegepäck.
Ausrüstungsliste
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Reiseführer Piemont - mit 30 Routen In der Heimat von Slow Food/t! Keine Massen, keine Lifte - das westliche Piemont ist unter Weitwanderern Kult. Zum Glück haben sich Sabine Bade und Wolfram Mikuteit in ihren 38 Touren all derer angenommen, die den wilden Teil der Alpen auf Tages- oder kürzeren Touren erleben wollen. Zwischen dem Gran Paradiso mit seinen vergletscherten Gipfeln und dem ausgedehnten Karstgebiet an der Punta Marguareis (nur 40 km vom Mittelmeer) bieten sich von Tal zu Tal ganz unterschiedliche Eindrücke, mal durch mächtige Kalkriffe, mal durch den fast schon legendären Monviso. Dazu fast überall sattgrüne Hochweiden mit einer unglaublichen Pflanzenwelt, klare Gebirgsseen und atemberaubende Panoramen. |
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Antipasti und alte Wege von Ursula Bauer und Jürg Frischknecht - Rotpunktverlag. Ein wunderbares Reisebuch, mit viel Kenntnis und Begeisterung bestens recherchiert und anschaulich beschrieben. Es geht um die alte okzitanische Sprache und Musik, Partisanen, Bauernkultur, Käseproduzenten, slow food... ein großartiger Lesegenuß und Reisebegleiter.
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Termine
jederzeit vom
15.Mai-15.Oktober
Reisepreis
p. P. € 1.048,00 l CHF 1.342,00
Voraussetzungen
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Gute Erfahrung im Bergwandern
Teilnehmer
1 - max. 8 Teilnehmer
Ihre Reiseberaterin
Monica Baur-Martinez
Tel. +49-711-83 33 40
info@abanico-reisen.de



